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Degustations-Impression statt Bier-Barock und Bayern-Folklore: Georg Schneider malt seine Etiketten selber. Vorstellung im Weissen Bräuhaus im Tal am 08.09.2011
Georg Schneider stellte im Rahmen einer Bierverkostung im Weissen Bräuhaus das neue Etikett für die Sorte "TAP11 Unsere leichte Weisse" vor (©Foto: Martin Schmitz)
Georg Schneider stellte im Rahmen einer Bierverkostung im Weissen Bräuhaus das neue Etikett für die Sorte "TAP11 Unsere leichte Weisse" vor

das neue TAP 11 Etikett

während der Bierverkostung war das Bild noch verhängt

©Fotos: Martin Schmitz

Bierflaschenetiketten bedienen üblicherweise die typisch bierseeligen Klischees: Weiß-blauer Himmel, gelbe Gerstenhalme, grüne Hopfenblätter, Trachten und folkloristische Barockmuster. Doch Georg Schneider macht nicht das, was alle machen.

Der Inhaber der Traditionsbrauerei Schneider Weisse in sechster Generation ist schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, impressionistische Bilder zu malen: Als Vorlage für die Etiketten seiner Weissbiersorten und als visuelle Umsetzung der bei seinen Verkostungen erschmeckten Erlebnisse.

Am Donnerstag, den 8. September 2011, stellte der Braukünstler im Rahmen einer Bierverkostung im Weissen Bräuhaus das neue Etikett für die Sorte „TAP11 Unsere leichte Weisse“ vor.


Video: Schneider Weisse Vorstellung "TAP11 Unsere leichte Weisse" im Weissen Bräuhaus im Tal

Die TAP-Serie repräsentiert die aktuelle Sortenpalette von Schneider Weisse, und so reiht sich nun auch das leichte Weissbier mit der Nummer 11 dort ein.

Mit dem neuen Namen hat das Produkt auch ein anderes Etikett erhalten, das Schneider – wie schon bei den anderen sechs Biersorten – selbst gestaltet hat.

Die Inspiration zu seinen Bildern beruht auf Verkostungen, die der Brauer regelmäßig veranstaltet. Bei diesen Bierproben sollen die Teilnehmer folgende Fragen beantworten: Woran erinnert das Bier? Welches Gefühl löst das Bier aus? Wozu könnte es besonders gut passen?   

Mir ist wichtig, dass man beim Anblick des Etiketts eine Idee vom Geschmack bekommt“, erklärt Schneider das Prinzip seiner Kunst. Das Etikett des TAP11 zeigt einen sattgrünen Hopfengarten unter blauem Himmel.

Vor dieser Kulisse bewegt sich eine Feder tanzend im Wind. Von diesem Bild hat der Braukünstler auch den Namen für das TAP abgeleitet.

Ich habe die ‚11’ gewählt, weil sie für mich die leichteste Zahl ist und ein wenig aus der Norm ausbricht“, so Schneider.

Am Donnerstag, den 8. September, wurde es unter dem Motto „Nimm’s leicht“ im Rahmen einer Bierverkostung und eines mehrgängigen Menüs – abgestimmt auf die Weissbierspezialitäten – im Weissen Bräuhaus im Tal 7 vorgestellt.

Musikalisch wurde der Abend von Harfenmusik von Verena Kamke begleitet.

Im Gegensatz zu anderen Gegenden in Deutschland hat das leichte Weissbier in Bayern seit vielen Jahren seinen festen Platz“, sagt Schneider. Da es nur wenig Alkokohl enthält, wird es hier auch tagsüber getrunken, besonders gerne natürlich zur Weißwurst.

Der Brauer ist überzeugt, dass das leichte Weissbier nun auch außerhalb Bayerns mehr geschätzt wird. „Es wird sich deutschlandweit immer mehr durchsetzen.

Hintergrund

Neben seiner eigenen kreativen Tätigkeit hat sich Georg VI. Schneider in den vergangenen Jahren auch zum Förderer einiger Künstler gemacht. So haben renommierte Kunstschaffende wie Herbert Achternbusch und Joss Bachhofer völlig unterschiedlich interpretierte Serien zum Thema Bier gestaltet.

Joss Bachhofer bezeichnet seine Werke als hybride Fotografie. Er vermischt zwei unterschiedliche Formen der künstlerischen Darstellung: die Fotografie und die Malerei.

So hat er die Bedienungen im Weissen Bräuhaus im Tal abgelichtet und auf ungewöhnliche Art und Weise gestaltet. Das Werk des 58-Jährigen ist bei zahlreichen Ausstellungen weltweit zu sehen.

Auch Herbert Achternbusch, der Stammgast im Weissen Bräuhaus ist, hat das Bier zum Anlass für eine Reihe von Gemälden genutzt. Unter dem Titel „Bier – Ein Bier geht um die Welt“ hat Georg VI. Schneider deshalb einen Bildband mit den Werken des 73-jährigen Künstlers herausgegeben.

Darin heißt es: „Beide, Künstler und Wirtshaus, leben in einem symbiotischen Verhältnis. Der Künstler als scharfer Beobachter der Szenen, die sich im Wirtshaus, seinem Wohnzimmer, abspielen, und das Wirtshaus, das dem Künstler die Bühne für seine Beobachtungen bietet.“  

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