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Blumen zum Valentinstag |
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| Der Brauch hat sich gehalten, am 14. Februar Blumen zu schenken. Der Valentinstag lässt allerdings längst nicht mehr nur die Herzen der Verliebten, sondern auch die der Floristen höherschlagen. Die empfehlen allen Valentinsfreunden, sich auch über die Symbolkraft und Farbauswahl der zu schenkenden Blumen Gedanken zu machen:
Ein Blumengruß aus roten Rosen oder Tulpen für die Herzallerliebste oder den Herzallerliebsten trifft immer mitten ins Herz. "Lasst also am 14. Februar rote Rosen regnen!" Warum nicht, am Valentinstag duften sie verführerischer denn je, und dass Rot für Liebe und Leidenschaft steht, ist hinlänglich bekannt. Insofern kann man also denjenigen, der unsere Herzfrequenz erhöht, ohne große Worte über den Stand der eigenen Gefühle informieren. Auch bei Nelken entscheidet die Farbe über die Bedeutung. Der Überbringer hellroter Nelken sollte sich darüber im klaren sein, dass er damit Leidenschaft zum Ausdruck bringt. Dunkelrot steht für Tatkraft und Gelb schließlich für Verachtung, Weiß für Treue und Rosa für erwiderte Liebe. Doch sollte man die Sprache der Blumen nicht zu ernst nehmen und die Symbolträchtigkeit eines Straußes nicht überstrapazieren. Denn dann besteht die Gefahr, dass einiges von der Spontanität, mit der wir ganz nach Gefühl, Lust und Laune Sträuße zusammenstellen, verloren geht. Und das wäre doch sehr schade! Schließlich sind Blumen Kostbarkeiten, an deren unterschiedlichster Gestalt, Farbenpracht, und bisweilen auch verschwenderischem Duft wir uns gerne erfreuen. Als gesicherte Erkenntnis kann auf jeden Fall vorausgesetzt werden: Ganz egal, wie kostbar oder bescheiden, wie bunt oder edel Blumengrüße am Valentinstag auch ausfallen mögen, Begeisterung werden sie allemal hervorrufen. Zahl der Woche - Rosen zum Valentinstag kommen überwiegend aus den Niederlanden Wie das Statistische Bundesamt 2007 zum Valentinstag mitteilte, wurden von Januar bis November 2006 frischeSchnittblumen im Wert von 624 Millionen Euro aus den Niederlandennach Deutschland importiert. Das waren 89% der gesamten deutschen Blumenimporte (699 Millionen Euro) in diesem Zeitraum. Auch von den besonders beliebten Rosen stammte der ganz überwiegende Teil aus den Niederlanden: Mengenmäßig waren dies 72% (681 Millionen Stück) und wertmäßig 82% (167 Millionen Euro) der gesamten deutschen Rosenimporte. Auf dem zweiten Rang folgte Kenia mit 12% beziehungsweise 6%. Rosen gehörten mit einem durchschnittlichen Stückpreis von 21 Cent zu den günstigeren Schnittblumen. Im Vergleich dazu waren Orchideen mit 75 Cent die teuersten Importblumen. Neben den Niederlanden (7,4 Millionen Stück; 7,8 Millionen Euro) war Thailand (4,7 Millionen Stück; 1,3 Millionen Euro) Hauptlieferant von Orchideen. Importblumen aus sozial- und umweltverträgliche Produktion: Flower Label Programm (FLP) Bei den Blumenanbauern in der ganzen Welt laufen die Vorbereitungen zum Valentinstag auf Hochtouren. Allein die Lufthansa wird 2008 zum 14.02. rund 1.000 Tonnen Rosen von Südamerika und Afrika nach Europa einfliegen. Auch Deutschland kann den Blumenbedarf selbst nicht decken und importiert aufgrund der klimatischen Bedingungen ca. 88 Prozent der verkauften Blumen. Das Flower Label Programm (FLP) setzt sich dabei für eine sozial- und umweltverträgliche Produktion ein. Derzeit sind 65 Blumenfarmen, vor allem in Ecuador, Kenia und Südafrika