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Vom Feld in den Mund - kulinarische Gartengenüsse des Maritim Hotel München im Sommer 2006
Ralf Hiener ist Koch, Buchautor & Experte für wilde Käuter, die an diesem Abend gekostet werden konnten (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Ralf Hiener ist Koch, Buchautor & Experte für wilde Kräuter, die an diesem Abend gekostet werden konnten
Vom Feld in den Mund, so genau konnte man das Motto fassen (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Vom Feld in den Mund, so genau konnte man das Motto fassen



mit Krätuern und Gemüse dekorierte Tische

Blasmusik unterm Baum

Wassermelone mit Büffelmozarella und Pesto vom Franzosenkraut mit Orangen-Olivenöl

Gaspacho verde in Tomatengelee mit Salatkerbel

Großes Grillfest

:Parfait von wilden Kräutern mit Chartreuse auf Passionsfruchtcoulis und Himbeersalat

Auf dem Weg ins Zelt

Franz und Peter Soller von isi Ismaninger Feldgemüse

©alle Fotos: Marikka-Laila Maisel, shops-muenchen.de

Das Buch zum Abend ist bei Amazon.de bestellbar:

Taste, so heißt der kulinarische Eventkalender des Münchner MARITIM Hotels in der Goethestrasse, mit dem sich das Hotel recht unorthodox und beim Publikum sehr  erfolgreich an viele lukullischen Themenwelten heranwagt.

Das Gastrokonzept „Taste“, bei dem man bewusst etwas anders als üblich verfahren möchte, führte am 14.07.2006 mal weg aus dem hauseigenen Restaurant „Bistro“ , hinaus auf Felder in Ismaning.

Vom Feld in den Mund – beim Gartenfest am Freitag, 14. Juli 2006 hieß es „Essen im Gemüsegarten“ - an diesem Abend fuhren die Gäste gemeinsam mit dem Bus auf das eigens für die Aktionen im Juli und August angelegte Gemüsefeld.

Das Feld wurde extra so angebaut, dass die Gäste die "Früchte der Arbeit" bei diesem Event mit Blick auf die Salate und anderen Kräuter verzehren konnten.

Ein Sommergewitter, das die Abfahrt vom Hotel aufs Feld nur unwesentlich verzögerte,  sorgte nur dafür, das die heißen Temperaturen angenehm heruntergekühlt waren, so dass man bei bayerischer Blasmusik in aller Ruhe die herrliche Landschaft genießen konnte, bevor es nach einem "Melonicum" Aperitif von Barchef Pino Trisolino serviert auf einem alten Feldweg unterm offenen Zelt ein superleckeres und gesundes Vier-Gänge-Gourmet-Menü gab.

Ganz nebenbei lernten die Gäste an diesem Abend in einem interessanten Vortrag auch 30 - 40 verschiedene Kräuter kennen. Dazu hatte man extra Ralf Hiener, Koch und Mitautor des Buches „Essbare Landschaften – Wildkräuter – Natur & Küche“ mit ins TASTE-Team des Abends geholt.

Essbare Landschaften – so heißt denn auch dessen Gärtnerei auf einem alten Gutshof, einer Stunde südlich von Stralsund, die er zusammen mit dem Gartenbauingenieur Olaf Schnelle betreibt und wo er so ungewöhnliche Käuter wie Franzosenkraut, Scharbockskraut, Taubnessel, Süßdorn, Geißfuß und Vogelmiere kultiviert - vermeintliche Unkräuter, die jeden Hobbygärtner zur Verzweiflung treiben.

Aber auch bekanntere Kräuter, denen im Laufe der Kultivierungsprozesse wesentliche Geschmackskomponenten abhanden gekommen sind, werden hier auf Basis von in der Natur noch gefundenen Pflanzen neu angepflanzt, wie z.B. die Brunnenkresse, die in sauberen, langsam fließenden Gewässern wächst, wovon es zum Glück in Vorpommern noch reichlich gibt.

Wer einmal die Schärfe und die Würzkraft der Kresse schätzen gelernt hat, kommt so schnell nicht wieder von ihr los. Die wilde Kresse schmeckt wirklich hervorragend und viel intensiver als die Zucht-Brunnenkresse. Am Tisch beim TASTE Event rätselte wir erst lange, was denn da für ein Salat auf dem Teller war, so intensiv und unbekannt ist das Geschmackserlebnis.

Das Domizil von Essbare Landschaften ist ein Gutshaus in Boltenhagen bei Grimmen.  Die umliegenden 50.000 qm Land werden biologisch bewirtschaftet und sind eingebettet in eine saubere Landschaft, zu der - noch fast selbstverständlich - seltene Tiere wie der Seeadler, der Biber oder der Eisvogel gehören

Die Erfolgsgeschichte von Essbare Landschaften ist schon einmalig: nachdem man zunächst im Kleinen wilde Kräuter feldmässig angebaut hatte, um regionale Feinschmeckerrestaurants zu beliefern, kam das Fernsehen, und dann die ganze Presse, die das ungewöhnliche Thema mit viel Liebe aufnahm.

