Dresden: Residenzschloss Dresden - Historisches Grünes Gewölbe
und das Neue Grüne Gewölbe im Dresdner Residenzschlos

Historisches Grünes Gewölbe: Silbervergoldetes Zimmer (Foto: David Brandt/Staatl. Kunstsammlung Dresden)
Historisches Grünes Gewölbe: Silbervergoldetes Zimmer
Historisches Grünes Gewölbe: Pretiosensaal (Foto: David Brandt/Staatl. Kunstsammlung Dresden)
Historisches Grünes Gewölbe: Pretiosensaal

©Fotos: David Brandt/Staatl. Kunstsammlung Dresden (2)

Seit 8. September 2004 ist das Neue Grüne Gewölbe allen Besuchern zugänglich. Dresden erhielt damit eine seiner größten Attraktionen zurück, die alle Gäste zum Staunen bringt und bislang schon über 1,5 Mio. Besucher aus aller Weklt anziehen konnte (Stand Juni 2007).

Mit dem Einzug in das Dresdner Residenzschloss kehrte die berühmte Schatzkammersammlung an ihren ursprünglichen Ort zurück.

Präsentiert werden insgesamt 1020 Kunstwerke, die in zehn Räumen des Residenzschlosses in fast 200 Vitrinen einen würdigen Platz fanden.

Die unvergleichliche Schatzkammer der sächsischen Herrscher konnte seit 1729 in den Gewölberäumen des Residenzschlosses besichtigt werden.

Im Zweiten Weltkrieg ausgelagert, gelangten die unermesslich kostbaren Kunstwerke in die Sowjetunion, von der nach der Kapitulation 1958 die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden alles wieder zurückerhielten. Eine Auswahl der Schätze wurde rund vierzig Jahre im Albertinum gezeigt.

Im Dresdner Schloss kann das Grüne Gewölbe seine großartige Wirkung auf ganz besondere Weise entfalten und wird die Besucher bezaubern.

Die Kostbarkeiten der Schatzkammer, wie Johann Melchior Dinglingers „Hofstaat zu Delhi am Geburtstag des Großmoguls Aureng-Zeb“ oder das Goldene Kaffeezeug, oder nicht zuletzt der Grüne Diamant kommen in den modern gestalteten Räumen des Neuen Grünen Gewölbes noch eindrucksvoller als je zuvor zur Geltung.

In den neuen Ausstellungsräumen im Schloss werden herausragende Stücke gezeigt, die über Jahrhunderte zusammengetragen worden sind.

Der Kirschkern mit den „186 Angesichtern“, die große Elfenbeinfregatte, die phantasievollen Perlfiguren und die zauberhaften Prunkschalen Johann Melchior Dinglingers vereinen sich mit vielen hundert anderen Kunstwerken von hohem Rang zu einer weltweit einzigartigen Ausstellung.

Prof. Dr. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden anlässich der Begrüssung des 1.5 Millionsten Besuchers: „Das Grüne Gewölbe mit seinen beiden Ausstellungsbereichen ist ein Kulturbotschafter Sachsens und Deutschlands, ein magischer Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Dass dieser unermesslich wertvolle Kulminationsort europäischer Kunst- und Kulturgeschichte eine solche Ausstrahlung wiedererlangen konnte, verdankt sich all den Denkmalpflegern, Architekten, Handwerkern, Baumeistern, Restaura-toren sowie Dirk Syndram und seinen Mitarbeitern, die das Neue und das Historische Grüne Gewölbe in vieljähriger Arbeit neu geschaffen haben. Die 1, 5 Millionen Besucher in weniger als drei Jahren allein im Neuen Gewölbe werden diese Dankbarkeit teilen, genauso wie die vielen, die noch kommen werden. Das erfüllt mich mit großer Freude

Zum Stadtjubiläum 2006 eröffneten auch die historischen Gewölberäume im Westflügel des Schlosses ihre Pforten.

In ihnen stehen die kostbaren Kunstwerke nicht in Vitrinen, sondern frei auf den Konsolen der prachtvoll gestalteten Schauwände und auf Prunktischen. Die Besucher durchschreiten hier die Räume als barockes Gesamtkunstwerk und erleben die Pracht der Schatzkammer in ihrem schönsten Glanz.

Prof. Dr. Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, hatte in seiner Konzeption für die Wiederkehr des Grünen Gewölbes in das Residenzschloss die Schaffung eines Neuen Grünen Gewölbes vorgesehen.

Die Realisierung zwei getrennter Ausstellungsbereiche war in verschiedener Hinsicht von Vorteil. Zum einen fanden die erst nach dem Tode des Museumsgründers in das Grüne Gewölbe gelangten Werke (namentlich die aus der 1832 aufgelösten Kunstkammer) im Neuen Grünen Gewölbe Platz.

Zum anderen werden dort auch jene Stücke gezeigt, die ganz besondere konservatorische Bedingungen erfordern. Während in den ursprünglichen Ausstellungsräumen die Überfülle barocker Pracht die Besucher in Staunen versetzt und Reichtum und Kunstsinn des wettinischen Fürstenhauses auf sinnliche Weise erfahrbar macht, zielt das Neue Grüne Gewölbe ganz auf die Wahrnehmung des einzelnen Kunstobjektes und führt den Besucher in chronologischer Abfolge durch die Geschichte der Schatzkunst.

Den modernen Sehgewohnheiten entsprechend, ist es dort möglich, sich auf Details zu konzentrieren, denn die doppelt entspiegelten Vitrinen gestatten es, die Werke "mit den Augen zu berühren".

Auf diese Weise können mehr Kunstwerke denn je dem Publikum gezeigt werden, nahezu der gesamte Bestand des Grünen Gewölbes.

Über die Homepage der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (www.skd-dresden.de) können Karten für das Historische Grüne Gewölbe erworben werden. Aber auch auf telefonischem Wege (Tel. 03 51 / 49 19 22 85) ist dies möglich.

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Historisches Grünes Gewölbe
Dresdner Residenzschloss
Taschenberg 2
01067 Dresden

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