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Oktoberfest 2008
Oktoberfest Bierprobe am 15.09.2008 - der Wiesnbier Test

Bierprobe 2007: Karl-Heinz Knoll, Wiesnstadtrat Helmut Schmid, Wirtesprecher Toni Roiderer (Foto: Ingrid Grossmann)
Bierprobe 2008: Günter Kador (Löwenbräu), Andreas Steinfatt (Hacker-Pschorr)

musste sich durch 6 Biere testen: Bürgermeisterin Christine Strobl

skeptischer Blick? Christian Schottenhamel

Karl-Heinz Wildmoser

Stefanie und Sepp Krätz

fröhliche Bierprobe: die "großen" Wiesnwirte...

und die "kleinen" Wiesnwirte


Münchner Kindl Stefanie Krätz (Foto. Ingrid Grossmann)
Münchner Kindl Stefanie Krätz

©Fotos: Ingrid Grossmann, Martin Schmitz (3)

Die Münchner Brauereien stellen auch heuer wieder ihre Oktoberfestbiere der Stadtspitze und den Wiesn-Wirten vor.

Neben Informationen zu dem Stoff, der auf dem Fest des Münchner Bieres ausgeschenkt wird, wollen wir mit Ihnen eine Vorabkostprobe veranstalten.

Eine Woche vor Wiesnbeginn präsentierten die Münchner Brauer sich mit den Wiesn-Wirten und dem Münchner Kindl im Münchner Bier- und Oktoberfestmuseum (www.bier-und-oktoberfestmuseum.de).

Vom 20. September 2008 an werden zum größten Volksfest der Welt und zum gleichzeitig stattfindenden Zentral Landwirtschafts Fest ZLF rund sechs Millionen Gäste erwartet; sechs Millionen Liter Bier werden durch durstige Kehlen rinnen. Bis zu sechs Prozent des Bier- Ausstoßes der Münchner Brauereien sind jährlich Oktoberfestbier, 1/3 davon wird direkt auf die Wiesn konsumiert, das restliche Oktoberfestbier wird über den Handel verkauft.

Andreas Steinfatt, 1. Vorsitzende des Vereins Münchener Brauereien hatte in diesem Jahr dazu eingeladen. Im Publikum u.a. auch Bürgermeisterin Christine Strobl, heute mal nicht in Sachen Sport unterwegs, und in Sachen Biergeschmack diplomatisch: "Das erste" habe ihr am Besten geschmeckt, ohnen zu sagen, welches sie als erstes getrunken hatte, antwortete sie auf die Frage von Andreas Steinfaatt nach ihren Präferenzen. Die gleichfalls testenden Wirte und Brauereibosse fanden - was hätte man anders erwarten können - alle Biere heuer sehr gut.

Fotogalerie Oktoberfest-Bierprobe 2008, Teil 1, 2, 3,(©Fotos: Ingrid Grossmann, Martin Schmitz)


Rückblick aufs Vorjahr: Video Oktoberfest Bierprobe 2007

Wie testet man nun das Bier?

Geprüft wird die Bierprobe dabei mit allen Sinnen. Nachdem der Blick Farbe und Aussehen überprüft hat, folgt der Geruchstest, erst anschliessend rinnt der Tropfen durch Mund und Kehle.

Der Gerstensaft muß an der Zunge vorbeilaufen und dann - ähnlich wie beim Wein - beim Ausatmen auch über die Nase geschmeckt werden..

Gemeinsam ist allen Oktoberfest-Bieren, daß sie eine exzellente Gesamtqualität aufweisen. Alle Biere besitzen ein glasklares, brillantes Aussehen.

Alle Biere besitzen eine feinporige, stabile Schaumkrone und alle sind sie angenehm spritzig und frisch.

Feinporig sollte der Schaum sein, aber widerum auch nicht zu schaumig.

Das Augustiner vermittelte im Vorjahr dem Biersommelier das "Gefühl von wogenden Getreidefeldern", es sei kellerfrisch und "vom Körper her ganz weich und rund".

Das Paulaner wäre im Abgang weich und rund, die Farbe des Hacker-Pschorr erinnere an Bernstein.

Beim Hofbräu-Bier schmeckt man eine weiche Malznote, Karamell und Vanille spürt der Experte da, beim Spaten notiert er eine "starke Hopfenblume" und beim Löwenbräu einen "schlanken und eleganten Körper".

Das Oktoberfestbier ist das Bier, das von den sechs leistungsfähigen und bewährten Münchener Traditionsbrauereien, dem Augustiner-Bräu, dem Hacker-Pschorr Bräu, dem Löwenbräu, dem Paulanerbräu, dem Spatenbräu und dem Staatlichen Hofbräuhaus extra für das in München stattfindende Oktoberfest gebraut und dort ausgeschenkt wird.

Nur Bier, das aus einer dieser Münchener Brauerein stammt, darf auf dem Oktoberfest ausgeschenkt werden. So hat das Landgericht München I am 17. Januar 1990 entschieden, „dass das Oktoberfest das Fest des Münchener Bieres" ist. Nach den Betriebsvorschriften für das Oktoberfest, in denen nicht nur explizit verzeichnet ist, wessen Bier auf dem Oktoberfest ausgeschenkt werden darf, muss dieses Bier eine Stammwürze von mindestens 13,5 % aufweisen.

Das helle Oktoberfestbier hat aber nicht nur mehr Stammwürze als normales Bier, auch sein Alkoholgehalt ist mit 5,9 bis 6,3 Prozent gut einen Prozentpunkt höher.

Selbstverständlich entspricht dieses Bier dem Münchener Reinheitsgebot von 1487 und wird aus reinen Naturprodukten nach alten Rezepten gebraut.

