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63. Internationale Handwerksmesse - Leitmesse für Handwerk und Mittelstand - vom 16.03.-22.03.2011 (Neue Messe München)





















Die Welt zu Gast in Halle A1 - z.B. mit hunderten von Ostereiern eines Salzburger Ausstellers (Foto: Martin Schmitz)
Die Welt zu Gast in Halle A1 - z.B. mit hunderten von Ostereiern eines Salzburger Ausstellers
Das Nahrungsmittelgewerbe präsentiert sich, ob Metzger oder Bäcker - in Halle A3 (Foto: Martin Schmitz)
Das Nahrungsmittelgewerbe präsentiert sich, ob Metzger oder Bäcker - in Halle A3

alle Fotos: Martin Schmitz
Seit 1949 findet in München alljährlich im Frühjahr die Internationale Handwerksmesse statt - ein weltweit einzigartiges Messeereignis als Motor der Handwerkswirtschaft.

Außen 5 Messehallen (Neue Messe München, Hallen A1-A5), innen 100 % Handwerk - nirgendwo anders schlägt das Herz des Handwerks so stark wie auf der Internationalen Handwerksmesse.

Die Messe ist die beste Bühne, um die gesamten Inhalte der Kampagne des deutschen Handwerks sichtbar, fühlbar, riechbar und erlebbar zu machen. Denn die Internationale Handwerksmesse zeigt vom 16. bis 22. März 2011 die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Handwerks von A bis Z: vom Automobilmechaniker über Bäcker, Kunsthandwerker und Metzger bis hin zu Zimmerern.


Drei Säulen machen die Internationale Handwerksmesse zur führenden Leistungsschau und wirtschaftspolitischen Leitmesse dieses Wirtschaftszweiges. Zum einen ist sie das Gipfeltreffen der Handwerkspolitik. Die maßgeblichen deutschen Handwerksverbände und - organisationen versammeln sich an den sieben Messetagen, um die richtigen Weichenstellungen für die Zukunft zu diskutieren.

Diesen hohen Stellenwert der Messe unterstreichen zudem die täglich zahlreich stattfindenden Treffen zwischen den Entscheidungsträgern aus dem Handwerk und der Bundes- und Landespolitik.

Die Liste der Veranstaltungen reicht vom Bundeskongress der Junioren des Handwerks über den Deutschen Obermeistertreff bis hin zum Bund-Länderausschuss „Handwerkswirtschaft und Gewerbeförderung“. Diese handwerkspolitischen Termine gipfeln dieses Jahr in den Messebesuchen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie den Bundesministern Rainer Brüderle und Dr. Philipp Rösler.

Zum anderen ist die Messe das jährliche Schaufenster der vielfältigen Leistungen des Wirtschaftszweigs Handwerk. Nirgendwo anders zeigt sich dieses umfassende Spektrum so gebündelt wie in München.

Über 60 Gewerke – vom Bäcker über Goldschmied und Metzger bis hin zum Schreiner und Raumausstatter – stellen hier ihr Leistungspotenzial 2011 unter Beweis. Damit ist die Internationale Handwerksmesse auch die wichtigste Messebühne für die Imagekampagne des deutschen Handwerks.

Die Angebotsstruktur der Messe mit ihren 1.058 Ausstellern aus 25 Ländern richtet sich an den gesamten Kundenstamm des Handwerks. Sowohl Kommunen als auch Gewerbebetriebe und Privathaushalte setzen auf die Leistungen des Handwerks.

Es ist daher selbstverständlich, dass sich auch das Produktspektrum der Leitmesse des Handwerks an diesen Bedürfnissen orientiert. Mit dieser Ausrichtung unterscheidet sie sich auch stark von den reinen Verbraucher- und Fachmessen.

Des Weiteren werden auf der Internationalen Handwerksmesse, und das ist nun die dritte Säule der Messe, auf eigens hierfür gestalteten Flächen die Produktneuheiten aus dem Handwerk kompakt präsentiert. Denn die Messe zeichnet sich mit einer unvergleichlichen Dichte von Vorzeigebetrieben aus einer Vielzahl unterschiedlicher Gewerke aus.

