Ischgl: 9. Kulinarischer Jakobsweg - Gourmetwandern ab 09.07.2017 bis zum Herbst
Martin Sieberer, Jacob Jan Boerma (©Foto. Martin Schmitz)
Martin Sieberer, Jacob Jan Boerma
  (©Foto. Martin Schmitz)

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Martin Sieberer, Eckart Witzigmann, Jacob Jan Boerma  (©Foto. Martin Schmitz)
Martin Sieberer, Eckart Witzigmann, Jacob Jan Boerma
Murmeltiere in der Landschaft (©Foto. Martin Schmitz)
Murmeltiere in der Landschaft
Murmeltiere in der Landschaft (©Foto. Martin Schmitz)

Murmeltiere in der Landschaft (©Foto. Martin Schmitz)

©Fotos: Martin Schmitz

Beim neunten „Kulinarischen Jakobsweg“ finden Wanderer im Paznaun seit dem 9. Juli 2017 sprichwörtlich kulinarischen Hochgenuss.

Fünf Sterneköche, fünf Berghütten, fünf Genussrouten: Unter der Schirmherrschaft von Eckart Witzigmann, dem „Koch des Jahrhunderts“, geht der „Kulinarische Jakobsweg“ am 9. Juli 2017 in die neunte Auflage.

Fünf international ausgezeichnete Spitzenköche übernehmen dabei die Patenschaft für je eine Alpenvereinshütte.

Aus regionalen Spezialitäten kreieren Köche wie Konstantin Filippou oder Dieter Koschina ein besonderes Gericht für „ihre Hütte“. Bis Ende September 2017 werden die Kreationen auf den jeweiligen Sommerspeisekarten der teilnehmenden Hütten zu finden sein.

Zum Auftakt am 9. Juli 2017 begaben sich die fünf Sterneköche gemeinsam mit Gästen auf den „Kulinarischen Jakobsweg“ und kochten zusammen mit den Hüttenwirten ihre Rezepte.

Wir haben mit Jahrhundertkoch Ekart Witzigmann und den holländischen 3-Sterne Koch Jacob Jan Boerma auf die Heidelberger Hütte auf 2.260 Meter Seehöhe begleitet, welche bereits auf dem Gebiet der Schweiz liegt und als Hütte des Deutschen Alpenvereins DAV von Österreich aus bewirtschaftet wird.


Ischgl 2017: Kulinarischer Jakobsweg - Heidelberger Hütte mit 3-Sterne Koch Jacob Jan Boerma

Den Sommer über können Gäste die leichten Genussrouten dann abwandern und die einzelnen Kreationen probieren.

Der etwa 2 1/2-stündige Fußmarsch zur Heidelberger Hütte ab Gampenalpe (oder 3,5 h ab Mittelstation Silvrettabahn oder Fimbabahn, resp. 4,5 h ab Ischgl) führt dazu, das der Wanderer mit entsprechendem Appetit auf die Hütten zusteuert. Gerade im Sommer sollte man ausreichend Getränke dabei haben.

Unterwegs geht es vorbei an rauschenden Bächen, ein erstes Highlight ist die Schweizer Grenze: gekennzeichnet lediglich durch eine Tafel mit der Aufschrift Schweiz auf der einen und Österreich auf der anderen Seite ein beliebtes Fotomotiv. Von Grenzkontrollen keine Spur.

Oben lockt bei Sonnenschein die Terrasse, und wer ein wenig aufpasst, entdeckt schnell diverse Murmeltiere in der Umgebung, die hier in friedlicher Koexistenz mit der Berghütte und deren Gästen ihr Dasein fristen und stets aufmerksam ihre Umgebung beobachten.

Und am 09.07.2017 gab es allerhand zu sehen: Alois Eiter, Hüttenwirt der Heidelberger Hütte, begrüßte bei der Ankunft die Wanderer mit einem Schnaps, was die Vorfreude aufs Menü noch einmal hob.

Ausnahmsweise auf der Wiese in Sichtweite auf die Schweizer Flagge wurden die Speisen zubereitet und dekoriert, welche in der Küche der Heidelberger Hütte schon vorbereitet wurden, denn heute mit dem Spitzenkoch in der Gruppe und Kochlegende Eckart Witzigmann (war im Alpentaxi vorausgefahren) als Schirmherr des "kulinarischen Jakobsweges" von Anfang an dabei, war natürlich der Ansturm auf genau dieses Gericht besonders groß.

Lokalmatador Martin Sieberer aus Ischgl mit seiner Paznaunerstube im Hotel Trofana Royal selbst mit einem Michelinstern, drei Hauben und 18 Punkten ausgezeichneter Koch und zählt zu den Besten in Österreich.

Auch er war an diesem Tag bei der Wanderung mit von der Partie, schließlich ist er für die Koordination der Starköche und deren Rezepte vor Ort in Ischgl zuständig und leistet so einen wertvollen Beitrag zum kulinarischen Jakobsweg.

Wer lieber radelt als wandert: Die Friedrichshafener Hütte, die Ascherhütte, die Heidelberger Hütte und die Jamtalhütte sind gemütlich mit dem E-Bike erreichbar.

Sportliche Mountainbiker gelangen mit eigener Muskelkraft auf die Hütten. Die Bikes können in Galtür, Ischgl, Kappl oder See ausgeliehen werden.

