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130 Jahre Ratskeller – eine Münchner Traditionsgaststätte feiert Geburtstag (2005)
Zum grünen Baum (Foto: Martin Schmitz)

Sternekoch Otto Koch und Küchenmeister Michael Schubaur (Foto: Martin Schmitz)
Sternekoch Otto Koch und Küchenmeister Michael Schubaur
Zum Jubiläum ein Krug mit  Motiven von Heinrich Schlitt (Foto: Martin Schmitz)
Zum Jubiläum ein Krug mit Motiven von Heinrich Schlitt



Ins Innere des Ratskellers führen mehrere Wege, aber alle führen nach unten.

©alle Fotos: Martin Schmitz

Den Schweinsbraten gab’s von Beginn an und das hat sich bis heute nicht geändert.

Der Ratskeller wird 130 Jahre alt, ein Münchner ‚Urgestein’-Lokal, das in Ausstattung, Speisekarte und auch Publikum für Tradition, Entwicklung und Zeitgeschichte steht.

Im 19. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl der Landeshauptstadt durch Eingemeindung dramatisch. Lebten 1801 noch 40.000 Menschen in München, so waren es 1861 schon 130.000. Das alte Rathaus am Petersbergl im Tal wurde zu klein – der Bau eines neuen wurde von den Stadtvätern ins Auge gefasst. Der Entwurf eines Gebäudes im gotischen Baustil von Georg von Hauberisser fand zahlreiche Anhänger im Münchner Magistrat.

Am 25. August 1867 wurde der Grundstein gelegt, allerdings verzögerten sich die Baumaßnahmen durch etliche Umplanungen, zu denen auch der Beschluss gehörte, in den Kellerräumen eine Gaststätte zu berücksichtigen. Im Sommer 1874 war das neue Gebäude bezugsfertig.

Am 1. August 1874 öffnete er zum ersten Mal seine Tore. Seither werden in seinen Räumen die Gäste mit bayerischen Spezialitäten bewirtet. Heute finden sich auch fränkische und regionale Speisen auf der Karte.

Die gesamte Geschichte des Ratskellers schrieb die Autorin Ingeborg Pils gemeinsam mit einem der beiden Ratskellerwirte Toni Winklhofer anlässlich des Jubiläums in einem Buch nieder.

Im Laufe der Jahrzehnte wechselten die Pächter immer wieder. Beständig wuchs das Restaurant im Rahmen von Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen.

Seit genau 30 Jahren leitet die Familie Wieser / Winkelhofer den Betrieb. 1200 Gäste finden heute Platz im Münchner Ratskeller. „Im Jahr schenken wir rund 32.000 Liter Frankenwein aus. Beim Bier sind es etwa 220 Hektoliter“, erklärt Peter Wieser, der zweite Wirt des Lokals. „Um das Wohl unserer Gäste kümmern sich insgesamt 178 Mitarbeiter, alle als Vollzeitkräfte.

Das sind beeindruckende Zahlen, die belegen, dass sich der Ratskeller offensichtlich großer Beliebtheit bei den Münchnern erfreut.

Das liegt sicher an der guten Küche und der gemütlichen Atmosphäre des Restaurants. Küchenmeister Michael Schubaur, ein Schüler des bekannten bayerischen Sternekochs Otto Koch, kreiert mit Können und  Phantasie wahre kulinarische Ereignisse in seinen Töpfen.

Das Küchenteam arbeitet unermüdlich. Verwendet werden nur frische Zutaten tadelloser Herkunft und Qualität, möglichst aus der Region. „Ich arbeite unter anderem mit Lieferanten, die speziell für den Ratskeller eigene Produkte herstellen“, lüftet Michael Schubaur eines seiner gut gehüteten ‚Küchengeheimnisse’.

So bekomme ich vom UNSER LAND Metzger Oliver Lutz Spezialanfertigungen wie Spargelbratwürste, Bärlauchkalbswürste oder Champagnerweißwürste, alles aus dem Starnberger Land. Mein Gemüselieferant Franz Kreuzinger aus München baut für uns spezielle Salatmischungen wie beispielsweise für unseren Asiasalat an.

Die Küche des Ratskellers ist also eine Kombination aus traditioneller bayerischer und fränkischer Kochkunst gewürzt mit den Ideen der großen internationalen Cuisine.

Zu den köstlichen Speisen sind die fränkischen Weinen, unter anderem vom Würzburger Weingut Juliusspital, und das bayerische Löwenbräuhelle oder das Franziskaner Weißbier würdige Getränke auf dem gedeckten Tisch der Gäste.

Die Ausstattung dagegen verpflichtet sich der Historie – was den Ratskeller umso uriger macht. „Besonders stolz sind wir auf die restaurierten Deckengemälde in der ‚Arche Noah’ und dem ‚Elysium’. Sie wurden vor genau 100 Jahren vom Münchner Kunstmaler Heinrich Schlitt gestaltet“, berichtet Toni Winkelhofer. „Dies sind die einzigen erhaltenen Deckenmalereien von Schlitt.“

Heinrich Schlitt ist in München fast unbekannt geblieben, erfreute sich aber international des Rufes eines bekannten Gnomen- und Fayencen-Malers. Neben dem Hauptgewölbe, bietet der Ratskeller in acht Nebenräumen Plätze für zwölf bis 180 Personen.

Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen des runden Geburtstages. Der Ratskeller feierte zunächst mit seinen Stammgästen am 26. Juni 2005 bei einem All-Inclusiv-Abend.

Am 27. Juni 2005 bereitete Sternekoch Otto Koch gemeinsam mit seinem ehemaligen Schüler Michael Schubaur ein Gourmet-Menü mit acht Gängen für geladene Gäste.

Am 28. und 29. Juni 2005 zahlten alle Gäste für die Halbe Löwenbräuhelles oder die Halbe Franziskaner Weißbier den Jubiläumspreis von nur 1,50 Euro.

Es wurde gebührend gefeiert im Ratskeller! Und das musste so sein. Denn schließlich sollte auch dieses Fest anschließend in Geschichte des Restaurants eingehen.

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Ratskeller München
Marienplatz 8
80331 München
Tel.: (089) 21 99 89-0
www.ratskeller.com

MVG/MVV: U-Bahnen 3+6, S-Bahnen Marienplatz
Per Taxi Ein Taxistand befindet sich direkt am Marienplatz


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