Verleihung des Bayerischen Fernsehpreis 2011 am 10.06.2011 im Prinzregententheater.
Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für Iris Berben. Fotos & Video

Bayerischer Fernsehpreis "Der blaue Panther" für Iris Berben (©Foto: Martin Schmitz)
Bayerischer Fernsehpreis "Der blaue Panther" für Iris Berben


Katja Riemann (Foto:Martin Schmitz)
Katja Riemann



Barbara Meier
Lisa Wagner erhielt den Fernsehpreis in der Kategorie Serien und Reihen (©Foto: Martin Schmitz)
Lisa Wagner erhielt den Fernsehpreis in der Kategorie Serien und Reihen
Andrea Sawatzki gewann als Beste Schauspielerin in der Kategorie "Fernsehfilme" (©Foto: MartiN Schmitz)
Andrea Sawatzki gewann als Beste Schauspielerin in der Kategorie "Fernsehfilme"
Vladimir Burlakov erhielt den Nachwuchsförderpreis der LfA Förderbank Bayern (©Foto: Martin Schmitz)
Vladimir Burlakov erhielt den Nachwuchsförderpreis der LfA Förderbank Bayern, hier mit Schauspielerin Rosalie Thomass



Anna Ewelina in einem Blachnik Kleid (li.) und Eva Maria Reichert (re.)

Caroline Link brachte Tochter mit
Moderatorin Nazan Eckes (©Foto: Martin Schmitz)
Moderatorin Nazan Eckes
Schauspiler Rolf Schimpf mit Frau (ªFoto: MartiN Schmitz)
Schauspiler Rolf Schimpf mit Frau

©Fotos: Martin Schmitz
Am Freitag, 10.06.2011, wurde im Prinzregententheater/Theaterakademie August Everding in München der Bayerische Fernsehpreis - „Der Blaue Panther" zum 23. Mal verliehen.

Der Bayerische Fernsehpreis wird seit 1989 von der Bayerischen Staatsregierung für herausragende Leistungen im deutschen Fernsehen vergeben. Preissymbol ist der „Blaue Panther", eine Figur aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg. Der Bayerische Fernsehpreis ist dotiert.

Bereits Anfang Mai 2011 gab Bayerns Medienminister Dr. Marcel Huber die Namen der Ehrenpreisträgerin und des Trägers des Nachwuchsförderpreises des Bayerischen Fernsehpreises 2011 sowie die Nominierungen bekannt gegeben.

Den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielt Iris Berben. Staatsminister Dr. Huber würdigte Iris Berben für ihre lange Schauspielkarriere, der sie die verschiedensten Rollen mit Tiefgang und Sensibilität, unaufdringlichem Charme und großer Anziehungskraft gespielt hat.


Video: Impressionen Roter Teppich Prinzregententheater am 10.06.2011

Dr. Huber: "Iris Berben beeindruckt durch ihre Vielseitigkeit, Wandlungsfähigkeit und Ausdrucksstärke. Mit großem schauspielerischen Talent erweckt sie die unterschiedlichsten Charaktere via Bildschirm zum Leben. Mit der Verleihung des Ehrenpreises des Bayerischen Ministerpräsidenten an Iris Berben würdigen wir eine der bekanntesten und profiliertesten Schauspielerinnen des deutschen Fernsehens."

Der zum sechsten Mal vergebene Nachwuchsförderpreis ging an den Schauspieler Vladimir Burlakov.

Der Bayerische Fernsehpreis 2011 für die besten Darstellerinnen und Darsteller in den Kategorien "Fernsehfilm" und "Serien/Reihen" ging an Andrea Sawatzki, Frederick Lau, Lisa Wagner und Henning Baum.

Der Bayerische Fernsehpreis ist eine der renommiertesten und begehrtesten Auszeichnungen im deutschen Fernsehen.

Ministerpräsident Horst Seehofer verlieh in einer festlichen TV-Gala im Münchner Prinzregententheater am Freitag, 10. Juni 2011, 19.00 Uhr, zum 23. Mal den Bayerischen Fernsehpreis.

