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"1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde" ab 18.12.2008 im Kino
Deutschlandpremiere am 11.12.2008 in München

Sex in the City - Der Film kommt am 29.05.2008 ins Kino...
Comedian Rick Kavanian (li.) spielt „Ritter Erdal“. Julia Dietze ist Prinzessin Herzelinde, Til Schweiger ist "Ritter Lanze"





Roberto Blanco



Davorka Tolvilo

Shirley & Otto Retzer

©Fotos:Nathalie Tandler

15. Mai 2008 war Drehstart der aufwändigen Abenteuerkomödie, Premiere von 1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde dann schon bereits am Donnerstag, den 11. Dezember 2008 in Münchner Mathäser Kino mit Til Schweiger (spielte kürzlich mit Brad Pit im Streifen "Inglorious Bastards"), Julia Dietze, Rick Kavanian, Udo Klier, Mark Keller, Thierry von Werveke, Anna Maria Mühe, Ralph Herforth, Roberto Blanco, Stefanie Stappenbeck und Produzent Tom Zickler.

Nach dem Film wurde im „P1“ weiter gefeiert.

Premiere 1 1/2 Ritter am 11.12 2008 Fotogalerie Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, (©Fotos: Nathalie Tandler

Die Zeit der Ritter weist verblüffende Parallelen zur Gegenwart auf: Markenrüstungen, gecastete Minnesänger, Ride-Ins und Gleitzeit bei den Leibeigenen. 

Der ehrenwerte Ritter Lanze (Til Schweiger) und der türkische Lebenskünstler, Kleinganove und Möchtegernritter Erdal (Rick Kavanian) machen sich auf, um die entführte Tochter des Königs zu befreien, und erleben dabei ein Mittelalter, wie man es so noch nie auf der Kinoleinwand gesehen hat.

Wie üblich verliess sich Regisseur Til Schweiger auf bewährte Barefoot-Team-Player wie Ralph Herforth, Gregor Bloéb und Thierry van Werveke (als zwielichtiger Barmann Siegfried), und mehr noch als bei seinen früheren Projekten bat er viele weitere berühmte Schauspielerkollegen zum waffenklirrenden Turnier: Thomas Gottschalk setzt sich König Gunthers Krone auf, Hannelore Elsner ist als Hexe zu sehen, Mark Keller als Prinz Gustav, Udo Kier als Luitpold Trumpf, Tobias Moretti als Schwarzer Ritter, Stefanie Stappenbeck als Brünhilde und Focus Chef Helmut Markwort als Chefredakteur von Luitpolds „seriöser“ Boulevard-Zeitung Schild.

Weitere Rollen übernahmen unter anderem Denis Moschitto, Dieter Hallervorden und Johannes Heesters. Julia Dietze ist zu sehen als Prinzessin Herzelinde, Roberto Blanco spielt das Kreuzzugsmitbringsel Roberto, Justus von Dohnányi als Kerkermeister Bernd, Anna Maria Mühe spielt eine bildschöne Magd, zwei schöne Prinzessinnen, Brunhilde und Brünhilde werden gespielt von Zora Holt und Stefanie Stappenbeck.

In der Rolle des Erdal stellte ich mir Rick Kavanian schon beim Lesen des Drehbuchs vor“, berichtet Til Schweiger. „Er ist ein Ausnahmeschauspieler, sicher einer der besten Filmschauspieler Deutschlands, durchaus nicht nur ein Comedian. Denn ein erfolgreicher Comedian muss immer auch Schauspieler sein – umgekehrt gilt das nicht.

Schweiger erzählt weiter: „Mark Keller hatte seine Interpretation des Prinzen Gustav für das Casting selbst entwickelt, und ich sagte sofort ,Bingo!‘. Das war sogar lustiger, als die Szene geschrieben war – ich hatte noch gar nicht gemerkt, dass Gustav einen Dachschaden hat. Beim Inszenieren schaue ich mir generell an, was die Schauspieler selbst anbieten – ich bin nicht der Typ, der seine eigenen Vorstellungen unbedingt durchsetzen will. Man redet dann, was sich vielleicht verbessern ließe.