Das Farbspektrum der einzelnen Oktoberfestbiere der verschiedenen Münchener Brauereien reicht von hell über gold- und bernsteinfarben bis zum Dunkel.

Charakterisiert wird dieses Bier als vollmundig, sehr rund, weich oder malz-aromatisch bis leicht gehopft mit einer sehr milden Bittere oder einem kräftigen, ein wenig süßem Geschmack. Auf dem Oktoberfest hat sich dabei das helle bzw. goldfarbige Bier durchgesetzt.

Aufgrund des bereits hohen Stammwürzegehaltes sowie der darauf folgenden Vergärung enthält das Bier einen höheren Alkoholgehalt.

Beim Konsum, der in der Regel in Maßkrügen erfolgt, sollte man sich daher ein wenig zügeln und nicht zu schnell und nicht zu viel von dem köstlichen Getränk zu sich nehmen.

Ausgeschenkt wird dieses Bier auf dem Oktoberfest entweder gleich bleibend kühl aus stählernen Drucktanks oder aus hölzernen 200-Liter Fässern sog. „Hirschen“.

Die Kellnerinnen auf dem Oktoberfest schleppen anschließend die vielen vollen Krüge, teilweise zehn Stück auf einmal, an die Tische zu den durstigen Wiesn-Besuchern.

Übrigens, der Rekord im Maßkrugtragen liegt wesentlich höher als bei 10 Stück. Das Oktoberfestbier wird nicht nur auf dem Oktoberfest genossen, sondern in die ganze Welt, als Botschafter der Münchner Lebensfreude, versandt.

Selbstverständlich ist dieses Bier in der ganzen Welt gefragt und manch einer möchte es gerne nachmachen. Den Trittbrettfahrern sei jedoch gesagt, dass Oktoberfestbier eine geschützte Marke und auch als Gemeinschaftsmarke eingetragen ist.

Der Verein Münchener Brauereien e.V., als Hüter des Münchner Bieres hat hierbei die Aufgabe, gegen diese Nachahmer entschieden vorzugehen.

Erst vor kurzem hat der Verein vor dem Bundespatentgericht einen Sieg gegen die eingetragene Marke „Oktoberfestbier“ errungen. Niemand darf - auch nicht in Kombination mit anderen Worten - ein Produkt "Oktoberfestbier" benennen, ausser den oben genannten Brauereien. So wurden Angebote wie "Bavarian Oktoberfestbier" in der Vergangenheit auch erfolgreich abgemahnt.

Fotogalerie Oktoberfest-Bierprobe 2008, Teil 1, 2, 3,(©Fotos: Ingrid Grossmann, Martin Schmitz)

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Wiesn Bierprobe im 2008. v.l. Werner Mayer (Augustiner), Andreas Steinfatt (Hacker-Pschorr), Michael Möller (Hofbräu), Günter Kador (Löwenbräu), Michael Bartholl (Paulaner), Jörg Lehmann (Spaten)

Rückblick: Oktoberfestbiere 2007 im Vergleich - vorgestellt am 10.09.2007 im Oktoberfest- und Biermuseum, München (mehr)
Fotogalerie Oktoberfest-Bierprobe 2007, Teil 1, 2, 3, 4 (©Fotos: Ingrid Grossmann)

Wiesnbier 2008
Augustiner
Hacker-Pschorr
Hofbräu
Farbe
Leuchtend strohgelb
Helles Bernstein
Leuchtend bronzefarben
Aroma
Kellerfrisch, Malzaroma im Vordergrund
Ausgeprägt malzaromatisch mit einer ausgewogenen Hopfenblume
Kräftige Malznoten, angenehmes Hopfenaroma mit leichten Citrustönen
Körper
Sehr weicher, dennoch vollmundiger Körper
Vollmundig mit ausgewogenem Körper
Markanter, malzbetonter Körper
Bittere
sehr dezente, harmonische Hopfenbittere
Feinherbe, gut eingebundene Hopfenbittere
Gut eingebundene Hopfenbittere
Abgang
Sehr weich und rund im Abgang
Sehr mild und weich im Abgang
Betonte Bittere im Abgang
Stammwürze (%)
13,8
13,7
13,7
Alkohol (vv%)
6,3
5,9
6,35
Farbe (EBC)
6,5
10-12
9
Bittere (EBU)
17
24
26




Löwenbräu
Paulaner
Spaten
Farbe
Kräftig Goldgelb
Sattes Goldgelb
Leuchtend goldgelb
Aroma
Floral anklingende Hopfennote im Vordergrund
Ausgewogen malz- und hopfenaromatisch mit dezenten Fruchtnoten
Malnoten im Vordergrund unterlegt mit einer frisch-floralen Hopfenblume
Körper
Weicher, fast cremiger Körper
Satt und und rund im Körper
Voller Körper mit ausgwogenem Süße / Bittere Verhältnis
Bittere
Deutliche, feinherbe Hopfenbittere
Hopfenbittere eher im Hintergrund
Gut mit dem Körper harmonierende Hopfenbittere
Abgang
Betonte Bittere im Abgang
Voll und rund im Abgang
Trocken im Abgang
Stammwürze (%)
13,7
13,6
13,7
Alkohol (vv%)
6,1
5,8
5,9
Farbe (EBC)
8,0
7-8
7,5
Bittere (EBU)
24,5
21
22

Quelle: Verein Münchner Brauerein e.V.
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Fotogalerie Oktoberfest-Bierprobe 2007, Teil 1, 2, 3, 4 (©Fotos: Ingrid Grossmann)



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