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Lanzarote - Insel La Graciosa - "La Isla de la Graciosa"

Durch eine Meeresenge von Lanzarote getrennt: die Insel La Graciosa (Foto: MartiN Schmitz)
Durch eine Meeresenge von Lanzarote getrennt: die Insel La Graciosa
Der kleine Hafen von Caleta del Sebo auf La Graciosa (Foto: Martin Schmitz)
Der kleine Hafen von Caleta del Sebo auf La Graciosa
der zweite Ort der Insel, Pedro Barba (©Foto: Martin Schmitz)
der zweite Ort der Insel, Pedro Barba
Einfahrt in den Hafen von Caleta del Sebo (©Foto: MartiN Schmitz)
Einfahrt in den Hafen von Caleta del Sebo
Rundfahrt mit Glasbodenboot (©Foto: MartiN Schmitz)
Rundfahrt mit Glasbodenboot





Playa de La Francesa

Per Boot geht es vom Glasboden-Schiff zum Strand

Blick auf das Glasboden-Schiff vom Strand aus


Strand von La Cocina (Foto: Martin Schmitz)
Strand von La Cocina

Tintenfisch

gestrandet: Fisch im Fels wartet auf die Flut



Die Ortskirche


©Fotos: Martin Schmitz

Schon der Blick vom Aussichtspunkt El Mirador del Rio oben auf den 500 Meter hohen Steilklippen des Küstengebirges Risco de Famara vis à vis ließ das Paradies erahnen: La Graciosa (zu deutsch: die Anmutige) heißt diese nur 29,2 Quadratkilometer kleine Insel, die sich am oberen Ende von Lanzarote anschliesst und zusammen mit anliegenden noch kleineren Inselchen das nördliche Ende der kanarischen Inseln bildet.

Seit 1986 gehört sie zum Naturpark des Chinijo-Archipels.


FilmVideo 1: Insel La Graciosa - Anfahrt und Impressionen

Fotogalerie Insel La Graciosa: Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 (©Fotos: Martin Schmitz)

Welten trennen Lanzarote und die kleine Insel:

Mit einer modernen Personenfähre (www.lineasromero.com) geht es mehrmals täglich vom Hafen La Sociedad des nördlich gelegenen Fischerort Orzola auf Lanzarote in rund 20 Minuten vorbei an den imposanten Felsen Punta Fariones durch die tiefblaue Meeresenge von El Rio zum Hauptort von La Graciosa. (Preis Erwachsene hin- und Rückfahrt 20€, Kinder 11 € - Preis Stand 01.2016 - konstant seit mehreren Jahren)

Der Hauptort der Insel ist das Fischerdörfchen Caleta del Sebo (kleine Talgbucht) mit rund 650 Einwohnern, die überwiegend vom Tourismus und Fischfang leben.

Es gab schon einmal eine Zeit, da wurde Caleta del Sebo häufiger besucht. Doch waren es nicht Naturliebhaber, die hier auf Lanzarotes kleiner Nachbarinsel La Graciosa an Land gingen. Vielmehr war das kleine Eiland einst ein beliebtes Piraten-Versteck. Englische Freibeuter sollen zwischen den weißen Dünen und markanten Vulkankegeln sogar einen Goldschatz vergraben haben.

Der Schatz von La Graciosa lockte immer wieder Abenteurer und Romantiker an. Zudem war er literarische Vorlage für den Bestseller „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson. Gefunden wurde das Gold bis heute nicht.

Weiß getünchten Häuser mit ihren grünen oder blauen Türen und Fenstern sehen verlockend aus, man kann hier auch übernachten: zwei Pensionen, mehrere ansprechemde Touristenapartements (Apartamentos) (u.a sehr hübsch: die "Residencial Graciosa Mar" bestehend aus 6 Appartements, 2 Duplex und einem kleines Häuschen, 52 - 72 €/Nacht mit bis zu 4 Personen www.graciosamar.com) und eine Campingzone links vom Ort am hellen Strand des Playa del Salado in der Nähe von Caleto del Sebo sind die einzigen Möglichkeiten, als Tourist auf der Insel zu übernachten

Bei nur wenigen Bars und Restaurants, einer Post, einem Internetcafé, eine "Cine Bank" (Automaten-DVD-Verleih) und zwei Supermärkten, aber keinen Souvenirläden, lebt es sich hier reichlich zivilisationsfern.