Am meisten habe ich sicher mit Rick Kavanian gearbeitet, denn wir bemühten uns, die Stärke seines Akzents festzulegen, und wir überlegten, wie schlitzohrig er eigentlich sein soll. Bei Herzelinde war das einfacher – Julia ist ihr vom Typ her sehr ähnlich. Gute Schauspieler bringen das mit, was nötig ist.

Der Einfluss des Regisseurs wird in dieser Hinsicht oft verklärt und überbewertet. Denn das Casting ist die wichtigste Aufgabe eines Regisseurs. Am Set habe ich nicht die Zeit, einem Schauspieler beizubringen, wie er spielen soll. Deshalb muss ich geeignete Kollegen eben schon vorher finden.

Für die Rolle der Herzelinde haben wir sehr viele gute Schauspielerinnen gecastet, die alle sehr überzeugend waren – darum ging es aber nicht, vielmehr hatte ich eine bestimmte Vorstellung von der Rolle. Deshalb dauerte diese Besetzung länger als üblich. Julia Dietze sprach insgesamt fünfmal vor, bis wir zugeben mussten: Ja, sie ist es! Sie spielt die Prinzessin ganz wunderbar.

Für König Gunther und Graf Luitpold Trumpf gab es kein Casting. Dazu Schweiger: „Ich habe Thomas Gottschalk und Udo Kier persönlich angesprochen. Thomas wusste nicht so recht, ob er sich das zutrauen sollte, aber mir war absolut klar, dass er das kann. Udo dagegen hatte mich schon öfter angesprochen, weil er mit mir arbeiten wollte. Immer hatte ich geantwortet: ,Wenn die richtige Rolle kommt, bist du dabei.‘ Und jetzt war sie da. Das Drehbuch überzeugte ihn, und er sagte zu, was mich sehr freute.

Denn er verkörpert den Luitpold ganz traumhaft, und er zählt zu meinen liebsten Kollegen. Er spielt den klassischen Bösewicht, und trotzdem bringt er uns dazu, ihn zu mögen. Wir drehen ja einen Familienfilm – keinen brutalen Entführungsschocker, und Udo bringt die Qualität mit, die ich an den tschechischen Märchenfilmen der 60er- und 70er-Jahre so schätze: Darin wirken selbst die Bösewichte sympathisch.

Es geht uns in erster Linie nicht um Starnamen, sondern um tolle Schauspieler, die die Rollen ausfüllen“, sagt Produzent Zickler. „Aber bei diesem Film war es sinnvoll, große Namen an Bord zu holen, denn sie hinterlassen auch in kleinen Rollen einen Eindruck, den ein Edelkomparse nicht machen könnte. Wir haben natürlich das Glück, dass fast alle Kollegen gern mitmachen, wenn Til Schweiger sie darum bittet.

Trotzdem wollen sie auch wissen, welche Rolle sie spielen und wie sie sich einbringen können. Deswegen bemühen wir uns sehr, die kurzen Auftritte zu beeindruckenden Szenen auszugestalten. Tobias Moretti arbeitet erstmals mit uns und liefert einen wunderbaren Auftritt; unschlagbar ist auch Ralf Herforth als Robin-Hood-Verschnitt Walter Sattler.

Die Idee, bei Johannes Heesters anzufragen, hatte mein Casting Director Emrah Ertem, der bestätigte, dass der alte Herr durchaus fit genug ist für die Rolle“, erinnert sich Schweiger. „Trotzdem waren wir an dem Drehtag etwas nervös, weil wir ihm mit seinen 104 Jahren nicht zu viel zumuten wollten. Obwohl er nicht mehr gut sehen kann, war er im Moment der Aufnahme ganz konzentriert dabei. Ich konnte ihm Regieanweisungen geben, die er sofort umsetzte. Er hatte die Szene für sich sogar umgeschrieben, was wir leider nicht übernehmen konnten, weil die Gegeneinstellung mit Thomas Gottschalk als König bereits gedreht war. Das hat Heesters sofort verstanden, und er hielt sich an das ursprüngliche Konzept – eine tolle Leistung.

