Österreich / Tirol: 1. Naturerlebnis-Hochseilgarten eröffnete im Mai 2008
Sommerurlaub in der Wildschönau


sichern will geübt sein: die Einweisung erfolgt zu Beginn des Parcours

Zunächst geht es gesichert bergauf
Seitlich erkennt man: es ist ganz schön hoch hier oben zwischen den Baumwipfeln... (Foto: Martin Schmitz)
Seitlich erkennt man: es ist ganz schön hoch hier oben zwischen den Baumwipfeln...
die Schlaufen vor den Füsse gilt es zu treffen für den nächsten Schritt (Foto: MartiN Schmitz)
die Schlaufen vor den Füsse gilt es zu treffen für den nächsten Schritt




Schritt für Schritt hangelt man sich vorwärts...(Foto: Martin Schmitz)
Schritt für Schritt hangelt man sich vorwärts...
...und wenn man doch mal durchhängt, kommt gleich Hilfe von den erfahrenen Guides (Fotzo: Martin Schmitz)
...und wenn man doch mal durchhängt, kommt gleich Hilfe von den erfahrenen Guides
dieser Abschnitt gehört eindeutig zu den schwierigeren Parts des Parcours, nichts für  Jedermann (Foto: MartiN Schmitz)
dieser Abschnitt gehört eindeutig zu den schwierigeren Parts des Parcours, sicher nichts für Jedermann
Hoch oben in den Bäumen führen Stege von Gipfel zu Gipfel (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Hoch oben in den Bäumen führen Stege von Gipfel zu Gipfel

©Fotos: Martin Schmitz (9), Marikka-Laila Maisel (1)

Bloß darauf achten, dass die doppelte Karabiner-Sicherung richtig sitzt. Ehe ich mich versehe, stecke ich schon eingegurtet  drin in dem Klettergurt, der noch einmal sachgerecht mit einigen Handgriffen überprüft wird. Weit über den Köpfen in den Wipfeln der Bäume Seilbrücken, Stege, Plattformen aus Holz, doch so ganz sicher bin ich mir nicht, ob ich das alles schon so im Detail wissen will, was mich erwartet.

Initiator Markus Pineider erläutert erst einmal Grundsätzliches zum Lebensraum weit oben in den Bäumen, die für die nächsten Stunden für uns zum Erlebensraum werden sollen. 16,5 bis 21 Meter geht’s da rauf, verspricht er, und lässt auch nicht aus, dass grundsätzlich der Besuch hier auf eigene Gefahr insofern erfolgt, als dass hier natürlich ein gewisses Maß an Selbstverantwortung gefordert ist, man muss sich oben umhängen können.


FilmVideo: Impressionen aus dem Naturerlebnis-Hochseilgarten

Und natürlich sollte man keinen Alkohol, Drogen oder Medikamente vorher konsumiert haben. Davon abgesehen ist, was Ausrüstung und Sicherheit der Anlage betrifft,  alles sicher, vom TÜV abgenommen.

Tempo muss man auch nicht machen, jeder kommt halt so schnell voran, wie er kann, es gibt keinen Zeitdruck für die Teilnehmer, die ja auch einiges an Überwindung erwartet.

All jenen, die nicht genug in den Seilen hängen können, denen „Holt mich hier raus “ Seilkletterpartien am Bildschirm zu langweilig sind, verspricht der in knapp 75 Minuten von München bequem mit dem Auto zu erreichende 1. Naturerlebnis-Hochseilgarten in der schönen Wildschönau in den Kitzbüheler Alpen seit dem Frühjahr 2008 die Möglichkeit, einmal so richtig an die eigenen Grenzen und vielleicht auch darüber hinaus zu stoßen...

Seit dem Frühjahr 2008 wachsen Gäste und Besucher der Wildschönau, des malerischen Hochtals in den Kitzbüheler Alpen, über sich selbst hinaus. Im Zauberwinkel Oberau eröffnete der 1. Naturerlebnis-Hochseilgarten Anfang Mai 2008.

In diesem höchsten Hochseilgarten Österreichs sind natürliche Bäume in 14 bis 21 m Höhe über dem Erdboden mit Seilen verbunden.