Die Internationale Handwerksmesse (IHM) dürfte in diesem Jahr als Indikator für unseren Wirtschaftszweig besonders spannend werden. Nach einem Umsatzplus von nominal zwei Prozent in 2010 blickt das bayerische Handwerk optimistisch in die Zukunft“, erklärte Heinrich Traublinger, MdL a. D., Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), bei der Pressekonferenz zur Internationalen Handwerksmesse in München. Für dieses Jahr wird eine weitere Umsatzsteigerung von ca. 2,5 Prozent auf insgesamt rund 92 Mrd. Euro erwartet.

Das Handwerk nutzt die IHM auch, um für die Ausbildung zu werben. Der BHT-Präsident: „2010 haben knapp 28.500 jungen Menschen in Bayern eine Ausbildung im Handwerk begonnen, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Leider blieben erneut über 20 Prozent der angebotenen Lehrstellen unbesetzt. Es wäre daher fahrlässig, die Nachwuchswerbung auf die lange Bank zu schieben.

Mit der Kampagne „Macher gesucht!“ wirbt das Handwerk im Freistaat seit 2008 um Jugendliche und informiert über die vielfältigen Karrierechancen im Handwerk. Ab sofort können sich alle 12- bis 18-Jährigen in Bayern unter „www.lehrlinge-fuer-bayern.de“ für die diesjährige Aktion, den „Macher-Cup“, anmelden. Auch im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse unterstützt das heimische Handwerk die Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele 2018 mit Nachdruck. „Abgesehen davon, dass die olympischen Anlagen und Wohnquartiere ohne das Handwerk nicht gebaut und gewartet werden können, kämen auch im Umland dringend erforderliche Investitionen in die Infrastruktur hinzu“, betonte Traublinger.

Einige Messehighlights

Mehrholmtreppe von Volker Kreuzberger (Stand A4.112)
Der Zimmerer aus Bubsheim (Baden-Württemberg) präsentiert der Öffentlichkeit erstmalig sein neues, patentiertes Treppensystem. Wo schwere Fertig-Betontreppen ein Problem im Altbau darstellen, hat Kreuzberger eine Lösung gefunden. Seine aus Holz gefertigte Mehrholmtreppe ist rein optisch von einer massiven verputzten oder gestrichenen Treppe nicht zu unterscheiden. Die Stufen können bündig gefliest, mit Granit belegt oder aus Holz sein. Sie ist preiswert und einfach zu montieren - ganz ohne Kran.

Ziegeldecke mit integrierter Strahlungsheizung (Stand A4.265)
Die Sonderfläche „energie•punkt - Aktion und Beratung“ zeigt unter dem Motto „Energiekonzepte, die sich rechnen!“ den neuesten Stand der Technik in Sachen Energiesparen. Staudacher Ziegel präsentiert eine Ziegeldecke mit integrierter Strahlungsheizung. Das System ermöglicht das Heizen und Kühlen ohne Heizkörper bzw. Klimaanlage. Da der Werkstoff Ziegel die Wärme besonders gut speichern kann, sorgt die Klimadecke für kurze Aufheizzeiten und trägt damit zu niedrigen Heizkosten bei.

Elektromobilität - lautlos unterwegs (Stand A3.141)
Auf dem Gemeinschaftsstand der Bayerischen Handwerkskammern zeigen Kfz-Betriebe ihre Umrüstlösungen für Serien- und Nutzfahrzeuge. Darunter Mike Hiendlmayer aus Kirchdorf am Inn: Der Kfz-Fachmann hat einen handelsüblichen MEGA Van auf modernste Batterietechnologie umgerüstet. Mit diesem Lieferwagen (Reichweite: 120 km / Geschwindigkeit: bis zu 65 km/h) können Betriebe problemlos Aufträge in Innenstädten ausführen.