FilmVideo 2: Insel La Graciosa - Glasbodenboot - Tour zu Stränden

La Graciosa ist überwiegend noch "Natur pur" - Ein Ort, die Seele baumeln lassen. Selbst der ansonsten die Insel Lanzarote so beinflussende Künstler César Manrique scheiterte seinerzeit an der Widerspenstigkeit der Inselbewohner, als diese dessen Pläne ablehnten, eine Seilbahn vom Mirador del Rio auf Lanzarote zum Playa Francesa zu bauen, an Manrique sich eine Bungalowsiedlung erträumt.

Immerhin glänzt die Insel mit einer nagelneuen "Consultario La Graciosa" - einer Art Mini-Krankenhaus (mit 2 Krankenschwestern), bei der clevere Bauherren sogar für eine sehr großzügige Rollstuhlrampe gesorgt haben, obwohl man eigentlich auch direkt ohne Bordsteinkante hin in den Haupteingang rollen könnte. Vielleicht gab es dafür ja Subventionen beim Bau :-)

Im Osten der Insel gibt es noch einen zweiten Ort namens Pedro Barba, benannt nach einem Abenteurer, der sich dort niedergelassen und zum König der Kanarischen Inseln ausgerufen hat.

Pedro Barba besteht ausschließlich aus Ferienhäusern anderer Kanarenbewohner, ist nur per Boot oder über Pisten per Geländewagen erreichbar und meist nur in den Sommermonaten bewohnt.

Auf La Graciosa sind rund 300 Geländewagen (wahrscheinlich die größte Range Rover Dichte pro Einwohner) von Einheimischen für den Privatgebrauch und mit einer entsprechenden Sondergenehmigung zugelassen, ausschliesslich geländegängige Fahrzeugen, von denen manche als Inseltaxis genutzt werden.

Denn gibt keinerlei asphaltierte Straßen, und so freuen sich Urlauber darüber, schnell zu relativ entfernten Traumstränden ohne große Wanderung zu kommen.

Auf der kargen Insel gedeihen Eispflanzen wie Barilla, Aulaga (Launaea arborescens) und andere graugrüne Pflanzen. Einige der Pflanzen sind endemisch, d.h., sie wachsen nur hier bzw. auf Lanzarote.

Die einzigen Straßen sind Sandpisten, auf denen man aber auch gut per Mountainbike voran kommt.

Die höchsten Erhebungen sind Las Agujas Grandes (266 m) und Las Agujas Chicas (257 m) in der Mitte der Insel.

Im Norden liegt die Montaña Bermeja mit 157 Metern, an deren Fuße ein großer weißer Sandstrand liegt, die Playa de Las Conchas. Ein Ort, an dem seiner Schönheit wegen schon so mancher Werbespot gedreht wurde. Das Baden dort ist allerdings wegen Unterströmungen sehr gefährlich. Der erste Deutsche hier am Strand war möglichwerweise bereits im Jahr 1799 Alexander von Humboldt, dessen Schiff genau hier vorübergehend strandete.

Etwa zwei Kilometer weiter liegt der Playa Lambra, badetauglich, aber mit allerlei Treibgut versehen. Ein Ort für Surf-Cracks im Übrigen.

Im Südwesten liegt die aus gelben und roten Tuffen aufgebaute Montaña Amarilla. Mit 172 Metern Höhe ist sie teilweise vom Meer angeschnitten.

An ihrem Fuße befinden sich die beiden kleinen, aber badetauglichen Strände Playa de la Cocina und Playa Francesa.