Die geführten Touren sind hundertprozentig sicher und werden von professionellen Guides begleitet. Die siebzehn verschiedenen Stationen in drei Schwierigkeitsstufen kann man ohne besondere Vorkenntnisse oder körperliche Fitness bewältigen.

Selbst für Kinder ab 1,40 m Körpergröße ist der Klettergarten in Begleitung eines Erwachsenen geeignet.

Das Klettern im Hochseilgarten fördert Teamgeist, Führungsqualitäten und Stressresistenz und ist deshalb perfekt für Team- und Management-Trainings von Schulen, Firmen und Vereinen geeignet.

Neue Herausforderungen bewältigen, Unsicherheiten überwinden und Vertrauen in andere Menschen setzen: Das stärkt das Selbstbewusstsein und die „Bodenhaftung“ aller Teilnehmer nachhaltig.

Der Naturerlebnis-Hochseilgarten sorgt aber auch bei allen für Bauchkribbeln und Nervenkitzel, die einfach mal über den Dingen stehen und sich vom Alltag „abseilen“ möchten.

Doch zunächst einmal erfolgt der Aufstieg: wie auf einer Räuberleiter geht es die Balken hinauf, immer wieder daran denken: absichern, die Karabinerhaken einsetzten, und wieder ist ein Meter geschafft. Oben dann wieder das Umhängen der Karabiner, immer einer nach dem anderen, ins nächste Sicherungsseil.

Der zweite Abschnitt führt über mehrere Bretter, die einzeln hintereinander aufgehängt sind.

Ein erster Test, was die Koordination der Bewegungen betrifft, insgesamt eine der einfachsten der Überquerungen von Abgründen, die folgen sollten, und doch, der Puls geht schon hoch.

Denn die Höhe und die scheinbare Möglichkeit, abstürzen zu können, stellt eine enorme Herausforderung dar und gibt einen gewissen „Kick“.

Nun kommt also für den Neuling in den Seilen des 1. Naturerlebnis-Hochseilgarten der sicherlich schwierigste Part: die Überquerung zum nächsten Baum geht nur mittels galgenartiger Seilschlaufen, in die die Füße gestellt werden müssen, immer eine Schlaufe nach der anderen. Was zunächst leichter ausschaut als es ist.

Speziell gleich die erste Schlaufe fordert große Überwindung, muss man sich doch nun endgültig voll dem Seil anvertrauen, man muss scheinbar ins Bodenlose treten. Da sperrt sich der natürliche Instinkt nun schon gewaltig.

Und doch, es klappt, das Herz pumpt schneller, es geht voran, Schritt für Schritt geht es auf die nächste Holzplattform oben im Wipfel des Baumes am Ende der Übung zu. Was haben wir gelernt? Richtig: den Karabiner aus dem einen Sicherungsseil herauslosen mit dem nächsten am Baum verbinden, dann mit dem zweiten Karabiner das gleiche wiederholen.

Da steht man nun und ist so stolz auf sich und gleichzeitig solidarisch im Geiste mit dem, der sich als nächstes heranwagt an diese Überquerung.

Wenngleich es die weiteren Überquerungen erst recht in sich haben: die ganz große Anspannung bei diesem zweiten Abschnitt kommt zum Glück so schnell nicht wieder. Oder wenigstens zunächst nicht.... Wenngleich der Schwierigkeitsgrad bei den nächsten Abschnitten teilweise deutlich höher ist, mal auch die Armmuskulatur gefragt ist und auch beim einen oder anderen Mal ein blauer Fleck zurückbleiben kann bei manchen der immer wieder neue Anforderungen stellenden Abschnitte.

Wer partout nicht weiter kann oder will, der kann sich überall auch abseilen lassen, Zwischenausstiege in den Parcours sind vorgesehen (und wurden bei unserem Versuch von einigen Teilnehmern auch genutzt).

Die geübten Instruktoren aus dem Hochseilgarten-Team kennen auch Abkürzungen, nicht jeder muss wirklich alles machen, manche der 17 Übungen sind eher den geübtesten und nervenstärksten unter den Teilnehmern vorbehalten.

Man kann, darf und wird sie auslassen, wie z.B. den Stuhl an der Spitze eines Baumstammes oder als letzte Übung 17 die einsame Baumspitze, auf der knapp zwei Füße Platz haben, dem berüchtigten "Peda Bam", benannt nach dem Peda (Peter), der sich das hat einfallen lassen, dort auch stehen kann, und ansonsten wie Markus die Gäste durch die Bäume führt.