„Seitensprünge“ - Innovationen aus Oberfranken (Stand A2.135)
Unter dem Motto „Seitensprünge“ stellt die Handwerkskammer für Oberfranken Betriebe vor, die sich durch ansprechend gestaltete Produkte abheben, mit innovativen Geschäftsideen neue Wege gehen und diese auch erfolgreich umsetzen. Eine Auswahl:
Revolution für Gartenfeste: Nie mehr warmes Bier: Von nun an kann das Bier überall und in kürzester Zeit zur richtigen Temperatur gebracht werden. Hierfür sorgt Feinwerkmechaniker Stefan Limmer aus Kulmbach mit seinem neuen, verblüffenden Kühlsystem für Bierkästen. Der „sl-EISBLOCK“ wird einfach auf den Getränkekasten aufgesetzt. In nur ca. 30 Minuten kühlt das Getränk bis zu 10 Grad ab.
Wenn der Schuh drückt: Orthopädischer Golfschuh nach Maß: Damit der Spaß beim Sport wegen eines drückenden Schuhs nicht verdorben wird, fertigt Robert Fischer Golfschuhe nach Maß. Der Orthopädietechniker aus Marktredwitz bietet individuell gefertigte Fußbetten und Fußsohlen an. Außerdem sind Farb- und Modellgestaltungen frei wählbar.

EXEMPLA 2011 „Werkstätten der Zukunft“ (Stand A1.138/736)
Die Sonderschau rückt im Jahr 2011 innovative Vorbilder aus dem Handwerk ins Rampenlicht. Diese Hidden Champions gewähren einen geheimen Blick in ihren Werkstatt-Alltag (Auswahl):

  • Der Flechter Emmanuel Heringer aus Rosenheim entwickelte zusammen mit einem Architektenteam ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Trägersystem, das den Bau einer Schule in Bangladesh ermöglichte.
  • Heinz Tretter sorgt weltweit für Adrenalinstöße. Der Zimmerer aus Lenggries entwickelt neuartige Hochseilgärten-Konzepte - wie etwa den Kristallturm „Mount Mitte“ in der Berliner Stadtmitte. Zur Messe bringt er einen Kletterturm aus Metall mit, der vor Ort ausprobiert werden kann.
  • Carl Stahl ist ein weltweit führender Handwerksbetrieb aus Suessen (Baden-Württemberg), der auf die Herstellung von Seilen spezialisiert ist. Seine neueste Erfindung besteht darin, Edelstahl-Seilnetze mit LED-Lichtmodulsystemen zu bestücken. Diese werden auf architektonische Objekte bespannt und mit Bildern oder Videos bespielt. Auf der Messe wird Carl Stahl eine „Medienfassade“ aufbauen und hiermit ein spektakuläres visuelles Highlight präsentieren.
  • Die Textildesignerin Elisa Strozyk aus Berlin lässt Holz und Textil aufeinander treffen. In ihrem aktuellen Projekt „Wooden Textiles“ schafft sie einen formal wie auch konzeptionell überaus reizvollen Stoff. 2009 erhielt sie für ihre Arbeit den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland.

Mini-Rennwagen mit Akkuschrauber-Antrieb (Stand A1.740)
In der Sonderschau TALENTE präsentiert der experimentierfreudige Johannes Zäuner aus Kirchlinteln (Niedersachsen) einen windschnittigen Mini-Rennwagen mit Akkuschrauber-Antrieb.

Gestaltetes Licht (Stand A1.116 / A1.740)
Auf der Internationalen Handwerksmesse wird Lichtdesign ganz groß geschrieben:

  • „Von 2D zu 3D - vom Flachmaterial zum geformten Produkt“: Nach dieser Gestaltungsaufgabe entwarfen Studierende der Akademie für Gestaltung und Design in München vollkommen neue Leuchtenkonzepte. Die Ideen setzte Martin Deggelmann (Firma Martelleria), Meister seines Faches in Sachen Blechumformung und weltgefragter Handwerker, um. Nach der Weltausstellung in Shanghai sind die Exponate auf der Internationalen Handwerksmesse in München zu sehen. Darunter der „Solarplexus“ von Beate Schefthaler und Michael Brauner: Die Leuchte besticht durch die Einfachheit ihrer Form. Der Reflektor ermöglicht es, zahlreiche Licht- und Reflexionseffekte manuell und schnell zu erzielen.
  • Pendelleuchte aus recycelten Datenträgern: Recyceln steht im Lichtobjekt „Data“ von Franz Gabel und Johannes Heinzmann hoch im Kurs. Die zwei Leipziger Nachwuchsgestalter verwenden ausschließlich gebrauchte Gegenstände für ihre Produkte. Ihre Pendelleuchte besteht aus alten CDs, die sie zusammen schweißten.