Der Playa de la Cocina mit seinem türkisfarbenen Wasser, dass rechts und links von Lavafelsarmen umschlossen ist, gehört trotz seiner gerade einmal 100 m Breite und dem hellem, feinen Sand zu den attraktivsten Stränden der Inseln.

Zu Fuß ist dieser Strand etwa 90 Minuten den Strand entlang von Caleta del Sebo entfernt

Der Playa de la Francesca ist ein beliebter Anfängerspot für Surfer.

Viel passiert nicht an den Stränden, man kann da und dort in Ufernähe schnorcheln, Tintenfische mit der Hand fangen (die spritzen allerdings gewaltig und zielsicher auf der Flucht mit ihrer schwarzen Sepia Tinte auch mal ins Gesicht des Fängers) oder bei Ebbe Fische und kleine Krebse angucken, die in den natürlichen Bassins an den Felsen gefangen sind auf die Flut warten.

Nahe Caleta del Sebo, im Inselinneren, liegt eine weitere Erhebung, die Montaña del Mojon mit 188 Metern Höhe und einem etwa 70 Meter tiefen Krater.

Man kann die Insel an einem Tag zu Fuß umrunden, wenn man nicht die zu den Bergwipfelns steigen möchte.

Gute Wanderschuhe sind empfehlenswert dabei, Kopfbedeckung ebenfalls, auf der Insel gibt es in Caleta del Sebo die typische Strohhüte aus Palmblättern, die auch die Einheimischen bevorzugen, so richtig chic wirkt man damit allerdings nicht wirklich...

Da es unterwegs nichts gibt, gehören genügend Wasser und Proviant neben ausreichend Sonnencreme in den Rucksack. Die Tierwelt ist ungefährlich, Schlangen oder Skorpione kommen auf den Inseln nicht vor, dafür ungefährliche Eidechsen und hin und wieder ein Kaninchen..

Geführte Touren bietet z.B. Eva Maldener, die seit Jahren auf der Insel lebt und Interessantes über La Graciosa zu erzählen weiß

Aktuell hat man begonnen, einige alte Dorfverbindungswege zu restaurieren und zu beschildern.

Fahrräder kann man sich auch mieten auf der Insel, direkt an der Anlegestelle befindet sich ein Radverleih, bei der Bar El Veril am Dorfrand direkt am Hafenstrand gibt es neben Mountainbikes auch Kajaks.

Hinweis: außer im Sommer fährt die letzte Fähre zurück nach Lanzarote um 17.00 Uhr, im Sommer (1.5.-31.10.) gibt es noch eine zusätzliche Rückverbindung um 18.00 Uhr und sogar noch eine Extra Verbindung im Hochsommer um 19.00 Uhr (12.07.-20.10.2016)

Hinweis: Einzig zum Fest der Jungfrau des Meeres (Ntra. Sr. Del Carmen ) jedes Jahr am 16. Juli, bei dem die Madonna aus der Ortskirche mit ihrer goldener Sternenkrone und der Jesusfigur auf dem Arm in einem geschmückten Boot auf das Meer hinausgefahren wird, platzt der Ort aus allen Nähten, bis zu 6.000 Besucher hat das Fest, die per Fähre aus Lanzarote herüberkommen.

Bewegung Teil 1

Die Insel erkunden kann man auch mit einem Glasbodenboot, das sind hier moderne Katamarane, in deren beiden Rumpfteilen jeweils rechts und linls Glaswände eingelassen sind, durch die man den Meeresboden bestaunen kann. Während der Fahrt wischt dann das Wasser und der Gischt entlang der Scheiben, was optisch auch etwas hermacht.

Doch was solls, hier geht es erst einmal gemütlich los, der Kapitän hält Kurs mit wunderschöner Aussicht auf die kleinen Inseln, die zur Reserve Marina de La Graciosa gehören, dem größten Wasserschutzgebiet Europas.