Und Zickler fügt hinzu: „So einen Moment erlebt man wirklich nicht oft im Leben – ich werde nie vergessen, wie ich Johannes Heesters die Hand schütteln durfte!

In Heesters’ Szene wirkt auch eine 84-jährige Theaterschauspielerin aus Sachsen-Anhalt mit, die sagte: „Ich bin seit 64 Jahren ein großer Heesters-Fan – und ich musste 84 Jahre alt werden, um endlich mit ihm aufzutreten!

Alle Darsteller spielen ihre mittelalterlichen Parts ganz ernsthaft und in einem stimmigen historischen Milieu – aber sie reden wie wir in der Gegenwart: Statt eines „Drive-Ins“ gibt es ein „Ride-In“.

Gesprochen wird über Freudsche Komplexe und Homosexualität in Männerberufen. Die Boulevardzeitung des Mittelalters heißt Schild und gehört dem Medienzaren Luitpold Trumpf (Udo Kier in einer Parodie auf Donald Trump), der als wohlhabendster Mann im ganzen Reich die öffentliche Meinung kontrolliert.

Während der Dreharbeiten erschien in der echten Bild-Zeitung ein Foto von Til Schweiger als Ritter Lanze mit seiner Prinz-Eisenherz-Frisur, wobei die Bildunterschrift lautete: „Til Schweiger mit Angela-Merkel-Frisur“. Dazu Tom Zickler: „Diesen Vergleich haben wir sofort aufgenommen und in den Film eingebaut!

Prinzessin Herzelinde möchte laut Drehbuch ihre liebste Boygroup live auf der Bühne erleben. Während der Vorbereitung fragte sich Til Schweiger: „Welche Boygroup wäre dafür geeignet? Da erfuhr ich von Universal Music, mit denen wir schon bei meinen früheren Soundtracks sehr gut zusammengearbeitet haben, dass die New Kids On The Block wieder zusammen sind! Ich erklärte also Donnie Wahlberg am Telefon, was wir in ,1 1/2 Ritter‘ vorhaben, und er schickte mir daraufhin den neuen Song ,Dirty Dancing‘ – ich wusste sofort: Das wird ein Hit, und er passt wunderbar in den Film. Da war das beschlossene Sache.

Zum Dreh wurde die Gruppe eingeflogen und hat sich trotz Jetlag echt ins Zeug gelegt – eine tolle, sehr professionelle Zusammenarbeit. Der Song taucht in der Disco-Szene auf und dann auch noch mal im Abspann: Dort tanzen alle Darsteller, das ganze Volk in Gunthers Reich zu dieser Musik und feiern das Happy-End.

Der Film von Warner Bros. Pictures Germany kommt am 18.12.2008 in die Münchner Kinos.

Kinostart: 18.12..2008 im Verleih der Warner Brothers.

Internet: wwws.warnerbros.de/ritter

Premiere 1 1/2 Ritter am 11.12 2008 Fotogalerie Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, (©Fotos: Nathalie Tandler

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1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde
Deutschland 2009
Komödie
ca. 115 min.
Regie: Til Schweiger
Drehbuch: Til Schweiger, Oliver Ziegenbalg, Oliver Philipp
mit: Fatih Akin, Hannelore Elsner, Ken Duken, Udo Kier, Thomas Gottschalk, Mark Keller, Stefanie Stappenbeck, Tim Wilde, Rick Kavanian, Tobias Moretti, Anna Maria Mühe, Julia Dietze, Dieter Hallervorden, Dennis Moschito, Roberto Blanco, Ralf Herforth
FSK: ab 12



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