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Filmpremiere „Mount St. Elias“ im Filmcasino München am 10.11.2010


Produzent Gerald Salmina, Alpinist Axel Naglich, Luc Alphand

Mario Gomez, Axel Naglich, Gerald Salmina

Mario Gomez, Axel Naglich

Mario Gomez und Luc Alphand

©Fotos: MartiN Schmitz

Auch Nationalspieler und FC Bayern Stürmer Mario Gomez kam, der am Nachmittag noch mit einer Äußerung in der Zeitschrift Bunte für Schlagzeien sorgte, in der er das Outing schwuler Fußballer forderte.

Mit Red Bull Dose in der Hand, denn er wird von Red Bull gesponsort wie der Film, um den es gleich geht, auch.

Am 10. November 2010 fand im Filmcasino München die Premiere zu dem Abenteuerfilm „Mount St. Elias“ statt. Ein atemberaubendes Abenteuer im tiefsten Schnee auf dem zweithöchsten Berg Nordamerikas.

Es ist relativ der höchste Berg der Welt: 5 489 m Höhe direkt ab Meeresniveau, 50 bis 60 Grad Neigung auf den oberen Hängen - ein Traumobjekt jedes Extremsportlers liegt weit ab der Zivilisation im Südosten Alaskas, an der Grenze zum Yukon Territory im Nationalpark Wrangell-St. Elias. Nachdem der Berg erst im Jahr 1946 bis zum Gipfel bestiegen wurde, schafften es danach noch knapp 15 Expeditionen.

Bis Axel Naglich und Peter Ressmann sich auf den Berg wagten, wurde der letzte Aufstieg auf das Jahr 2003 datiert.

Das Münchner Wetter passte sich am Premiereabend wohl den Gegebenheiten in den Bergen an. Bei Minustemperaturen betraten die Akteure den „Blauen Teppich“ und stellten sich der wartenden Presse. Luc Alphand (DJ 5-facher Overall Worldcup Winner, Quereinsteiger Dakar Rally/Sieger 2006), Extremalpinist Axel Naglich sowie Regisseur und Produzent Gerald Salmina liessen sich gerne feiern und die kalten Temperaturen machten ihnen nach den harten Dreharbeiten im ewigen Eis nicht das Geringste aus.

Regisseur Gerald Salmina berichtete von den harten Dreharbeiten:

Wie kommt man auf die Idee Dreharbeiten für so einen Film zu übernehmen?

G. S. Man kommt eigentlich nicht auf die Idee, wenn man das lebt, dann findet einen die Geschichte als Produzent und Regisseur. Es war so, dass unsere Welt, die Berge auf die große Leinwand bringen kann. Mit dem Projekt „Mount St. Elias“ haben wir ein Werk geschaffen, dass noch nie so dagewesen ist. Die Umsetzung hat zwar Jahre gebraucht, aber jetzt ist er fertig. Ich glaube die Zuschauer bemerken, dass es ein sehr ehrlicher Film ist und dass er sehr nah dran ist. Das Gefühl, dieses Abenteuer erlebt zu haben kommt sehr gut rüber. Der Zuschauer ist mit auf dem Berg.

Sie haben quasi ihren Traum erfüllt?

G. S. Man hat viele Träume! Sicherlich ist dies ein großer Traum gewesen. Es gibt noch so viel mehr zu erzählen. Spacejumpen, Windsurfen, Skifahren- diese Geschichte ist nicht zu toppen. Der Rekord ist einmalig und kann nicht wiederholt werden. Ähnlich wie der erste Mensch auf dem Mond! Er wird es immer bleiben! Wir waren ehrgeizig genug eine sportliche Sensation mit einem Film zu kombinieren. Da nutzt es nichts bei schlechtem Wetter hinunter zu fahren. Dazu brauchen wir das schöne Wetter und wer Alaska kennt, weiß wie selten das vorkommt und wie schnell es wechselt.

Gab es gefährliche Situationen während der Dreharbeiten?

G.S. Natürlich, gerade für die Akteure, sie haben oft Entscheidungen getroffen, bei der die Ratio einfach ausgeschalten wurde und sie auf ihr Bauchgefühl gehört haben. Steinschläge, Spalten und wir wussten, die Risiken sind einfach da. Dann gibt es nur eins, entweder man macht es oder geht nach Hause. Manchmal ist das nach Hause gehen vielleicht besser, aber wenn man unbedingt etwas schaffen will, wird die Ratio ausgeschaltet und man kämpft gegen sich selber. Man kämpf immer gegen sich selbst und nicht gegen die Natur. Das Produktions musste auch immer hautnah mit dabei sein. Unser Kameramann Günther Göberl war auf dem Berg und ich im Helikopter, der vom Sturm ähnlich schlimm betroffen war wie das Team.

Vielen Dank und viel Glück bei ihren weiteren Projekten.

Der Kitzbüheler Ski- und Bergführer Peter Ressmann, welcher im Film mit einer spektakulären Skiabfahrt für atemberaubende Szenen sorgte, erlebte die Premiere nicht: er starb tragisch im Sommer 2010 bei einem 25m Absturz in der Fischbach-Schlucht in Unken im Pinzgau.

Schon vor Axel Naglich und Peter Ressmann versuchten sich Extremsportler an den Mount St. Elias.

Die Geschichte erinnert an tragischen Ereignissen im Himalaja und anderen großen Bergketten. Zuletzt brachen am 12. April 2002  vier Kletterer auf, von denen nur zwei zum Gipfel weiter stiegen, während die anderen beiden wegen Erfrierungen auf 4.400 Meter zurück blieben. John Griber, einer der Kletterer hatte ursprünglich geplant mit einem Snowboard eine Abfahrt bis zum Meer zu wagen. Doch er verwarf diese Idee und stieg wieder ab. Sein Kollege Aaron Martin wurde von ihm beobachtet, wie er 1200 m unkontrolliert in die Tiefe rutschte. Sie wurden beide tot geborgen!

Trotz der Hiobsbotschaften und der wenigen Aufstiege in den letzten 150 Jahren wagten Axel Naglich, Jon Jonson und Peter Ressmann gemeinsam mit einem Produktions und Kamerateam das fast Unmögliche! Sie wollten die Abfahrt auf Skiern wagen und somit einen neuen Rekord schaffen.

Axel Naglich sah dieses Abenteuer sehr pragmatisch: „Wer stürzt, ist tot!“ Minus 40 Grad in der Nacht, extreme Wetterverhältnisse und viele Gefahren sollten die drei und ihr Team erwarten.

Aber da war noch Axel Naglichs Schwur:“ Ich verspreche, dass ich überleben werde!“ Kann es eine größere Motivation geben eine Strecke von 5 489 m über Gletscher, gefährliche Felsspalten und unvorhersehbare Gegebenheiten zu bewältigen?


...und sie haben es geschafft!

Technisch und in der Produktion wurden die Extremsportler dabei von „Red Bull“ unterstützt. Der Anbieter von Getränken ist dafür bekannt, aussergewöhnliche Sportler zu unterstützen. Ein Großteil des Materials und der Produktionskosten wurden von Red Bull gestellt.

Mount St. Elias startet am 11. November 2010 in den deutschen Kinos im Verleih der Kinowelt.

Regie: Gerald Salmina
Kamera am Berg: Günther Göberl
Kamera: Gerald Salmina, Christof Oefelein, Jim Surette Robert Frost
Akteure: Axel Naglich. Jon Jonston, Peter Ressmann, Paul Claus, Steven Siig, Ruedi Homberger, Günther Göberl, Volker Holzner und Beat Kammerlander

T.: Tanja Lugert

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