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Oktoberfest: Maßnahmen zur Sicherheit auf der Wiesn. Fortschreibung des Sicherheitskonzeptes für das Münchner Oktoberfest aufgrund der aktuellen Sicherheitslage

Sicherheitsmaßnahmen rund um die Theresienwiese seit 28.09.2009 (Foto: Martin Schmitz)
Sicherheitsmaßnahmen rund um die Theresienwiese seit 28.09.2009

Innenminister Herrmann am 2. Kindertag (29.09.2009) auf der Wiesn
Sicherheitsmaßnahmen rund um die Theresienwiese seit 28.09.2009 (Foto: Martin Schmitz)

Auch die Seiteneingänge sind deutlich abgesichert (Foto: Martin Schmitz)
Auch die Seiteneingänge sind deutlich abgesichert
Verstärkte Kontrollen auch im Bereich des U-Bahnhofs (Foto: Martin Schmitz)
Verstärkte Kontrollen auch im Bereich des U-Bahnhofs
Feuermelder und Überwachungs-Kameras (Foto: Martin Schmitz)

©Fotos: Martin Schmitz

Schon am Morgen des 29.09.2009 stellten die Münchner fest, nichts geht mehr. Im Radio noch die Durchsagen, dass im Laufe des Tages Beschränkungen eingeführt werden sollen, während bereits die Zugangstraßen zur Theresienwiese ganz offensichtlich dicht sind.

Autos, die trotzdem noch einfahren dürfen,werden einzeln abgefertigt, mit Hilfe von Bussen oder LKWs baut die Polizei mobile Straßensperren, die jeweils für die durcheglassenen Fahrzeuge kurz aufgehoben werden.


Wiesnrundgang der Wiesnwirte 2009

Grund für all dies: jüngst im Internet aufgetauchten Drohvideos führen zu einer Erhöhung der Gefährdungslage in Deutschland. Aus diesem Grund verstärkt die Münchner Polizei ihre Vorkehrungen für das Oktoberfest.

Die in Kraft gesetzten Maßnahmen sind ein notwendiger Beitrag, damit ein Wiesn-Besuch in den kommenden Tagen sicher und friedlich bleiben kann.

Seit dem 18.09.2009 wurden im Internet sechs Drohvideos aus Al Quaida- und Taliban-Kreisen veröffentlicht. Die Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder nehmen diese Drohungen sehr ernst.

Mit den Videobotschaften verfolgt die Al Quaida das Ziel, die Bevölkerung im hohen Maße zu beunruhigen und spricht Drohungen für den Zeitraum unmittelbar nach den Bundestagswahlen aus.

Auch wenn es derzeit keinerlei Hinweise auf konkrete Anschlagsplanungen in Deutschland gibt, begründen diese Drohungen insgesamt eine Erhöhung der Gefährdungslage in Deutschland.

Zudem wurden in einem Video jedoch symbolträchtige Bilder aus mehreren deutschen Großstädten eingeblendet, darunter auch das Münchner Oktoberfest.

Das Polizeipräsidium München hat seit den Terroranschlägen in New York und Washington am 11.09.2001 ein abgestuftes Konzept zur Terrorabwehr entwickelt und ständig fortgeschrieben. Dazu gehören Maßnahmen, wie

- die sichtbare uniformierte Bestreifung des Wiesngeländes mit hohem Personalansatz,
- selektive Zugangskontrollen an den Eingängen,
- eine intensive Videoüberwachung in gefährdeten Bereichen und
- operative Maßnahmen und Erkenntnisgewinnung im islamistisch-extremistischen Spektrum

Aufgrund der aktuellen Lage wurde in der Nacht von Sonntaga uf Montag begonnen, die Maßnahmen im Umfeld der Theresienwiese sukzessive zu verstärken.

Dieses Konzept sieht unter anderem vor:

- Errichtung eines Kontrollrings um den Bereich des Festgeländes
- Kontrollen des Fahrzeug- und Lieferverkehrs
- Einrichtung von Haltverbotszonen rund um die Theresienwiese
- Kontrollen des Personenverkehrs

Entlang der Schwanthalerstraße, der Herzog-Heinrich-Straße, Lindwurmstraße, der Pfeuferstraße, der Ganghoferstraße, der Heimeranstraße, Alter Messeplatz und Schießstättstraße wird ein Kontrollring mit Zufahrtskontrollen errichtet.

Das bedeutet, dass in diesem Bereich grundsätzlich kein Kraftfahrzeug mehr einfahren darf. Von dieser Regelung ausgenommen sind jedoch Fahrzeuge, die ein berechtigtes Interesse haben, beispielsweise Anwohner und Lieferanten für das Oktoberfest.

Personen, die mit ihrem Fahrzeug berechtigt in den Kontrollring einfahren wollen, sollten ein Lichtbilddokument, wie z. B. den Führerschein und eine erforderliche Zufahrtsberechtigung für den Lieferverkehr bereithalten. Das ermöglicht eine beschleunigte Abwicklung der Kontrollen.

Für die Einfahrt von Taxen und Bussen gibt es eine restriktive Handhabung.

Der bisherige Busparkplatz im südlichen Teil der Theresienwiese wird verkleinert (von 350 Plätzen auf etwa 200). Die Münchner Polizei empfiehlt, das Busse alternative Parkplätze anfahren.

Die Taxistandplätze um das Festgelände herum werden aufgelöst.