Am 20. August 2017 gibt es mit dem Sommerfest des Kulinarischen Jakobsweges noch einmal einen kulinarischen Höhepunkt. Gefeiert wird dieses Mal auf der Niederelbehütte.

Und wer will, kann hier an nur einem Tag alle fünf Gerichte der internationalen Starköche probieren.

Heidelberger Hütte: Jacob Jan Boerma

Jacob Jan Boerma hat sich seine drei Sterne nicht einfach nur erkocht, sondern diese durch seine vielen Trips in die kulinarische Welt erreist, erkundet und erschnuppert.

Die Summe dieser Erfahrungen bringt der Niederländer in seiner kosmopolitischen, kreativen Küche gekonnt und handwerklich versiert auf die Teller seiner anspruchsvollen Gäste.

Seine kreativen Gerichte haben ihm bereits drei Michelin Sterne eingebracht. 2002 eröffnete der Niederländer sein Restaurant De Leest in Vaassen, das er bis heute erfolgreich leitet.

Friedrichshafener Hütte: Konstantin Filippou

„Koch des Jahres 2016“ – diese Auszeichnung erhielt Konstantin Filippou von Gault Millau. Nach Aufenthalten in London und San Sebastian kehrte der gebürtige Wiener in seine Heimatstadt zurück und eröffnete sein Restaurant namens Konstantin Filippou. Seitdem begeistert er seine Gäste mit österreichisch-griechischer Küche. So vereint er nicht nur seine Wurzeln in seinen Gerichten, sondern erkochte sich auch seit 2014 einen Michelin Stern, sowie drei Hauben und 18 Gault Millau Punkte.

Niederelbehütte: Frédéric Morel

Als „eine klassische Basis mit moderner Technik und Anrichteweisen und natürlich bretonischen Einflüssen“ umschreibt Frédéric Morel seinen Stil. Der bretonische Touch ist auf seine Herkunft zurückzuführen.

Heute ist Frédéric Morel Küchenchef im Se7en Oceans in Hamburg und möchte dem Gast vor allem eines bieten: Gutes, klares und verständliches Essen mit Suchtfaktor. Im November 2014 wurde er mit 26 Jahren Hamburgs jüngster Sternekoch.

Ascherhütte: Dieter Koschina

Dieter Koschina kocht gern im „John-Wayne-Stil“. Für ihn bedeutet das auf die individuellen Wünsche seiner Gäste einzugehen und ein Gericht aus den Zutaten zu zaubern, die der Kühlschrank gerade so hergibt – auch wenn das Gericht so nicht auf der Speisekarte steht: Für Dieter Koschina kein Problem.

Aber nicht nur durch seinen unnachahmlichen Stil, sondern vor allem durch seine Leidenschaft und sein großes Talent hat er die Vila Joya in Albufeira, Portugal, zu einem der besten Restaurants der Welt gekocht. Zwei Michelin Sterne und Platz 22 bei „The world’s 50 best restaurants“ zeichnen die Vila Joya aus.Seine kreativen Gerichte haben ihm bereits drei Michelin Sterne eingebracht. 2002 eröffnete der Niederländer sein Restaurant De Leest in Vaassen, das er bis heute erfolgreich leitet.

Jamtalhütte: Simon Hulstone

Simon Hulstone kocht bereits seit seiner Jugend auf professionellem Niveau. Er hat mehrere Weltjuniorentitel gewonnen und Großbritannien schon zwei Mal beim „Bocuse d’Or“ vertreten. 2003 eröffnete er zusammen mit seiner Frau das Restaurant The Elephant in Torquay.

Mit seinem Mix aus internationaler und traditioneller Küche überzeugt er Gäste und Kritiker gleichermaßen und hält seit 2005 einen Michelin Stern.

Höhepunkt ist das Sommerfest am 20. August. Dann können alle fünf Gerichte auf der Niederelbehütte noch einmal probiert werden.

Murmeltiere in der Landschaft (©Foto. Martin Schmitz)

„Kulinarischer Jakobsweg” im Sommerpaket 2017

Während des Paznauner Bergsommers von 9. Juli bis Ende September 2017 können Gäste die fünf Genusshütten individuell besuchen.

Fünf Übernachtungen im Paznaun in einer Kategorie nach Wahl sowie alle Leistungen der Silvretta Card all inclusive gibt es bereits ab 148 Euro pro Person mit Frühstück. Online zu buchbar unter www.paznaun-ischgl.com.

Silvretta Card all inclusive – Viele Vergünstigungen im Paznaun-Sommerurlaub

Wanderer und Mountainbiker profitieren im Paznaun bereits ab einer Übernachtung von der Silvretta Card all inclusive. Durch die kostenlose Nutzung der Seil- und Sesselbahnen im gesamten Paznaun sind alle Mountainbike Trails, Wanderrouten und Almen frei zugänglich.

Wer nach dem Sport eine Abkühlung braucht, erfrischt sich kostenlos in den Frei- und Hallenbädern in Ischgl und Galtür sowie im Badesee in See.

U.a. ebenfalls inklusive: alle Busfahrten im Paznaun und die Maut auf der berühmten Silvretta Hochalpenstraße. Alle Infos: https://www.ischgl.com/de/active/biken-wandern/silvretta-card-all-inclusive.

Weitere Informationen zu den Köchen und Touren gibt es unter www.kulinarischerjakobsweg.paznaun-ischgl.com oder www.paznaun-ischgl.com.

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Tourismusverband Paznaun - Ischgl
A-6561 Ischgl
www.ischgl.com
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