Der Erfolg des 1. Naturerlebnis Hochseilgartens („high ropes course") ist enorm. Hatte man für die erste Saison mit rund 700-800 interessierten Teilnehmern gerechnet, kamen schon allein im ersten Monat fast die Hälfte der fürs ganze Jahr erwarteten Teilnehmer, fast 100 Besucher zählt man am Wochenende vor unserem Besuch.

Was bedeutet, dass nun Termine an den Wochenenden in den Monaten Juni und Juli 2008 bereits sehr gut gebucht bis ausgebucht sind.  Doch dass muss nicht abschrecken, man kann hier natürlich als Gruppe oder Einzelperson auch an anderen Terminen sein Können ermessen.

Was noch an Erfahrungen hängen blieb: ziehen sie feste Schuhe an, bequeme und robuste Kleidung, die auch die Oberarme schützen, da man doch bisweilen in den Seilen hängt und dabei auf dem Bizeps aufstützen kann. Von Vorteil können Schutzhandschuhe sein bei manchen Überquerungen, um kleineren Schürfverletzungen vorzubeugen.

An heißen Tagen kann mit Harzflecken an der Kleidung gerechnet werden, und eins noch: Toiletten gibt es hier oben zwischen den Bäumen keine. Genau so wenig wie Getränkenachschub, sollte der Durst kommen. 

Fragen oder Terminvereinbarungen unter +43 (0) 699 1132 3315 oder per Mail an m.pineider@mac.com

PREISE: Erwachsene 40 Euro • Kinder bis 15 Jahre 30 Euro • Gruppen: jede 11. Person geht gratis

ANFAHRT: Wörgl Zentrum – Wildschönau – Oberau – vor dem Zentrum rechts in Richtung Zauberwinkl - folgen Sie der Beschilderung... bis Pension Zauberwinkl - Parkmöglichkeit. Vor dort erreichen Sie den Naturerlebnis Hochseilgarten zu Fuß in 10 Minuten

Im Internet unter www.hochseilgarten-wildschoenau.at

Die Naturschönheiten des 24 km langen Hochtales lassen auch sonst Herzen höher schlagen: Etwa am 2.309 m hohen Großen Beil mit seinem atemberaubenden Panorama oder bei einem Gleitschirmflug vom Markbachjoch (Markbachjochbahn seit 10.05.2008 geöffnet).

Noch mehr „Schmetterlinge im Bauch“ bekommen Gäste bei geführten Canyoning-Touren und Rafting-Ausflügen, die mehrmals wöchentlich angeboten werden. Insgesamt 300 km gepflegte Wanderwege, aussichtsreiche Mountainbike-Routen und sieben Nordic Walking Trails stärken die Kondition und das Miteinander.

Neu: Winter-Klettern im Hochseilgarten Zauberwinkel

In der Wildschönau finden Naturgenießer auch abseits der kleinen, feinen Ski-gebiete viele Anreize. Ab sofort hat der Wildschönauer Zauberwinkel, Öster-reichs höchster Natur-Hochseilgarten, auch im Winter geöffnet. Doch egal, ob Pistengaudi oder Baumwipfel-Erlebnis - der Blick auf die Zweitausender der Kitzbüheler Alpen am Horizont weckt immer Hochgefühle.

Das Klettern im Winter ist übrigens eine Spur einfacher als im Sommer, da Seile und Bäume aufgrund der niedrigen Temperaturen weniger nachgeben. Kinder ab 1,40 Meter Körpergröße können im "Zauberwinkel" das Tarzan-Feeling erleben. Die geführten Touren dauern ca. 2,5 Stunden (Preis 40 Euro für Erw./30 Euro für Kinder bis 15 Jahre). Auch anschließend gibt?s noch Bauchkribbeln: bei heißen Getränken im Indianerzelt und Erfahrungsaustausch am Lagerfeuer.


Größere Kartenansicht

Tourismusverband Wildschönau
A-6311 Wildschönau/Tirol
Telefon 0043-5339-82550
Fax 0043-5339-8255 50
email: info@wildschoenau.com
Internet: www.wildschoenau.com

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