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Wiesn-Fahrgeschäfte:
Krinoline

Krinoline 2002 in Fahrt (Bild: Martin Schmitz)

OB Christian Ude an der Krinoline 2001 (Foto: Martin Schmitz)



Die Krinoline der Familie Niederländer gehört zu den absolut auch seniorentauglichen Karussells jeder Wiesn, das nun schon seit fast 80 Jahren.

Diese Karussellart ist mit Vorläufern aus den 1890er Jahren bekannt, der Name taucht um 1900 auf. Die Konstruktion mit schwankender Plattform wurde lange Zeit per Hand von "Schaukelburschen" kräftig in Schwung gebracht. Erst 1909 brachte ein Sachs-Elektromotor Fahrgeschäfte dieser Art in Schwung.

Karussells wie die Krinoline gehören neben den Schaukeln zu den ersten Fahrgeschäften auf dem Oktoberfest. Noch mit Muskelkraft betrieben wurde die von den Urgroßeltern gekaufte Krinoline 1924, als sie erstmalig auf dem Oktoberfest die Münchner begeisterte. Dieses Karussell kam von der Spree an die Isar und war in den ersten Jahren der Renner unter den Fahrgeschäften.

Als um 1937 die Zugspitzbahnen als Neuheit zur gefährlichen Konkurrenz wurden, hatte der Krinoline-Besitzer Michael Großmann eine Idee mit Zukunft. Er modernisierte das Fahrgeschäft mittels elektrischem Antrieb mit Planetengetriebe und Zugfedern-Schwing-Mechanismus. Als zusätzlichen Clou engagierte er eine Blaskapelle, die die Karussellfahrt mit Stimmungsmusik begleitete.

Diese Tradition wurde bis heute zur Freude aller Krinoline-Fans vom Enkel Theo Niederländer und seiner Frau Anita weitergeführt; mit deren Kindern Marion und Matthias ist die Kontinuität dieses Fahrgeschäfts mit Kult-Charakter auf der Wiesn gewährleistet.

Dazu nimmt sich Matthias Niederländer, vom Zivilberuf her eigentlich Banker in Anzug und Krawatte, alljährlich eine Auszeit, um für 16 Tage auf die fahrenden Sitze zu springen und abzukassieren, während Vater Theodor - inzwischen mit 65 schon Pensionär - im Fahrerhaus die Stammgäste herzlich wiederbegrüßt.

Am 25. September 2002 feierten die Niederländers den Abschuss der Sanierung der 20 alten Krinolinengemälde mit einer Vernissage, wir waren vor Ort und haben schöne Fotos für Sie gemacht.

Fahrpreis 2002:
2,50 Eruro Erw., 2 Euro Kinder
(2 Euro Erw. bzw. 1,50 Euro zur Mittagswiesn)

Standort auf dem Oktoberfest 2002:
in der Schaustellerstraße gleich neben der Wilden Maus


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