Alle Preisträger wurden in dem vom TV-Sender RTL ausgerichteten und von Marco Schreyl moderierten Festakt mit dem "Blauen Panther", dem Preissymbol des Bayerischen Fernsehpreises, ausgezeichnet.

Die Fernsehpreisgala wird am 12. Juni 2011 um 23.20 Uhr im Programm von RTL ausgestrahlt.

Mit dabei auf dem roten Teppich u.a.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer mit Frau Karin, Schauspieler Rolf Schimpf, Jutta Speidel mit Lebensgefährte Bruno Maccallini, Veronika Ferres, Alexander Hold, Diana Körner, Helmut Markwort und Patricia Riekel, Alexander Mazza, Katja Riemann, Barbara Meier, Veronika-Marie von Quast, Moderatorin Nazan Eckes in quitschgelben Kleid, Christian Wolff, Schauspielerin Rosalie Thomass, Schauspielerin Lisa Wagner gab das Münchner Kindl mit gelber Schleife auf schwarzem Kleid, Regisseurin und Oskargewinnerin Caroline Link brachte ihre Tochter mit auf den Roten Teppich, Florian Simbeck kam mit Frau Stephanie, Anna Ewelina (www.anna-ewelina.de) in einem Blachnik Kleid zusammen auf dem roten Teppich mit Eva Maria Reichert u.v.a.m.

Fotogalerie Impressionen Bayerischer Fernsehpreis 2011, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, (©Fotos: Martin Schmitz)

Der Bayerische Fernsehpreis 2011
Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für Iris Berben für ihr Lebenswerk

Begründung der Jury:

Iris Berben prägt mit ihrer Spielfreude, ihrer enormen Vielseitigkeit und ihrem Charme seit Jahrzehnten die Fernsehlandschaft in Deutschland. Seit ihren Anfängen in der Siebziger-Jahre-Comedy-Serie "Zwei himmlische Töchter" und in den Achtziger Jahren als überaus wandelbare Partnerin von Diether Krebs in "Sketchup" oder mit ihrem Auftritt in der Serie "Das Erbe der Guldenburgs" versteht sie es wie kaum eine andere deutsche Schauspielerin, ihr Publikum zu begeistern und zu fesseln.

Das gilt für ihre Kommissarin Rosa Roth in der gleichnamigen ZDF-Krimiserie, mit der sie seit 1994 Erfolge feiert, ebenso wie für viele andere Fernsehrollen, sei es als "Patriarchin", als Berta Krupp in "Krupp - Eine deutsche Familie" oder auch als Bundeskanzlerin in "Frühstück mit einer Unbekannten".

Gerade in den letzten Jahren zeigt Iris Berben in Charakterrollen, wie zum Beispiel auch als Konsulin Buddenbrook in Heinrich Breloers Verfilmung, dem Publikum auch die ernste Seite ihres herausragenden Könnens.

Ihre große Beliebtheit nutzt Iris Berben für ihren tatkräftigen Einsatz gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und als engagierte Freundin Israels. Hervorzuheben sind ihre bewegenden Lesungen aus den Tagebüchern von Anne Frank und Joseph Goebbels. Für ihre große Schauspielkunst und ihr filmisches Lebenswerk gebührt Iris Berben der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Der Bayerische Fernsehpreis 2011
Nachwuchsförderpreis für Vladimir Burlakov für "Marco W. - 247 Tage im türkischen Gefängnis"

Der in diesem Jahr zum sechsten Mal vergebene Nachwuchsförderpreis, gestiftet von der LfA Förderbank Bayern, ist mit 10.000 Euro dotiert.

Begründung der Jury: Die Geschichte des jungen deutschen Türkeiurlaubers, der unter der Anschuldigung, eine minderjährige britische Urlaubsbekanntschaft sexuell missbraucht zu haben, vor Ort festgenommen wurde und anschließend über acht Monate in türkischen Gefängnissen verbrachte, hat die Öffentlichkeit tief bewegt. Nun wurde sie für SAT.1 verfilmt und Vladimir Burlakov erweckt die Person des Marco zum Leben.

