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Oktoberfestbier-Probe 2021 am 16.09.2021 - der Wiesnbier Verkostung im Paulaner Nockherberg


Auch wenn das offizielle Fest des Münchner Bieres dieses Jahr wegen der Pandemie erneut nicht stattfinden kann – das berühmte Oktoberfestbier gibt es trotzdem.

Am 16.09.2021 stellten es die Braumeister der sechs Brauereien, die traditionell das Oktoberfest beliefern, auf dem Nockherberg Wiesnwirten und weiteren Gästen aus der Oktoberfestfamilie und Vertretern der Stadtpolitik vor.

Damit lebt die Tradition der gemeinsamen Bierprobe wieder auf, die der Verein Münchener Brauereien jedes Jahr vor dem offiziellen Anstich veranstaltet.

arald Stückle (Spaten), Bernd Kräussel (Löwenbräu), Rolf Dummert (Hofbräu), Rainer  Kansy (Hacker), Christian Dahncke (Paulaner), Andreas Brunner (Augustiner) und Münchner Kindl Viktoria Ostler. Foto: Achim Schmidt,  Foto: Achim Schmidt, aufgenommen am 16.9.2021
Auch ohne Oktoberfest wird Wiesnbier gebraut von den den Brauneistern Harald Stückle (Spaten), Bernd Kräussel (Löwenbräu), Rolf Dummert (Hofbräu), Rainer Kansy (Hacker), Christian Dahncke (Paulaner), Andreas Brunner (Augustiner), hier im Bild zusammen mit dem Münchner Kindl Viktoria Ostler..

Die Braumeister Andreas Brunner (Augustiner), Rolf Dummert (Hofbräu), Rainer Kansy (Hacker-Pschorr), Bernd Kräußel (Löwenbräu), Christian Dahncke (Paulaner) und Harald Stückle (Spaten) präsentierten die sechs Oktoberfestbiere des Jahres 2021 im entspannten Rahmen eines freundschaftlichen Wettbewerbs, zeigten die Unterschiede der einzelnen Biere auf und hoben - augenzwinkernd - die Vorzüge des jeweils eigenen Produktes hervor.

Für den objektiven Blick sorgte dieses Jahr als besonderer Gast die prominente Sommelière Marlene Speck, die die Biere mit dem Publikum verkostete und beschrieb.

Marlene Speck ist Brau- und Malzmeisterin und arbeitet als Dozentin an der Doemens Akademie im Fachbereich „Genuss und Sensorik“. 2015/16 war sie bayerische Bierkönigin.

Wie es allerdings schmeckt, wo und wie die Unterschiede sind, wurde der in diesem Jahr nicht anwesenden Presse leider auch nicht wenigstens im Nachgang mitgeteilt, lassen Sie sich also in der Gastronomie oder im Getränkehandel überraschen.

Wir hätten Ihnen gerne mehr darüber mitgeteilt.

Lediglich ein wenig Allgemeinwissen enthielt die anschliessend versandte Pressemitteilung zum diesjährigen Bier:

Vielfalt und Charakter trotz strenger Vorgaben:

So streng die Anforderungen an das Oktoberfestbier sind, so deutliche Unterschiede weisen die Oktoberfestbiere von Augustiner, Hofbräu, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner und Spaten auf.

Alle Biere müssen auf Münchner Boden mit Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen streng nach dem Reinheitsgebot von 1487 gebraut sein.

Eine Stammwürze von mindestens 13,6 Prozent gehört wie die goldgelbe Farbe und der vollmundige, süffige Geschmack zu den wesentlichen Merkmalen. Trotzdem gelingt es den Braumeistern, jedem Bier einen eigenen unverwechselbaren Charakter zu geben und zu zeigen, welche Vielfalt im Münchner Reinheitsgebot steckt.

Jedes Jahr eine Herausforderung:

Das Oktoberfestbier ist eines der profiliertesten und berühmtesten Erzeugnisse der Münchner Brauereien. Jedes Jahr ist es für die Braumeister eine besondere Herausforderung, ein Wiesnbier zu brauen, welches hinsichtlich Qualität, Geschmack und Charakter alle Erwartungen der Wiesngäste und Liebhaber der Oktoberfestbiere erfüllt.

Jedes Jahr gelingt es den Brauereien, den Geschmack Ihrer Fans zu treffen. Und doch sind von Jahr zu Jahr leichte Abweichungen hinsichtlich Stammwürzeanteil, Alkohol, Farbe und Bittere möglich, wie sensorischer und analytischer Vergleich zeigen.

