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Paulaner Brauerei Neubau - Grundsteinlegung in Langwied mit Luise Kinseher am 03.06.2014
Kabaretistin Luise Kinseder, Brauereichef Andreas Steinfatt und Alexandra Schörghuber (©Foto: Martin Schmitz)
Kabaretistin Luise Kinseder, Brauereichef Andreas Steinfatt und Alexandra Schörghuber
Grundsteinlegung Paulaner Langwied am 3.6.2014 (©Foto: Martin Schmitz)
Grundsteinlegung Paulaner Langwied am 3.6.2014



Paulaner Langwieder Eingangs-Gebäude

Perspektive

Vogelperspektive Paulaner Langwied

©Fotos: Paulaner (3), Martin Schmitz

Paulaner/ Hacker Pschorr-Chef Andreas Steinfatt hatte eingeladen zur Grundsteinlegung der neuen Brauerei, die am Stadtrand von München auf der grünen Wiese bei Aubing-Langwied entsteht.

Die Bauarbeiten auf dem Gelände südwestlich des Autobahnkreuzes von A8
und A99 laufen bereits seit Januar auf Hochtouren. Im Spätsommer 2015 soll
bereits das erste Bier durch die Sudkessel fließen. Anfang 2016 wird die
Brauerei dann ihren vollen Betrieb aufnehmen.

Mit dabei: "Mama Bavaria" Luise Kinseher, bei deren Auftritt es stürmisch wurde "Aber das macht mir nichts aus, ich bin Gegenwind gewöhnt" Und sie fragt sich, wenn Paulaner doch so wichtig sei für München "Warum zieht ihr denn hier raus, in diese Gottverlassene Gegend? Ich hab ja bislang noch überhaupt nicht gewusst, dass Langwied zu München gehört. Man ist dann ja doch erstaunt, wie ländlich diese Stadt plötzlich wird, wenn man in den Westen hinausfahrt."


FilmVideo: "Mama Bavaria" Luise Kinseher @ Paulaner Brauerei Grundsteinlegung in München-Langwied am 03.06.2014

Die Brauereien seien aber ja schon immer an den Stadtrand gezogen, und die Stadt mit. Die Bayerstraße im 19. Jahrhundert sei ja auch immer noch die totale Pampa gewesen, und jetzt sind "Bars, Tabledance und Rotlicht, und was weiß ich noch alles da, da will ich mir gar nicht ausdenken, was da aus Langwied wird, wenn sich die Brauerei da ansiedelt."

Zur Zeremonie waren rund 150 Gäste geladen. Neben Paulaner Mitarbeitern und Arbeitern der Baufirmen gehörten dazu Vertreter der Stadtratsfraktionen, der angrenzenden Bezirksausschüsse 21, 22 und 23, der Stadtverwaltung sowie Vertreter aus den Firmen, die am Projekt beteiligt sind.

Bei der Zeremonie zur Grundsteinlegung sprach neben Dr. Stefan Lustig, dem technischen Geschäftsführer von Paulaner die Kabarettistin Luise Kinseher, die von der Starkbierprobe am Nockherberg als „Mama Bavaria“ bekannt ist.


Paulaner: Grundsteinlegung für die neue Brauerei in München-Langwied am 03.06.2014

Gemeinsam mit den anwesenden Geschäftsführern der Paulaner Brauerei füllte sie den Grundstein mit Zeitdokumenten und Brauereisymbolen: Aktuellen Tageszeitungen, Münzen, Bauplänen, einem Nachdruck der historischen Rezeptur für das traditionelle Salvator Bier, persönlich zeinerzeit unterschrieben vom Zacherl, einem Plakat mit Wünschen der Paulaner Mitarbeiter sowie einer Plexiglas Skulptur mit den vier Rohstoffen für Bier: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe, alles fest eingeschraubt in einem nagelneuen 20 Liter Faß "Können wir uns das überhaupt noch leisten, oder?" witzelt Brauerei Chef Andreas Steinfatt zu Beginn der Zeremonie, "Bei der Faßknappheit hätte man ja auch ein Verbeultes nehmen können"