Dank der schauspielerischen Leistung dieses jungen Darstellers taucht der Zuschauer in eine Welt von Emotionen ein, leidet mit Marco und erlebt seine Ängste und Unsicherheiten hautnah mit. Burlakov trägt mit seinem Spiel maßgeblich dazu bei, ein in der Öffentlichkeit reißerisch behandeltes Thema herunter zu brechen auf das, worum es wirklich geht. Eine herausragende Leistung eines jungen Talents, von dem man auch künftig viel erwarten darf!

Der Bayerische Fernsehpreis 2011
Nominierungen

Die Jury hat in diesem Jahr in den Kategorien "Fernsehfilme" und "Serien/Reihen" Nominierungen vorgenommen.

In der Kategorie "Fernsehfilme" ging der Bayerischer Fernsehpreis 2011 als beste Schauspielerin dotiert mit 10.000 Euro an Andrea Sawatzki für ihre Rolle in dem Film "Bella Vita" (ZDF neo)

Begründung der Jury:

Andrea Sawatzki trägt diesen Film von Anfang bis Ende. Dabei hat sie eine Wandlung zu spielen, die gegensätzlicher nicht sein könnte. Als ihr Mann ihr seine neue Geliebte präsentiert, glaubt sie zunächst, ins Nichts zu stürzen. Aber sie spürt, dass auch sie Schuld trägt am Scheitern ihrer Ehe und Selbstmitleid die dümmste Flucht wäre.

Sie stellt sich ihren neuen Aufgaben und meistert sie mit großer Entschlossenheit, aber auch Charme. Das kann mit dieser Glaubwürdigkeit und zugleich Leichtigkeit nur eine so facettenreiche und stilsichere Schauspielerin wie Andrea Sawatzki. Es ist eine Freude, ihr bei der Arbeit an sich selbst zuzusehen und mit ihr die Liebe zum Leben neu zu entdecken.

Außerdem waren nominiert Rosalie Thomass für "Kreutzer kommt" (ProSieben) und "Die letzten 30 Jahre" (ARD) und Katja Riemann für "Die fremde Familie" (ARD/BR).

Frederick Lau als bester Schauspieler in der Kategorie "Fernsehfilm" für seine Rolle in dem Film "Neue Vahr Süd" (ARD/NDR)

Begründung der Jury für die Nominierung:

Neue Vahr, Bremen in den 1980er Jahren: Der 20-jährige Frank wird zur Bundeswehr einberufen, weil er vergessen hat zu verweigern. Frederick Lau ist "Frank". Man sieht im schon in der ersten Szene an, dass er nicht der "Typ" für die Bundeswehr ist.

Man leidet mit ihm und hofft, dass er seine heimliche Liebe, die seine "Pflichterfüllung" sehr skeptisch, sieht für sich gewinnen kann. Frederick Lau ist auch wirklich witzig. Ihm gelingt es der Rolle des "Frank" eine leichtfüßige, nicht überzogene komödiantische Zeichnung zu verleihen, der man mit großer Freude zusieht. Frederick Lau hat in den vergangenen Jahren eine außergewöhnliche schauspielerische Entwicklung gemacht. "Sein Frank" ist ein Beleg dafür.

Außerdem waren nominiert Matthias Habich für "Letzter Moment" (ARD/NDR/arte) und Matthias Koeberlin für "Restrisiko" (SAT.1).

Lisa Wagner als beste Schauspielerin in der Kategorie "Serien & Reihen" für ihre Rolle im "Tatort: Nie wieder frei sein" (ARD) dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury für die Nominierung:

Lisa Wagner ist Regine Zimmer, eine junge Rechtsanwältin, der es gelingt, in ihrem ersten Pflichtmandat einem des Mordes und der Vergewaltigung beschuldigten Angeklagten aus Verfahrensgründen zu einem Freispruch zu verhelfen. Die Empörung in der Öffentlichkeit ist groß, Staatsanwaltschaft und Ermittler arbeiten verzweifelt an einem Wiederaufnahmeverfahren und die Anwältin wird - ohne es zu wollen - immer stärker in die Nachwirkungen dieses Falles einbezogen.