Doch das Beste folgte noch: ein Anruf vom örtlichen Arbeitsamt, bei dem eine rege Mitarbeiterin sich durch den TV-Bericht an das Kräutersammeln in ihrer Jugend erinnert fühlte und mit einem Blick auf das Potential hinter der Idee von sich aus anregte, die ganze Geschichte größer anzulegen, mit Fördermaßnahmen fürs Personal.

Inzwischen beliefert man um die 500 Restaurants in ganz Deutschland mit den von Frühjahr bis Herbst herangezogenen und dann frisch antransportierten Käutern, ein Dutzend Mitarbeiter im strukturschwachen Gebiet haben eine Arbeit, die ihnen Spaß macht (die meisten kamen ohnehin aus landwirtschaftlichen Berufen), und selbst im Kinofilm „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ – stammten die Kräuter von Kochzwerg Cookie von Essbare Landschaften. Mehr Infos: www.essbare-landschaften.de.

Doch zurück zum Abend auf dem Feld: Das Menü – ein Traum. Zu Beginn eine "Wassermelone mit Büffelmozarella und Pesto vom Franzosenkraut mit Orangen-Olivenöl", gefolgt von "Gaspacho verde in Tomatengelee mit Salatkerbel".

Dann weitete sich die ganze Sache in ein fröhliches Sommerabend-Grillfest aus: Roastbeef, Schweinenacken, Riesengarnelenspieß, marinierte Hühnerbrust, mariniertes Thunfischfilet, Zucchini- und Auberginenscheiben, dazu reichte man verschiedene Kräuterbutter-Sorten mit Sauerampfer, Pimpinelle, Giersch und Schnittknoblauch. Ein überaus üppiges Salatbuffet mit verschiedenen Blatt- & Kräutersalaten und hausgemachten Dressings ludt zum ausprobieren ein.

Passend zum Thema „Ernte Dank“ hat man derweil das Restaurant „Bistro“ in einen richtigen kleinen Kräutergarten verwandelt, der mit Sicherheit nicht nur kulinarisches Interesse wecken wird.

Was für überraschende Geschmackserlebnisse die Küchencrew um Küchenchef Jörg Michael bei so manchem, eigentlich bekannten Gericht mit nicht immer ganz alltäglichen Kräutermischungen für Sie zauberte, dürfte sie überraschen.

Für die Angebote in diesen beiden TASTE Monaten Juli und August ließ das „Bistro“ sein Gemüse sogar auf eigenen Feldern anbauen, die zum Auftakt am 14.07.2006 von den Gästen besichtigt werden konnten. Da kommen nicht nur Vegetarier ins Schwärmen, wenn man ihnen die vielfältigen Kreationen - wie frisch vom Feld - serviert.

All dies im Juli und August im Maritim Restaurant „Bistro“ oder im gemütlichen Biergarten mit seinen Weinreben, noch von einem TASTE Event aus dem Vorjahr - auf Sie wartet eine reiche Ernte!

Und in der Bar heißt es "Vitamin-Reich":

Sie werden für einen Moment vergessen, dass Sie im Zentrum von München sind. Die Empore in der beliebten Piano Bar wurde einen "Gemüsegarten" verwandelt, in dem Ihre Augen mit Sicherheit gern auf Wanderschaft gehen werden. Dass Sie davon einen gesunden Durst bekommen, wird Barchef Pino Trisolino und sein Team natürlich riesig freuen.

Nur zu gern wird man aus den unterschiedlichsten Gemüsesäften und schmackhaftesten Aromen die tollsten Cocktails für Sie kreieren. Ob mit oder ohne Alkohol - erleben Sie einen prickelnd frischen Sommer in der Piano Bar und freuen Sie sich auf "junges Gemüse".

Diese Aktion läuft vom 01.07.2006 bis 31.08.2006 ( täglich )

Und nicht genug der "Taste Moments".

Die "Kräuterhex" lädt ein am Freitag, 28. Juli 2006 An diesem Abend gönnen sie sich mal Ihren Geschmacksknospen ein wahres Feuerwerk. Tauchen sie ein in die weite Welt der Kräuter und Aromen und lassen Sie sich von nahezu unendlichen Geschmacksnuancen begeistern. Gemeinsam mit den Partnern, "Essbare Landschaften" und Obst- und Gemüsegroßhandel Gessler, bieten das Maritim Ihnen ein phantastisches Vier-Gänge-Menü mit korrespondierenden Weinen. Preis pro Person: 49,50 Euro inklusive Getränke · Beginn: 18.30 Uhr

Bitte reservieren Sie rechtzeitig!

Küchenchef Jörg Michael, Direktor Richard Mayer und Jörg Grede, Direktor Sales & Marketing auf dem extra f+ürs Maritim Hotel bepflanzten Feld in Ismaning (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Küchenchef Jörg Michael, Direktor Richard Mayer und Jörg Grede, Direktor Sales & Marketing auf dem extra f+ürs Maritim Hotel bepflanzten Feld in Ismaning

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