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In der Ochsenbraterei sorgen das Festwirte-Ehepaar Anneliese und Hermann Haberl seit 1979 für beste Qualität und freundlichen Service. Heute führen die beiden Haberls die Ochsenbraterei gemeinsam mit ihre Tochter Antje Schneider. Auf ein erfolgreiches Wirteleben kann Hermann Haberl zurückschauen: vom Bauchladenverkäufer mit Fischsemmeln auf der Wiesn brachte er es bis zum Wiesn-Wirt im Zelt der Spatenbrauerei, dazwischen lag der fleissige Aufbau eines ganzen Gastro Imperiums in und rund um München. Leicht zu erkennen ist das Zelt mit seiner geschwungenen Fassade an ihrem überdimensionalen Ochs am Spieß, der sich vor der Zeltfront dreht. Die Ochsenbraterei ist eine der sieben Brauerei-Festhallen auf der Wies'n. Nur hier gibt es Ochs am Spieß, von denen alljährlich etliche (regelmäßig um die 90) portionsgerecht zerlegt in die Mägen der Besucher wandern. Dank eines 1881 konstruierten, zwei Zentner schweren und (ursprünglich einmal) von einem "Dampf-Lokomobilo" gedrehten Spieß ist ein Ochse in rund sechs bis sieben Stunden servierfertig. Aus 13 bis 15 Zentnern Lebendgewicht früherer Ochsen wurden so schnell bis zu 700 leckere Portionen. Seit der Wiesn 2001 setzen die Haberl's auf deutlich jüngere, leichtere Ochsen, die nur noch 250 bis 270 kg statt 320 kg auf die Waage bringen und ob ihrer Jugend als riskofrei gelten. Immerhin noch gut 450-500 Portionen bringt so ein Ochse auf die Teller gegenüber seinen Vorgängern. Spätestens um 6 Uhr in der Früh wird er hingehängt, um 6 Stunden später dann portionierfähig gebraten zu sein, der Ochse. Eine große Tafel verkündet letztmalig seinen Namen über dem Grill. Der erste Ochse heißt übrigens jedes Jahr traditionell Max, nach dem Ochsenmetzger, der letzte Richard, wie der Küchenchef des Wiesnzeltes. Ein anderer Ochse, August, ist nicht essbar: er hängt als Plüschtier als Glückbringer während der Wiesnzeit im privaten Wiesn-Stüberl der Familie Haberl. Für die Güte des Fleisches bürgt die Herkunft: Gezüchtet und eigens für die Wiesn gemästet werden die Ochsen auf dem renommierten städtischen Gut Karlshof. Qualitätsfleisch eben, in Ruhe aufgewachsen, ohne Streß, immer wieder begutachtet. Qualitätsmarken auch bei anderen Gerichten: vom Erzeuger Altendorfer Biofleisch stammen z.B. Schweinebraten und Debrecziner. In der Seite zum Gartenbereich erhielt das Zelt 2005 weitere Fenster, die - da Südseite - zusätzlich Licht ins Zelt bringen werden. Die Toiletten Problematik des Vorjahres ("dank" immer mehr Handy Nutzer auf den "stillen" Örtchen) wurde durch das Aufstellen zusätzlicher Toiletten im Gartenbereich entzerrt. Ansonsten ist das Zelt ein sehr "münchnerisches": treu, bodenständig, traditionsbewußt beschreibt der Fest Wirt seine Gäste, die zu 80 prozent Münchner wären. Am letzten Wiesn-Abend greift Hermann Haberl zur Trompete: mit Il Silencio un der Bayernhymne bläst er zum Festende eigenhändig ein Trompetensolo, dann ist wieder Schluß bis zur nächsten Wiesn in der Ochsenbraterei. Und wenn dann zu den Tönen Giuter Mond, du gehst so stille" eine Mondlaterne quer durchs abgedunkelte Zelt auf die Bühne gezogen wird, ist das ein echtes Gänsehautfeeling für den Betrachter.
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| Festwirte: | Anneliese und Hermann Haberl und Antje Schneider |
| Internet: | www.ochsenbraterei.de |
| Reservierungsbüro (nur bis 20.09.2009): | Tel. 089 / 383 873-12 Fax 089 / 383 873-40 |
| oder schriftlich bei: | Ochsenbraterei, Englischer Garten 3, 80538 München Email: info@ochsenbraterei.de |
| Eine Reservierung ist ab acht Personen möglich, Kreditkarten werden nicht akzeptiert. | |
| Gutschein Vorverkauf: | ab 01. August 2009 nur Werktags, Montag bis Freitag im Restaurant am Chinesischen Turm von 13-17 Uhr. |
| Zeltbüro (ab Anfang 09.2009) | Montag bis Freitag 10.00-17.00 Uhr, Tel.: 089-51 11 58-0 Fax 089 - 51 11 58 10 Verrechnungs-/ Euroscheck/ EC Karte u. Bargeldzahlung möglich. Keine Kreditkarten. |
| Brauerei | Spaten-Franziskaner-Bräu |
| Sitzplätze insg. | 7.500 (Zelt und Garten) |
| Musik/Kapelle: | Kapelle Bruno Gress (tgl. mittags), Sax'n'di (So.-Do. abends) |
| Preise (2009): | Wiesnmaß Helles: 8,60€ (VJ: 8,25 €) |
| Preise (2009): | 1/2 Hendl: .... Euro Ochsenlende: ..... Euro Portion magere Schweinshaxe vom Grill mit Kartoffelknödel: ...... |
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Andere Gastronomische Aktivitäten der Festwirte: Hier konnten Sie noch bis zum Ende November 2009 Ihre Wiesngutscheine verrechnen lassen, wenn Sie sie auf der Wiesn nicht mehr geschaft haben. |
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