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Gesucht: Das perfekte Musicalpaket. Und gefunden: „Ludwig2“ im Festspielhaus Füssen (11. August bis 4. September 2016)
Sisi und Ludwig II (Foto: Veranstalter)

Uwe Kröger spielt Dr. Gudden (Foto: Veranstalter)
Uwe Kröger spielt Dr. Gudden



idyllisch gelegen: das Festspielhaus am Forggensee
Auf dem anderen Seeufer der Blick auf das Königsschloss (Foto: Martin Schmitz
Auf dem anderen Seeufer der Blick auf das Königsschloss




©Fotos: Martin Schmitz , Veranstalter, Gaby Hildenbrandt

Autor Klaus Rettberg mit Co-Komonisten Konstantin Wecker (Foto: Martin schmitz)

Ludwig II. macht mal wieder Schlagzeilen. Nein, nicht wegen der Theorien um seinen rätselhaften Tod, die mit schöner Regelmäßigkeit alle paar Jahre aufkommen. Bayerns Märchen-König ist zurückgekehrt! Genauer gesagt: er spielt die Hauptrolle im Kini-Musical im Festspielhaus Füssen, vis-à-vis von Schloss Neuschwanstein.

Moment mal: Füssen? Ludwig-Musical? Da war doch mal was? In den letzten elf Jahren mussten mehrere Produktionen wegen finanzieller Schieflage vorzeitig aufgeben. Dabei wurde die Ludwig-Saga vom Publikum heiß geliebt!

Bei der neuen Version von „Ludwig2“, die noch bis 4. September 2016 gezeigt wird, ist die Wiederbelebung gelungen. Das freut viele Fans, die bereits bei der Premiere der ersten Fassung vor zehn Jahren dabei waren und sich eine Neuauflage wünschten.  

Regisseur Benjamin Sahler hat diesmal das Produktionsbudget im voraus finanziert – über die moderne Erfindung des Crowdfunding, bei dem viele Menschen für ein Projekt Geld geben.

Und weil weit mehr an Geldern als benötigt zusammenkam („das erfolgreichste Theater-Crowd-Funding Deutschlands“, so die Macher - gesammelt hatte man unter www.startnext.com/ludwigmusical), konnten sich Sahler und  Produzent Christian Million (sic!) einige Top-Namen der Musicalszene leisten. Clever, weil Künstler wie Uwe Kröger, Odeo Kuipers, Anna Hofbauer und Matthias Stockinger eigene Fans anziehen und die Reihen des Theaters füllen.

1.400 Plätze pro Show wollen in 29 Aufführungen ja erst einmal verkauft werden. Und der Plan geht auf: sogar in den Nachmittagsvorstellungen – bei hochsommerlichen Temperaturen – sind fast alle Plätze besetzt.

Doch es wäre nicht fair, den Erfolg des Stücks nur auf seine „Zugpferde“ zu beziehen. „Ludwig2“ in der 2016er-Fassung hat einfach das „Gesamtpaket“, bei dem alles stimmt: ein spannendes Thema, klasse Künstler, ins Ohr gehende Melodien, beeindruckende Bühnenbilder und alles in Sichtweite von Schloss Neuschwanstein, dem Original-Schauplatz des Stückes.

Vergleiche mit vorherigen Ludwig-Produktionen sind nur teilweise angebracht, denn das Stück wurde neu inszeniert, unter Verwendung der vorhandenen Kostüme und Kulissen und mit der bekannten Musik von Konstantin Wecker, Christopher Franke und Nic Raine. Jetzt wird die Geschichte chronologisch und nicht mehr in Rückblenden erzählt, braucht dafür aber fast den ganzen ersten Akt, bis das Stück Fahrt aufnimmt.

Die rd. dreistündige Aufführung muss mit einem straff kalkulierten Budget auskommen, was Kompromisse bedeutet: Das Orchester wurde eingespart und kommt – wie der Chor – vom Band; die Abmischung der Stimmen war in der besuchten Aufführung (14.8.) nicht optimal. Es finden auch kaum Kostümwechsel statt.

Ludwigs Gouvernante, die ihm sein ganzes Leben nahe stand, gönnt der Kostümfundus beispielsweise von der ersten Szene bis zum Finale nur ein einziges Kleid.

Doch alles geschenkt! Trotz Sparmaßnahmen hier und da, schmückt sich die Aufführung mit zahlreichen Edelsteinen: allen voran die musikalischen Perlen wie „Kalte Sterne“ und „In Palästen geboren“ - Ohrwürmer für großes Orchester arrangiert. Oder der Gänsehaut-Auftritt von Julian Wejwar als geistig verwirrter „Prinz Otto“ und das beeindruckende Solo des „Schattenmanns“ Oliver Frischknecht.

Ein funkelnder kleiner Diamant ist Anna Hofbauer, einfach bezaubernd als „Kaiserin Sissi“. Schon als „Bachelorette“ bei RTL versprühte sie im TV ihren Charme. Wer ahnte vor dem Bildschirm, dass die Blondine auch über eine solch schöne Gesangsstimme verfügt?

