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Neuorientierung des "Wohnzimmers" -
Das Schumanns, Münchens legendäre Bar, zog 2003 um und wurde
"Schumann’s Bar am Hofgarten"

letztes Reienmachen: die neue Bar von Schumann's (Foto: Martin Schmitz)

Charles Schumann (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Charles Schumann
Schumanns eingespielte Barcrew (Foto: Marikka-Laila Maisel)

Geschenkt: ein Surfboard für die Zeit nach dem Schumann's (Foto: Martin Schmitz)

Schumann's Rapido - die angrenzende Tagesbar (Foto: Martin Schmitz)
Schumann's Rapido - die Tagesbar

©Fotos: Marikka-Laila Maisel (3), Martin Schmitz (2)

Mittelding zwischen 70er Jahre und japanisch? SFCC meets Haus der Kunst / Glyptothek? Die Rede ist von der am 2.11.2003 zur Eröffnung anstehenden neuen "Schumann’s Bar am Hofgarten", in der vorab schon einmal die Presse zur Besichtigung eingeladen wurde.

Schumann’s American Bar am Flanierboulevard Maximiliansstraße war jahrzehntelang eine DER Institutionen, einer DER Namen, die auch international einen Klang haben, wenn die Rede auf München kommt.

Chronische Überfüllung, dunkle Räume, rauchige Luft, Putz, der von den Wänden fiel: nichts schreckte den wahren Schumann’s Fan, servierten ihm doch hier in der weltberühmten Bar Charles Schumann und seine nicht minder begnadete Bartender perfekt zubereitete Getränke - warm wie kalt.

Bei Schumann’s trifft sich ein Mix aus Szene-Publikum, Mode- und Marketing-Leuten, Power-Ladies wie Patricia Riekel ("Bunte") oder Angela Merkel (CDU) , Top-Journalisten wie Franz Josef Wagner (BILD) oder Ernst Fischer (SZ) , Filmmenschen wie Bernd Eichinger oder Sportlern à la Boris Becker genauso wie der "Normalo" , der einfach nur eine gute Bar besuchen will. Die Bar wurde zum Wohnzimmer.

Das soll auch in den neuen Räumen so bleiben. Ansporn und Fluch zugleich, galt es doch, im neuen Schumann's den Stammgast nicht zu enttäuschen. Ein Imitat des alten in neuen Räumen - das schied von vornherein aus.

Klassisch, zeitlos, schnörkellos, zweckmäßig, südlich, mediterran, eine warme Atmosphäre wurde angestrebt. So wurde ein Nachfolger kreiert, der mit der Zeit ging, ohne den Zeitgeist zu sehr zu bemühen.

Das andere Schumann"s - hell und mit seiner Transparenz spielend, ist äußerlich und innerlich das ziemlich genaue Gegenteil vom alten.

Vor 10 Jahren bereits hatte Charles schon einmal versucht, das vormalige "Wienerwald" Lokal als Zweitbar zu bekommen, doch das Projekt "Käfer’s am Hofgarten" bekam seinerzeit den Zuschlag.

Im zweiten Versuch hat es nun geklappt. 8 Monate wurde umgebaut, nachdem Käfer's zu Jahresbeginn die Pforten schloss. Geplant im Übrigen von den selben Architekten (Boesel Benkert Hohberg Architekten) , die ihm vor 2 Jahren schon die "Schumann's Tagesbar" gestatet hatten. Andreas Boesel hatte seinerzeit vor 20 Jahren schon zusammen mit Architekt Stephan Will das ursprüngliche "Schumann's" erdacht.

Verarbeitet wurden edle Materialien überzeugender Qualität. Den Boden bedecken Platten aus geöltem Kirchheimer Muschelkalk ("mit 1,02 bis 1,30 m Plattengrösse größer als in der Glyptothek").

Die Rückwand der Bar und der Tresen bestehen aus italienischem Naturstein (Serpentin), der matt grün-blau glänzt und mit 3,5 Tonnen eine Herausforderung in der Herstellung, Transport und auch in der Anbringung war. Die übrigen Wände erhielten ein 7-faches Kalk Grigio, 5 fach geseift, wie normalerweise "nur in Kirchen".

Möbel, Tresen und Holzeinbauten bestehen aus massiv amerikanischen Nussbaumholz, die roten Bezüge der Stühle und Barhocker aus skandinavischen Rindsnarbenleder.

Keine Spiegel, kein Kristall, schlichte Kugellampen an der Decke, nichts soll vom Wesentlichen ablenken: der Bar und ihren Gäste.

Zu trinken gibt's die reichliche Barkarte rauf und runter. Viele der Cocktails sind - das lässt die Klammer hinter ihnen erkennen, Kreationen des Meisters himself. Die kleine Küche liefert Manches um Bratkartoffeln, Roastbeef und die Schumann's gewohnte Kost, Charles Schumann steht dabei gern selbst in der Küche.

Daneben gibt es noch einen Ableger der Tagesbar, "Rapido" mit Namen und auf den schnellen Konsum von der Straße aus angelegt, etwas heller, trotz Nussbaumholz auch hier,, wenn's sein muss wird es am Abend eine Verlängerung des Raumes, wenn es mal zu voll wird.

Ein paar Jahre noch will Charles Schuhmann noch wirken, denn mit seinen nun schon 61 Jahren ist sich der nebenberufliche Dressmann der Hugo Boss Linie Baldessari (separates the man from the boys) noch zu jung für einen Rückzug "ans Wasser", wie er erklärte.

Woraufhin ihm 6 langjährige Freunde aus dem alten Schumann’s schnell noch als Motivation ein Surfbrett schenkten, dessen Rückseite sicherlich unique ist: zeigt sie doch groß und breit den berühmten Schumann’s Schriftzug.

Die alte Neonschriftvon der Maximiliansstraße überließ Schumann schon dem Münchner Stadtmuseum, das nun ein echtes Stück Barkultur in Besitz hat.

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Schumann's Bar am Hofgarten
Odeonsplatz 6-7
80539 München
Tel.: (089) 22 90 60
Fax: (089) 228 56 88
www.schumanns.de
geöffnet: Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 03:00
Uhr und Samstag und Sonntag von 18:00 Uhr bis 03:00 Uhr geöffnet

MVV/MVG: U-bahnen, Busse Odeonsplatz


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