In einem Bereich des ehemaligen Busparkplatzes auf der südlichen Theresienwiese wird ein zentraler Taxistand eingerichtet. Taxifahrer werden gebeten, den Taxistand im Südteil der Theresienwiese über die Stielerstraße anzufahren.

Im unmittelbaren Bereich des Festgeländes, nämlich entlang des Bavariarings, der Theresienhöhe und der Hans-Fischer-Straße, wird eine Haltverbotszone für Fahrzeuge eingerichtet.

Fahrzeuge, die in diesem Bereich abgestellt sind, werden entfernt. Die Münchner Polizei bittet in diesem Zusammenhang um dringende Beachtung der Haltverbote.

Für Pkw stehen keine Parkplätze mehr auf der Theresienwiese selbst und den benachbarten Straßen zur Verfügung.

Darüber hinaus ist mit Verkehrsbehinderungen entlang des Kontrollringes zu rechnen. Deshalb werden die Wiesnbesucher gebeten, für ihre Anfahrt unbedingt auf U- und S-Bahnen umzusteigen.

An den Zugängen wird die Polizei die Personenkontrollen verstärken. Die Polizei fordert daher auf, größere Taschen oder ähnliche Gegenstände zu Hause zu lassen.

Die Münchner Polizei ist auf die Kooperation und Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und bittet um Verständnis und Geduld für die notwendigen Kontrollen.

Die Maßnahmen der Münchner Polizei dienen der allgemeinen Sicherheit.

Seien Sie aufmerksam und verständigen bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend die Einsatzzentrale des PP München unter der Notrufnummer 110.

Kontrollring

Im Rahmen der erweiterten Sicherheitsmaßnahmen wird von der Polizei rund um den Bereich des Festgeländes ein Kontrollring eingerichtet. In diesen Bereich dürfen nur Anlieger und Anwohner sowie der Lieferverkehr einfahren. Der Kontrollring verläuft entlang nachfolgender Straße:

  • Martin-Greif-Straße
  • Schwanthalerstraße
  • Paul-Heyse-Straße
  • Kaiser-Ludwig-Platz
  • Herzog-Heinrich-Straße
  • Lindwurmstraße
  • Pfeuferstraße
  • Ganghoferstraße
  • Heimeranstraße
  • Schießstättstraße
  • Schwanthalerstraße

Kontrollen finden in folgenden Straßen statt:

  • Martin-Greif-Straße/Schwanthalerstraße
  • Schwanthalerstraße/Hermann-Lingg-Straße
  • Schwanthalerstraße/St.-Paul-Straße
  • Paul-Heyse-Straße/Landwehrstraße
  • Paul-Heyse-Straße/Pettenkoferstraße
  • Paul-Heyse-Straße/Uhlandstraße
  • Kaiser-Ludwig-Platz/Rückertstraße
  • Kaiser-Ludwig-Platz/Beethovenstraße
  • Kaiser-Ludwig-Platz/Schubertstraße
  • Herzog-Heinrich-Straße/Mozartstraße
  • Herzog-Heinrich-Straße/Kobellstraße
  • Lindwurmstraße/Herrmann-Schmid-Straße
  • Lindwurmstraße/Stielerstraße
  • Lindwurmstraße/Güllstraße
  • Lindwurmstraße/Poccistraße
  • Lindwurmstraße/Bavariastraße
  • Pfeuferstraße/Daumillerweg
  • Pfeuferstraße/Spitzwegstraße
  • Pfeuferstraße/Radlkoferstraße
  • Pfeuferstraße/Johannes-Timm-Straße
  • Johannes-Timm-Straße/Hans-Klein-Straße
  • Fritz-Endres-Straße/Hans-Klein-Straße
  • Siedlungsgebiet an der Ostseite des Verkehrsmuseums (Fuß- und Radwege in Richtung Verkehrsmuseum, Am Bavariapark, Ben-Chorin-Straße, Petra-Moll-Weg, Hans-Dürrmeier Weg)
  • Heimeranstraße (Alter Messeplatz)
  • Schießstättstraße/Gollierstraße
  • Schwanthalerstraße/Theresienhöhe

Haltverbotszonen

Rund um die Theresienwiese wird eine Haltverbotszone für Fahrzeuge eingerichtet. Dies betrifft folgende Straßen:

  • Bavariaring
  • Theresienhöhe
  • Hans-Fischer-Straße

Fahrzeuge, die dort abgestellt sind, werden /wurden entfernt.

Auch im Berich des Münchner Hauptbahnhofes haben die Sicherheitsvorkehrungen zugenommen, so sid die Gleise aktuell nur noch über drei Zugänge erreichbar, auch der Bereich der Schlißfächer ist während der Wiesn nicht mehr zugänglich und durch rotes Flatterband abgesperrt.

Alles in allem nehmen die Münchner und die zugereisten Wiesnbesucher die Situation aber gelassen hin, großes Verständnis herrscht für die Maßnahmen. Und so war auch der Familientag am Dienstag 29.09.2009 recht ordentlich besucht, sicherlich auch wegen des erneut schönen Wetters, so daß die Wiesn, wie am Abend Löwenbräu-Wirt Wiggerl Hagn bemerkte, noch "mit einem hellblauen Auge davon gekommen" sei.

Trotzdem sorgenvolle Gesichter bei den Brauern: es deutet sich in manchen Bereichen am Dienstag ein Umsatzrückgang um 15-20% an, die Zelte und Biergärten scheinen zwar gut besetzt zu zu sein, sind aber eben nicht mehr ganz voll.

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