FLP-zertifiziert. Über 15.000 Arbeiterinnen und Arbeitern werden dadurch deutlich bessere Arbeitsbedingungen garantiert. Das 1998 von Menschenrechtsorganisationen (FIAN, terre des hommes, Brot für die Welt), Gewerkschaften und Vertretern des Blumenhandels gegründete Flower Label Programm e.V. steht mit seinem Siegel für menschenwürdige und umweltgerechte Produktion. Die zertifizierten Blumenfarmen stellen existenzsichernde Löhne, Gewerkschaftsfreiheit, Gleichbehandlung, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Gesundheitsvorsorge sowie Verbot hochgiftiger Pestizide sicher. Silke Peters, Geschäftsführerin von FLP: "Deutschland gehört zu den führenden Ländern des Blumenimports. Immer mehr Leute wollen nicht auf Kosten anderer Blumen verschenken. FLP hat es sich zur Aufgabe gemacht, Blumenfarmen weltweit zu zertifizieren. Wir freuen uns über die steigende Nachfrage an Blumen mit dem FLP-Siegel." Pünktlich zum Valentinstag stellt jetzt auch Blumendirektversender Valentins (www.valentins.de) sein Angebot bei Importblumen auf FLP-zertifizierte Ware um. "Für zunehmend mehr Kunden spielt die Herkunft der Blumen eine wichtige Rolle. Mit unseren Blumensträußen unterstützen wir verbesserte Lebens- und Arbeitsbedingungen der ArbeiterInnen in den Blumenfarmen und einen umweltschonenden Blumenanbau. Wir freuen uns über die zukünftige Zusammenarbeit mit Lieferanten, die nach dem FLP-Standard zertifiziert sind," so Rüdiger Barth, Leiter Marketing/Vertrieb bei Valentins über das neue Angebot. "Schätzungen zufolge tragen gerade einmal 3 Prozent der nach Deutschland importierten Blumen bislang das FLP-Siegel. Je mehr Blumenanbieter unserem Vorbild folgen, umso mehr Blumenfarmen werden ihre Produktionsmethoden dem FLP-Standard anpassen." In Deutschland kann man derzeit in 1.500 von 13.000 Blumenläden FLP-Blumen kaufen. Die Ausweitung auf den schnell wachsenden Online-Versand ist ein weiterer wichtiger Schritt, um gegen die sozial- und umweltrechtlichen Missstände in der Blumenproduktion anzukämpfen. Und dabei sind FLP-Blumen in ihrer jeweiligen Qualitätsklasse nicht teurer als herkömmliche Ware. Die Stiftung Warentest hatte 2007 Rosen verschiedener Anbieter getestet Als Geschenk zum Valentinstag am 14. Februar ist die Rose als "Königin der Blumen" und Symbol für die Liebe perfekt geeignet - ob einzeln oder als Strauß ist sie das Zeichen der Zuneigung am Tag der Liebenden. Passend zum Valentinstag hatte die Stiftung Warentest 2007 insgesamt 2.700 Rosen verschiedener Anbieter getestet - mit einem eindeutigen Ergebnis: Die Stiftung Warentest fasst das Ergebnis zusammen: "Fleurop hat die schönsten Sträuße von allen, mit frischen, gut gereiften Knospen." Der Test zeigt, dass das "Blumenfachgeschäft Rosen von Spitzenqualität verkaufen kann, die besser sind als alles, was Supermärkte und Discounter anbieten." Der Rosen-Test war ebenfalls eine Bewährungsprobe für die Haltbarkeit der weltweit meistverkauftenBlume. Laut Stiftung Warentest überzeugte
Die "test"-Redaktion hat im Rahmen des Tests bei 18 Anbietern drei Monate lang je fünfmal eingekauft: im Supermarkt, beim Discounter, bei Blumenhandelsketten und in Blumenfachgeschäften. Zusätzlich hat die unabhängige Stiftung Rosensträuße via Blumenversand bestellt und genauestens unter die Lupe genommen. In derAusgabe 3/2007 vom 22. Januar 2007 belegt "Wir freuen uns sehr über die hervorragenden Testergebnisse", sagt Niklas Dörr, Vorstand der
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