Braumeister Christian Dahncke betont, auch künftig werde man sein Malz von den ihnen bekannten Mälzern beziehen, das Wasser werde dieselbe Qualität haben wie am bisherigen Standort Nockherberg - es kommt aus 190 m Tiefe aus der selben Tertiärschicht "Deswegen sind wir uns auch sicher, dass wir dieselbe Bierqualität, die Sie alle kennen und leiben, der Paulanerbiere auch in Zukunft garantieren können"

Mit der Investition in die neue Brauerei legen wir den Grundstein für eine Fortsetzung unserer 380-jährigen Erfolgsgeschichte. Hier können wir weiter wachsen und schaffen ein zeitgemäßes, sicheres Arbeitsumfeld für unsere Braumeister und alle Mitarbeiter in der Produktion und Logistik“, betonte Dr. Stefan Lustig, der technische Geschäftsführer von Paulaner bei der Zeremonie und wünscht sich vor allem noch eine "sicheren Bauverlauf ohne Unfälle und eine erfolgreiche Ziel- und Termingerechte Fertigstellung."

Heiner Müller, Geschäftsführer Verkauf legte ein verschweißtes Set Münzen in das Faß, auf das "die Brauerei auch in Zukunft genug verdienen möge um diesen Standort nachhaltig auszulasten." Nicht abgesprochen mit dem Protokollchef war seine Zugabe für das Fass der Grundsteinlegung: da es noch keine Biermarken für das kommende Oktoberfest gibt, wählte er ein aktuelles Set Aktionskronkorken, im Handel erhältlich, einzuzulösen in der Gastronomie, "für 6 Kronkorken bekommt man einen halben Liter frisches Paulaner Bier", und die gab er auch hinein.

Da fragte sich Luise Kinseher, für die beizulegenden Tageszeitungen zuständig, "Was wird sich der Marsmensch denken, der irgendwann mal das Fassl ausgrabt, und dann denkt er sich: was waren das damals für Menschen, und vor allem: wer war dieser Mann".... (und zeigt die Titelseite der tz mit der Überschrift "Drin... Erster Hafttag für Uli Hoeness") "Ich wünsch mir aber trotzdem, das er früher wieder rauskimmt bevor des da wieder gefunden wird"

Die Brauerei braut seit 380 Jahren am Nockherberg in der Münchner Au. Da Paulaner Jahr für Jahr mehr Bier verkauft, platzt der Standort inzwischen ausallen Nähten.

Gerade in den Sommermonaten reicht der Platz für Lagerung und Verladung schon heute nicht mehr aus. Das soll sich am neuen Standort ändern, der deutlich größer ist und besser ans Autobahnnetz angebunden ist. Auch in Sachen umweltschonende Produktion möchte die Brauerei neue Maßstäbe setzen.

Im Frühjahr 2016 soll der Betrieb am bisherigen Standort in der Au beendet werden. Verwaltung und Vertrieb bleiben am Nockherberg und ziehen in ein neues Verwaltungsgebäude an der Ohlmüllerstraße, wo bereits mit den Vorarbeiten für den Neubau begonnen wurde.

Insgesamt investiert die Brauerei einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in den Bau der neuen Betriebsstätte. Ein wesentlicher Teil der Investitionen, für die bisher Aufträge vergeben wurden, fließt dabei an Firmen in Bayern.

Mehr Informationen zum Bauprojekt bietet die Projektwebsite www.brauereilangwied.de , die eigens zur Information der Anwohner eingerichtet wurde.

Paulaners 1. Braumeister Christian Dahncke in seinem künftigen Refugium (©Foto: Martin Schmitz)
Paulaners 1. Braumeister Christian Dahncke in seinem künftigen Refugium



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