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Produktionsstart des neuen BMW 3er im Stammwerk München am 28.10.2011
Der Beginn einer neuen Ära

 BMW Group Efficient Dynamics Rallye (Foto: BMW Group)
Dr. Lehmann, BMW Vorstand Frank-Peter Arndt Arndt, OB Christian Ude, Manfred Schoch
BMW Group Olympiabotschafterin Katarina Witt (Foto: BMW Group)


©Fotos: BMW Group

Am 28.10.2011 startete die Serienfertigung der neuen BMW 3er Reihe im Werk München. Die BMW Group investiert eine halbe Milliarde Euro in die Produktion.

Der BMW 3er ist das wichtigste Volumenmodell der BMW Group sowie das meistverkaufte Modell im gesamten Premium-Segment. Damit auch die sechste Generation des BMW 3er in perfekter Qualität vom Band läuft, haben wir in unser Münchner Stammwerk insgesamt rund 500 Millionen Euro investiert. Dadurch werden 9 000 Arbeitsplätze gesichert“, sagte Frank-Peter Arndt, Mitglied des Vorstands der BMW AG, verantwortlich für Produktion, am 28.102.2011 in München.

Zum Start der Serienproduktion der neuen BMW 3er Limousine sprachen auch der Oberbürgermeister der Stadt München, Christian Ude, sowie der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der BMW Group, Manfred Schoch, vor zahlreichen Mitarbeitern im BMW Werk München.

Wir Münchner können froh sein, dass BMW mit der Entscheidung, den neuen BMW 3er hier zu produzieren, ein klares und eindrucksvolles Bekenntnis zum Standort München gibt“, sagte Christian Ude: „BMW ist nicht nur einer unserer größten Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler, sondern engagiert sich auch darüber hinaus zum Wohle der Stadt.

Manfred Schoch fügte hinzu: „Dieser Erfolg des Standortes München ist auch ein Verdienst der hoch motivierten und engagierten Mitarbeiter, die mit hohem Einsatz und viel Herzblut diesen Standort attraktiv und konkurrenzfähig erhalten.

Mit dem Produktionsanlauf der sechsten Generation der BMW 3er Reihe beginnt im Stammwerk München eine neue Ära. Die dabei getätigten Investitionen flossen unter anderem in innovative Fertigungsanlagen und modernste Produktionstechnologien.

Sie sind Teil einer langfristig angelegten Strategie, die Konkurrenz- und Zukunftsfähigkeit des Werks München zu stärken und somit 9 000 Arbeitsplätze in der bayerischen Landeshauptstadt zu sichern. Damit übernimmt die BMW Group an ihrem Stammsitz in besonderem Maße gesellschaftliche Verantwortung.

Das Werk in München ist fester Bestandteil des globalen Produktionsnetzwerkes der BMW Group. Es fungiert weltweit als Leitwerk für den Anlauf des neuen BMW 3er. Alle Regionen weltweit werden zu einem einheitlichen Marktstart direkt aus dem Stammwerk beliefert.

Zusätzlich wurden im Werk München sowohl die Fügefolge als auch die Prozessbaukästen für die Produktion des BMW 3er für den Produktionsverbund festgelegt.

Dank der standardisierten Herstellungsprozesse und der effizienten Fertigung kommt das Werk München mit einer sehr kurzen Produktionsanlaufkurve aus. Innerhalb von nur drei Monaten nach Produktionsstart der neuen BMW 3er Limousine wird die Kammlinie von 680 Einheiten pro Tag erreicht.

Insgesamt fertigt das Werk dann mehr als 900 Fahrzeuge am Tag.

Werk München setzt Standards im modernen Fahrzeugbau.

Bedingt durch die spezielle innerstädtische Lage sieht sich das BMW Werk München besonderen Herausforderungen gegenüber. Die komplexe Fertigungsinfrastruktur, angelegt auf einer Gesamtfläche von circa 700 000 Quadratmetern, erfordert eine außergewöhnlich hohe Verdichtung.

Dies hat zur Folge, dass das wichtigste Volumenmodell des bayerischen Premiumherstellers auf bis zu fünf Gebäudeebenen produziert wird. Das reibungslose Zusammenspiel zwischen Produktion, Logistik, Transport und Administration auf engstem Raum gehört deshalb weltweit zu den Meisterleistungen im modernen Fahrzeugbau.

Neuste Produktionsanlagen für innovative Fahrzeugfertigung.

Um ein Höchstmaß an Präzision und Effizienz sicherzustellen, wurden in sämtlichen Produktionsbereichen neue Fertigungsstrukturen geschaffen.

So kommt für die Herstellung der sechsten Generation des BMW 3er eine neue Großpresse zum Einsatz. Mit 17 Hüben pro Minute gehört die Anlage zu den modernsten der Welt. Sie leistet einen Durchsatz von 600 Tonnen Stahl pro Tag, die Presskraft beträgt 650 bis 2 500 Tonnen. Damit setzt die leistungsstarke Anlage innerhalb von nur zwölf Tagen eine vergleichbare Menge Stahl um, die für den Bau des Pariser Eiffelturms notwendig war.

Die neue Produktionsinfrastruktur gewährleistet zudem höchste Raumökonomie und optimale Materialströme. Darüber hinaus ermöglicht die High-tech-Presse eine Steigerung von Qualität und Effizienz.

Im Karosseriebau und in der Lackiererei kommen Roboter der neusten Generation zum Einsatz.