Mehrsprachig werden die Sehenswürdigkeiten wie der La Montaña Amarilla (Gelbe Berg) und Strände am Ufer und auf den Inseln erläutert, mehrere Strände auch angefahren, je nach Wetterlage und Wellengang.

Dann geht es an Land, das Glasboden-Boot fährt den Strand Playa de La Francesa an, man wird übergesetzt mit einem Fischerboot und hat dann zwei Stunden Strand pur.

Schnorchel und Strandschirme werden gegen Kaution oder Hinterlegung eines Ausweises kostenlos verliehen, ebenso Kajaks, im Wasser kann man einen "Plastik-Eisberg" erklimmen und vor dort ins Meer springen, die Zeit vergeht hier wie im Fluge.

Zurück an Bord erwartet die Gäste dann eine "Paella de carne y marisco", frisches Obst der Saison sowie Erfrischungsgetränke, Sangria oder Landwein (vino del país).

Zurück geht es um 16.00 Uhr dann an der Nordküste Lanzarotes vorbei. Die Rückfahrt bietet einen wunderschönen Blick auf La Playa del Burro, La Ruta de los Gracioseros, Las Salinas del Río, El Mirador de César Manrique, Las Fuentes de Gusa und Los Fariones.

Gegen 16:30 Uhr erreicht das Schiff schließlich dann El muelle de Órzola, wo die Passagiere nach einem erlebnisreichen Tag das Schiff verlassen.

(Líneas Marítimas Romero, Reservierung: +34 902.401.666 oder info@lineas-romero.com www.lineasromero.com/de)

Bewegung Teil 2

Wer es schneller mag, kann auch ein Wassertaxi der Líneas Marítimas Romero nutzen, Taxi-Playas Speed River nennt sich das gelbe Boot und bewegt sich angetrieben von einem 500 PS Motor rasant voran (Reservierungs-Tel: 902 401 666 oder 638 807 531).

Vom Hafen Caleta de Sebo aus kostet der Platz pro Person ca. € 8,00 zu einem der beanchabarten Strände Playa del Risoc, Playa de la Francesca, Playa de la Cochna oder zum Ort Pedro Barba.

Es geht auch weiter hinaus: das Doppekte in etwa kostet hier pro Person eine Überfahrt zum Beispiel zum Playa de Famara am Festland von Lanzarote, die bei Wellengang wohl nur etwas für ganz harte Mägen ist. Bei ruhigem Meer hingegen ist die Fahrt für jedermann ein Highlight.

Informationen zu La Graciosa auf einer sehr gut und aktuell gemachten deutschsprachigen Website www.lagraciosa.de

Noch wilder als La Graciosa sind die vier anderen, von Menschen unbewohnten Inseln im Archipiélago Chinijo. Zwei können von Lanzarote aus während geführter Tagestouren besucht werden.

La Alegranza, die nördlichste Kanareninsel, beherbergt eines der größten Vogelreservate der ganzen Region. Auch Montaña Clara ist Refugium seltener Vogelarten.

An ihren steilen Felsänden drehen Falken und Fischadler im Aufwind. Die kleinsten Inseln, Roque del Oeste und Roque del Este, sind schroffe Überbleibsel einzelner Vulkane, die markant aus dem Meer ragen. Doch selbst diese abweisenden Felsklötze bieten Lebensraum: Möwen und die seltene Ostkanaren-Eidechse fühlen sich hier pudelwohl.

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Telefonische Auskunft/Prospekt-Bestellung: 0180-300 26 47
Web-Site: www.spain.info/de
Iberia: www.iberia.com
Lanzarote: www.turismolanzarote.com

Wetterprognose Lanzarote www.lanzarotewetter.com

Fotogalerie Insel La Graciosa: Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 (©Fotos: Martin Schmitz)

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Blick auf die Insel La Graciosa vom Mirador del Rioa aus gesehen (Foto: MartiN Schmitz)
Blick auf die Insel La Graciosa vom Mirador del Rioa aus gesehen

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