3D-Tapeten (Stand A1.740)
Eine neue Dimension in die Tapete bringt Egle Petrauskaite mit ihrer Arbeit „Poppies“. Die litauische Textildesignerin erstellt Photographien und Zeichnungen mit Photoshop. Durch ihre spezielle Schneid- und Falttechnik lässt sie dreidimensionale Motive entstehen.

Konzertgitarre in 11saitiger Ausführung (Stand A2.535)
Der Gitarrenbauer Curt Claus Voigt stellt erstmalig eine 11saitige Gitarre vor. Sein Ziel: Das Instrument wieder in den Konzertbetrieb integrieren. Nur ausgezeichnete Gitarristen können das Instrument bedienen. Die 11saitige Gitarre hat im Bassregister einen größeren Tonumfang und wird gleichzeitig lauter, was in großen Konzertsälen von Vorteil ist. Vorbild für das Instrument sind spanische Gitarren aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Die Internationale Handwerksmesse ist bis Dienstag, den 22. März, täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr, geöffnet.

Die Internationale Handwerksmesse organisiert die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH (GHM). Als einziger Wirtschaftszweig in Deutschland verfügt das Handwerk mit der GHM über einen eigenen standortunabhängigen Messeveranstalter.

Die zwölf GHM-Messen sind hierbei das umfassende Schaufenster der Wirtschaftskraft des Handwerks. Damit ist die GHM der Messepartner Nr.1 für die Imagekampagne des deutschen Handwerks.

Die Internationale Handwerksmesse ist jeden Tag von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Garten München 2011 in der Neuen Messe München. Ein Paradies für Pflanzen- und Gartenfreunde vom 16.-22.03.2011. Bayerns größte Indoor-Ausstellung für Gartengestaltung und Gartenkultur (mehr)


Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Anfahrt (mehr)
Weitere Informationen unter www.ihm.de

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Internationale Handwerksmesse (IHM): MVG verstärkt U-Bahn-Angebot und Service vor Ort

Zur Internationalen Handwerksmesse (IHM) verstärkt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) die U-Bahnlinie U2. Montags bis freitags wird der planmäßige 5-Minuten-Takt der U2 zwischen Hauptbahnhof und Messestadt Ost bis ca. 10.30 Uhr verlängert.

Am Freitag fährt die U2 zusätzlich von ca. 12.30 bis 19 Uhr alle 5 Minuten zwischen Harthof und Messestadt Ost. Auch am Samstag und Sonntag wird auf dem Streckenabschnitt Hauptbahnhof – Messestadt Ost ein 5-Minuten-Takt angeboten, und zwar von ca. 8 bis 11 Uhr und von ca. 15.30 bis 19 Uhr. Am Sonntag verkehrt die U2 auf diesem Streckenabschnitt bereits ab ca. 7 Uhr alle 10 Minuten (sonst ab 9 Uhr).

Die MVG-Infopoints in den U-Bahnhöfen Messestadt Ost und Messestadt West sind während der Messe täglich von 10 bis 14 Uhr sowie von 14.30 bis 18.30 Uhr besetzt. Die Servicemitarbeiter stehen Fahrgästen und Messebesuchern mit Rat und Tat zur Seite. Die IHM beginnt am 16. und endet am 22. März. Sie ist über die U-Bahnhöfe Messestadt West und Messestadt Ost zu erreichen.

Parallel zur Handwerksmesse öffnet wieder die „Garten München“, die am schnellsten über den Eingang Messestadt Ost erreicht wird. Wer zu den Münchner Auto Tagen (bis 20.3.) oder zur „metall München“ (bis 19.3.) möchte, nutzt am besten den U-Bahnhof Messestadt West.

Eintrittskarten für die Messen IHM und „Garten München“ berechtigen gleich-zeitig zur Hin- und Rückfahrt in allen Verkehrsmitteln der MVG und ihrer Part-ner im Münchner Tarif- und Verkehrsverbund (MVV).

Das Messe-Kombi-Ticket ist unter anderem in den MVG-Kundencentern Marienplatz, Sendlinger Tor und Poccistraße sowie und bei allen MVG-Verkaufsstellen erhältlich. Individuelle Fahrplanauskünfte und Minifahrpläne gibt es im Internet unter: www.mvg-mobil.de.



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