Lisa Wagner zeichnet diese immer tragischer werdende Figur und deren Entwicklung von der staubtrockenen Juristin zur mitleidenden Frau mit kleinsten Gesten in größter Intensität. Sie gestaltet eine zu Herzen gehende Charakterstudie über Recht und Gerechtigkeit vor dem Hintergrund eines spektakulären Kriminalfalls. Sie trägt entscheidend dazu bei, dass diese Tatortfolge zu einem besonderen Fernseherlebnis wurde.

Außerdem waren nominiert Caroline Peters für "Mord mit Aussicht" (ARD) und Claudia Michselsen für (Bloch: Die Geisel") (ARD/SWR).

Henning Baum als bester Schauspielerin in der Kategorie "Serien & Reihen" für seine Roille als "Der letzte Bulle" (SAT.1) dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury für die Nominierung:

Dass sich der "Der letzte Bulle" in der zweiten Staffel endgültig zur Erfolgsserie entwickelt, ist maßgeblich Henning Baum zu verdanken: Er verkörpert Mick Brisgau mit rauem Charme, verbaler Feuerkraft und alten Werten großartig und überzeugend und verleiht so seinem Charakter Unverwechselbarkeit und Sympathie.

Er schafft dabei den Spagat zwischen dem rauen 80er-Jahre Macho-Cop mit Wortwitz und Temperament und dem weichen Kern eines Mannes, der den im Koma verlorenen Jahren nachtrauert.

Außerdem waren nominiert Florian Lukas für Weissensee" (ARD) und Florian D.Fitz für "Doctors Diary" (RTL).

Richard Ladkani und Volker Tittel erhielten einen den Fernsehpreis für ihren Dokumentarfilm "Der Vatikan - Die verborgene Welt"

Viva- und MTV-Moderator Markus Kavka erhielt einen Fernsehpreis für die Musikcastingshow X Factor.

Die Jury hat in diesem Jahr zum sechsten Mal in den Kategorien "Fernsehfilm" und "Serie/Reihen" die Preisträger aus einem Kreis von Nominierungen ausgewählt. Die Preisträger wurden im Rahmen der von RTL gestalteten TV-Gala mit dem BLAUEN PANTHER, dem Preissymbol des Bayerischen Fernsehpreises, ausgezeichnet. RTL sendet die Preisverleihung ab 23.20 Uhr in seinem Programm.

Der seit 1989 verliehene und in diesem Jahr mit insgesamt 160.000 Euro dotierte Fernsehpreis ist eine der begehrtesten Auszeichnungen für Fernsehschaffende. Vergeben werden die Blauen Panther des Bayerischen Fernsehpreises in fünf Kategorien, nämlich für Informationssendungen (Kategorie I), Fernsehfilme (II), Serien und Reihen (III), Unterhaltungsprogramme (IV) sowie für Kultur- und Bildungsangebote (V). Die Jury hat aus rund 230 Einreichungen ausgewählt.

Insgesamt werden in diesem Jahr 17 Preise vergeben, darunter der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten, ein Sonderpreis, der von der LfA Förderbank Bayern gestiftete Nachwuchsförderpreis mit einer Dotation von 10.000 Euro sowie die vier Preise für die Preisträger aus dem Kreis der Nominierten.

Der Jury 2011 gehören an: Prof. Dr. Klaus Schaefer (Vorsitz), Dr. Ulrich Berls, Dr. Carolin Kerschbaumer, Prof. Dr. Georg Feil, Dr. Stefan Gärtner, Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, Gisela Marx, Fred Kogel, Wilfried Scharnagl und Dr. Peter Werner.Fotogalerie Impressionen Bayerischer Fernsehpreis 2011, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, (©Fotos: Martin Schmitz)

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