Für die Produktion des BMW 3er wurde das alte, zu niedrige Karosseriebaugebäude demontiert und eine komplett neue Fertigungshalle errichtet. Darüber hinaus wurden im Karosseriebau zahlreiche neue Roboteranlagen installiert. Darunter sind auch Roboter, die zuvor im Werk Leipzig im Einsatz waren. Auch diese Synergie trägt spürbar zur Kostensenkung und zu einem nachhaltigen Materialeinsatz bei.

Des Weiteren werden Laserroboter der neusten Generation sowie moderne Kleberoboter eingesetzt. -Das moderne, wärmearme Fügeverfahren kommt beim BMW 3er damit etwa doppelt so oft zum Einsatz wie bei seinem Vorgänger und ersetzt zum Teil das herkömmliche Punktschweißen. Durch das innovative Verfahren werden Dichtheit und Korrosionsschutz der Verbindung erheblich verbessert.

Die steifere Karosserie bietet ein deutliches Plus an Fahrdynamik, Fahrkomfort und Sicherheit, wobei der neue BMW 3er bis zu 45 Kilogramm leichter ist als sein Vorgänger.

In der Lackiererei kommen neue Roboteranlagen im Bereich Nahtabdichtung, Bördelfalzversiegelung und Unterbodenschutz zum Einsatz. Eine neue Schäumanlage zur Schallisolierung im Stirnwandbereich, bei der Schaum-Material in den Hohlraum eingebracht und dort aufgeschäumt wird, sorgt für eine deutlich verbesserte Schallisolation zwischen Motorraum und Fahrgastzelle und führt somit zu einem spürbar besseren Komfort im Innenraum.

Hohe Produktionseffizienz durch Produkt- und Prozessbaukästen .

In der Montage sorgen indes standardisierte Produkt- und Prozessbaukästen für hohe Produktivität und Variabilität. Bei der Fertigung des neuen BMW 3er wird das strategische Prinzip eines variantenneutralen Hauptbandes der BMW Group konsequent umgesetzt. Das bedeutet: Unterschiedliche Varianten einer Baureihe werden zeitgleich auf demselben Produktionsband gebaut.

Mithilfe dieser innovativen Produktionsprozesse, neuen Herstellungsanlagen und Fertigungstechniken setzt das Werk München vorbildliche Standards für eine nachhaltige und umweltverträgliche Produktion.

Zu den Modernisierungsmaßnahmen gehört zudem der Neubau des Logistik-, Anlieferungs- und Kommissionierungszentrums zur effizienten Materialversorgung des Montagebandes.

Clean Production: Erstmals praktisch restmüllfreie Fertigung möglich.

Im Zuge der Herstellung des neuen BMW 3er ist es BMW gelungen, eine praktisch restmüllfreie Fertigung zu realisieren, die Abfall-, Abwasser- und Emissionsentwicklung beinahe auf null zurückzufahren sowie Lärm und Vibrationen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Restmüllaufkommen liegt aktuell bei acht Gramm pro Fahrzeug.

Mehr als 60 Prozent der versandten Fahrzeuge werden zudem über den Schienenweg abtransportiert beziehungsweise ausgeliefert. Durch dieses höchst effiziente Ressourcen-Management setzt das Werk München auch hinsichtlich der Clean Production einen Meilenstein im Fahrzeugbau. Zudem legt das Werk München großen Wert auf ein harmonisches Miteinander mit der Nachbarschaft.

So wird dem Schutz der Anwohner vor beispielsweise produktionsbedingtem Lärm mittels Reduzierung der Schallemissionen, dem Einsatz innovativer Schalldämpfer, Ventilatoren und schalldämmender Verkleidungen sowie der Optimierung der Transportlogistik mit großer Sorgfalt Rechnung getragen. Geruchsbelastungen durch die Lackiererei werden mit modernsten Filteranlagen und der regenerativen Nachverbrennung der Abluft vermieden. Darüber hinaus unterliegen sämtliche Produktionsprozesse einer kontinuierlichen Überprüfung auch hinsichtlich der Nachbarschaftsverträglichkeit.

Stammwerk München Ursprung der BMW Group.

Bereits seit 1922 wird im Stammwerk München produziert. Aktuell sind dort rund 9 000 Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen beschäftigt. Alleine im Jahr 2010 liefen dort in unmittelbarer Nachbarschaft zum städtischen Wohngebiet anwohner- und umweltverträglich knapp 206.000 Fahrzeuge vom Band.

Im Werk München kommt das Programm „Heute für Morgen“ zum Einsatz. Mithilfe dieses Programms werden, vor allem unter demografischen Gesichtspunkten, die Arbeitsplätze besonders ergonomisch ausgelegt und tragen damit den Anforderungen durch die Alterung der Belegschaft Rechnung.

Das Werk München ist fester Bestandteil des globalen Produktionsnetzwerks der BMW Group und Leitwerk für den neuen BMW 3er weltweit. Neben den Kerntechnologien Karosseriebau, Lackiererei und Fahrzeugmontage umfasst das Münchner Werk auch Labor, Presswerk, Motoren- und Werkzeugbau sowie Ausstattungs- und Sitzfertigung und bündelt auf einzigartige Weise vielfältigste Kompetenzen in der Fahrzeug-Produktion.

Die aktuelle Produktion umfasst die BMW 3er Reihe, BMW Ottomotoren, Hochleistungstriebwerke für BMW M Modelle sowie Rolls Royce. Außerdem werden Presswerkzeuge und Karosserieteile für das weltweite Produktionsnetzwerk des Unternehmens gefertigt. Bis zum heutigen Tage wurden im Stammwerk München mehr als 8.5 Millionen Fahrzeuge gebaut.

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