Auch ohne Oktoberfest wird Wiesnbier gebraut - und verkostet. Dies geschieht im Wirtshaus am Nockherberg. Mit dabei sind sämtliche Brauereichefs und Braumeister. Im Bild: Viktoria Ostler und Andreas Steinfatt. Foto: Achim Schmidt, aufgenommen am 16.9.2021
Auch ohne Oktoberfest wird Wiesnbier gebraut - und verkostet. Dies geschieht im Wirtshaus am Nockherberg. Mit dabei sind sämtliche Brauereichefs und Braumeister. Im Bild: Viktoria Ostler und Andreas Steinfatt.

Zusammen für das Münchner Bier:

Die Ehre, das Bier zum Oktoberfest brauen zu dürfen, ist den Braumeistern der sechs großen Münchner Brauereien ebenso bewusst wie das gemeinsame Erbe des Münchner Reinheitsgebots und der großen Tradition des Münchner Bieres und Brauhandwerks in der Stadt.

Hierüber sind die Traditionsunternehmen, die sich sonst als Wettbewerber gegenüberstehen, untrennbar miteinander verbunden.

Die weltweite Bekanntheit des Oktoberfestbieres ist ein gemeinsamer Erfolg der Münchner Brauereien. Bei aller Konkurrenz bilden die Brauereien daher hierin eine Einheit.

Diese macht es möglich, dass sich ihre Braumeister jedes Jahr zum freund- und partnerschaftlichen Kräftemessen treffen und gemeinsam das aktuelle Oktoberfestbier präsentieren – hoffentlich bald auch wieder mit dem Fest des Münchner Bieres im Anschluss.

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Auch ohne Oktoberfest wird Wiesnbier gebraut - und verkostet wie hier von Viktoria Ostler heuer im Wirtshaus am Nockherberg. Im Bild: Viktoria Ostler und Andreas Steinfatt. Foto: Achim Schmidt, aufgenommen am 16.9.2021
Auch ohne Oktoberfest wird Wiesnbier gebraut - und verkostet wie hier von Viktoria Ostler heuer im Wirtshaus am Nockherberg

Hier noch ein paar redaktionelle Ergänzungen von uns

Das helle Oktoberfestbier hat aber nicht nur mehr Stammwürze als normales Bier, auch sein Alkoholgehalt ist mit 5,8 bis 6,4 Prozent gut einen Prozentpunkt höher.

Selbstverständlich entspricht dieses Bier dem Münchener Reinheitsgebot von 1487 und wird aus reinen Naturprodukten nach alten Rezepten gebraut.

Das Farbspektrum der einzelnen Oktoberfestbiere der verschiedenen Münchener Brauereien reicht von hell über gold- und bernsteinfarben bis zum Dunkel.

Charakterisiert wird dieses Bier als vollmundig, sehr rund, weich oder malz-aromatisch bis leicht gehopft mit einer sehr milden Bittere oder einem kräftigen, ein wenig süßem Geschmack. Auf dem Oktoberfest hat sich dabei das helle bzw. goldfarbige Bier durchgesetzt.

Aufgrund des bereits hohen Stammwürzegehaltes sowie der darauf folgenden Vergärung enthält das Bier einen höheren Alkoholgehalt.

Beim Konsum, der in der Regel in Maßkrügen erfolgt, sollte man sich daher ein wenig zügeln und nicht zu schnell und nicht zu viel von dem köstlichen Getränk zu sich nehmen.

Ausgeschenkt wird dieses Bier auf dem Oktoberfest entweder gleich bleibend kühl aus stählernen Drucktanks oder aus hölzernen 200-Liter Fässern sog. „Hirschen“.

Die Kellnerinnen auf dem Oktoberfest schleppen anschließend die vielen vollen Krüge, teilweise zehn Stück auf einmal, an die Tische zu den durstigen Wiesn-Besuchern.

Übrigens, der Rekord im Maßkrugtragen liegt wesentlich höher als bei 10 Stück. Das Oktoberfestbier wird nicht nur auf dem Oktoberfest genossen, sondern in die ganze Welt, als Botschafter der Münchner Lebensfreude, versandt.

Selbstverständlich ist dieses Bier in der ganzen Welt gefragt und manch einer möchte es gerne nachmachen. Den Trittbrettfahrern sei jedoch gesagt, dass Oktoberfestbier eine geschützte Marke und auch als Gemeinschaftsmarke eingetragen ist.

Der Verein Münchener Brauereien e.V., als Hüter des Münchner Bieres hat hierbei die Aufgabe, gegen diese Nachahmer entschieden vorzugehen.

Erst vor einigen Jahren hat der Verein vor dem Bundespatentgericht einen Sieg gegen die eingetragene Marke „Oktoberfestbier“ errungen. Niemand darf - auch nicht in Kombination mit anderen Worten - ein Produkt "Oktoberfestbier" benennen, ausser den oben genannten Brauereien. So wurden Angebote wie "Bavarian Oktoberfestbier" in der Vergangenheit auch erfolgreich abgemahnt.

Fotos: Achim Schmidt

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