Zur Riege der Promi-Darsteller gehört auch Musical-Shootingstar Odeo Kuipers, der seit der Titelrolle im Musical „Mozart“ in Wien eine unglaubliche Fan-Base hat, und gerade mit eigenen Songs die Charts in Österreich stürmt. Sein „Graf Dürckheim“, eine Rolle mit wenig Text, wird beim Schlussapplaus mit Riesenjubel gefeiert. Wie hoch wird das Applausometer steigen, wenn der sympathische Holländer Ende August in die Titelrolle als Ludwig schlüpft?

Mit Musical-Superstar Uwe Kröger, mit Dauer-Abo auf die Top-Plätze im Ranking der beliebtesten Darsteller, haben sich die Produzenten den Hochkaräter schlechthin in ihr Stück geholt.

Als Ludwigs Psychiater „Dr. Gudden“ kann Kröger seine ganze Erfahrung ausspielen. Seine Zerrissenheit, den König zu verraten oder auf das Geld für eigene Projekte zu verzichten, ist  bis in die obersten Zuschauerreihen zu spüren. Kröger hat Bühnenpräsenz, die beeindruckt. Und ist vielseitig wie kaum ein anderer Schauspieler in der deutschen Musicalszene.

Er gibt traurige Helden (wie in „Der Besuch der alten Dame“),  geheimnisvolle Verführer (seine Paraderolle „Tod“ in „Elisabeth“), schillernde Figuren wie „Zaza“ im „Käfig voller Narren“ oder – im März 2017 übrigens auch in München zu sehen – den schrägen Vogel „Gomez“ aus der „Addams Family“. Nach seiner vom Publikum viel beklatschten „Sprechstunde“ als „Dr. Gudden“ in Füssen springt er ab 18. September ins nächste Kostüm.

Mit Lieblingspartnerin Pia Douwes steht er im Musicalspaß „Spamalot“ am Salzburger Landestheater auf der Bühne. Die Proben finden bereits parallel zu den Aufführungen von „Ludwig2“ statt. Terminstress pur – und nichts wird’s mit einer Besichtigung von Neuschwanstein. Den Ort, der mit dem Märchenkönig wie kein zweiter verbunden ist.

Die Persönlichkeit dieses bayerischen Königs beeindruckt mich“, so Kröger. „Ludwig II war ein wahrer Künstler und Mensch durch und durch. Er hat schon zu seiner Zeit erkannt, dass nur wer seine Träume nicht mit Füßen tritt und das Kind in sich zulässt, es schafft, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“

Last but not least - Matthias Stockinger als König. Sozusagen das Kronjuwel der Aufführung: Majestätisch sein Auftritt von Anfang bis zum tragischen Ende, berührend seine Einsamkeit, seine Verzweiflung, wenn von ihm statt Phantasie und Kunst nur Krieg und Macht gefordert werden.

Der Titelfigur gebührt das Bild, das dem Zuschauer im Gedächtnis wie im Herzen bleibt: Wenn Ludwig an den Bühnenvorhang fasst und in Sekundenschnelle meterweise roter Samt wie ein Wasserfall zu Boden fällt. Ludwig II schreitet zur Bühnenrampe, jetzt mit einem schweren Krönungsmantel auf den Schultern. Was für eine Symbolik!

Und noch eine Szene gehört unbedingt zur Kini-Story: König und Dr. Gudden bei ihrem letzten Dialog nachts im Starnberger See. Ja, richtig, IM Starnberger See. Im Festspielhaus Füssen holt sich der Märchenkönig auch tatsächlich nasse Füsse – ein riesiges Wasserbecken (90.000 Liter) auf der Drehbühne, hydraulisch absenkbar, so eine großartige Bühnentechnik gibt’s sonst nur noch im Berliner Friedrichstadtpalast.

Mondlicht, der dunkle See, zwei Menschen bei ihrem letzten Gespräch – diese Kulisse in Verbindung mit der wahren Geschichte von König Ludwig II. sorgt auch beim wiederholten Anschauen für Gänsehaut.

Sobald der Vorhang gefallen ist, springen die Zuschauer zu standing ovations auf. Verdienter Beifall für Ensemble und Inszenierung - und auf dem Weg nach Hause leuchtet gegenüber Ludwigs Schloss Neuschwanstein in der Abendsonne.

Das beeindruckende Panorama ist das Sahnehäubchen auf den Musicalausflug nach Füssen.

Gaby Hildenbrandt

Die Aufführungstermine von „Ludwig2 sind:

Gala-Premiere 11. August 2016

Spielzeit: 13. August bis 4. September 2016

www.bau-ein-schloss-wie-ein-traum.de

Zugabe 2017: Kini-Musical „Ludwig2“ wieder im Festspielhaus Füssen noch bis 27.08.2017 (mehr)



Tickets

Preise:
Preisklasse 1: 97,-
Preisklasse 2: 79,-
Preisklasse 3: 59,-
Preisklasse 4: 39,-
Königsloge: 129,-

Weitere Informationen

http://das-festspielhaus.de/cms/programm/ludwig-der-koenig-kommt-zurueck/

https://www.facebook.com/ludwig2musical

Gleich nebenan lädt zum baden der Forggensee (mehr)

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