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10 Fragen an Ralph Diehl, Initiator der"2nd European BarWORLD"
"Die moderne Gastronomie kommt heute an Cocktails nicht mehr vorbei"
Ralph Diehl (Bild: Marikka-Laila Maisel)
Ralph Diehl
Showmixer (Bild: Marikka-Laila Maisel)

Showmixer (Bild: Marikka-Laila Maisel)

Showmixer (Bild: Marikka-Laila Maisel)



Cocktails (Foto: Marikka-Laila Maisel)

Ralph Diehl (55) eröffnete 1982 mit dem "Ralphs" das erste amerikanische Restaurant mit Cocktail-Bar in München. Seit 1985 betreibt er die "American Bartender School Europe" mit Ausbildungsstätten in München, Linz (Österreich) und künftig auch in Berlin. Nach dem Besuch der größten Gastronomie-Messen der Welt in Las Vegas, New Orleans, Chicago und Singapur hatte er die Idee zu einer europäischen Bar-Messe.

Herr Diehl, wenn Sie es einmal kurz zusammenfassen: Was waren Ihre Hauptgründe und Motivation, diese Messe ins Leben zu rufen?
Ralph Diehl: "Wir haben die European BarWORLD im wesentlichen aus drei Gründen ins Leben gerufen: Erstens gab es in ganz Europa bisher keine inter-nationale Plattform für das Thema Bar. Zweitens kommt die moderne Gastronomie heute an Cocktails nicht mehr vorbei. Und drittens ist die Bar-Szene in Europa in den vergangenen Jahren so stark expandiert, dass eine dazugehörige Messe einfach ein Muss ist."

Viele deutsche Messeveranstalter klagen über Aussteller-Absagen und Besucher-Rückgänge. Ist es da nicht sehr gewagt, eine neue Messe zu veranstalten?
Ralph Diehl: "Ich war schon immer der Meinung, dass man etwas einfach machen sollte, wenn man davon überzeugt ist. Natürlich klagen andere Messeveranstalter, aber das liegt sicherlich auch daran, dass es zu anderen Themen einfach zu viele Messen gibt. Bei uns stellt sich die Situation anders dar. Eine Bar-Messe gab es bisher in ganz Europa nicht, und nachdem die `Imega´ als große internationale Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung dieses Jahr abgesagt wurde, haben wir den Ausstellern eine echte Alternative geboten. Und wie man sieht, gibt uns der Erfolg recht: Essen und Trinken ist schließlich immer angesagt."

Warum haben Sie sich für München als Messe-Standort entschieden?
Ralph Diehl: "München hat als Messestadt einen internationalen Ruf und Charakter. Außerdem liegt München für alle Europäer zentral. Natürlich hat dabei auch eine Rolle gespielt, dass wir unseren Sitz in München haben. Und schließlich war auch die Absage der `Imega´, die nur wenige Wochen nach der European BarWORLD stattfinden sollte, ein Grund."

Wie würden Sie das Konzept der 1st European BarWORLD umschreiben?
Ralph Diehl: "Wir haben die European BarWORLD ganz bewusst ein wenig anders konzipiert, als herkömmliche Messen. Selbstverständlich spielt auch bei uns die Präsentation aller wichtigen Unternehmen dieser Branche eine Rolle. Darüber hinaus wollen wir den Besuchern aber auch – passend zu dem, was in einer modernen Bar stattfinden sollte – ein wenig Show bieten. Die European BarWORLD versucht also eine Mischung aus Information und Erlebnis."

Warum gehen Sie den Weg einer Fachmesse, die am zweiten Tag auch für das interessierte Publikum geöffnet ist?
Ralph Diehl: "Selbstverständlich soll unsere European BarWORLD in erster Linie als professionelles Informations-Instrument dienen. Eine Messe von Pro-fis für Profis. In unserer Bartender-School habe ich in den vergangenen Jahren aber auch immer mehr interessierte Privatleute zu Barmixern ausgebildet. Aus dieser Erfahrung heraus, haben wir uns entschlossen, die Messe am zweiten Tag auch für das Publikum zu öffnen."

Sind für eine Publikumsmesse die Eintrittspreise mit 25 Euro im Vorverkauf bzw. 35 Euro an der Tageskasse nicht etwas zu hoch?
Ralph Diehl: "Auf den ersten Blick mag der hohe Eintrittspreis vielleicht abschreckend wirken. Das haben wir auch ganz bewusst so gewählt. Wir wollen nämlich auf gar keinen Fall eine `Freibier- und Plastiktüten-Messe´ sein. Wer jedoch ernsthaft an dem Thema interessiert ist, der wird auch gern den Eintrittspreis bezahlen. Schließlich bekommt er dafür auch wirklich etwas geboten."

Sie veranstalten auch eine Job-Börse. Ist in einer Zeit mit über vier Millionen Arbeitslosen der Bar-Mixer ein Beruf mit Zukunft?
Ralph Diehl: "Auf jeden Fall! Auch die Absolventen unserer Bartender-School vermitteln wir weltweit und wissen daher, wie groß der Bedarf an professionellen und gut ausgebildeten Bar-Mixern ist. Im Augenblick haben allein wir ungefähr 150 Job-Angebote in unserer Datei. Außerdem beginnt der Cocktail-Boom in Europa ja gerade erst richtig, und die Nachfrage nach Fachkräften wird eigentlich täglich größer."

Wie sind Sie mit der Resonanz der Aussteller aus nationaler und auch aus internationaler Sicht zufrieden?
Ralph Diehl: "Man muss immer bedenken, dass es sich um die erste European BarWORLD handelt, und natürlich muss sich auch eine neue Messe erst einmal rumsprechen, gerade bei den potentiellen internationalen Gästen und Ausstellern. Grundsätzlich bin ich aber sehr zufrieden, weil nahezu alles, was im Bar-Bereich Rang und Namen hat, auch auf unserer Messe vertreten ist. "

Sie sprechen von der 1st European BarWORLD, heißt das, dass weitere Messen geplant sind?
Ralph Diehl: "Natürlich wollen und müssen wir den Erfolg unserer ersten European BarWORLD erst einmal abwarten. Nachdem die Branche aber nicht mehr wegzudenken ist, gehen wir selbstverständlich davon aus, diese Messe jährlich stattfinden zu lassen. Und wer weiß, vielleicht hat ja auch ein anderes europäisches Land einmal Interesse an einer eigenen European BarWORLD."

Abschließend noch eine Frage an den anerkannten Bar-Fachmann: Wie sieht die Gastronomie Ihrer Meinung nach in fünf bis zehn Jahren aus? Hat die sprichwörtliche "kleine Kneipe in unserer Straße" noch eine Chance?
Ralph Diehl: "Ich bin davon überzeugt, dass es in Zukunft im wesentlichen nur noch zwei große Gastronomie-Schienen geben wird: Die Erlebnisgastronomie und die Systemgastronomie. Gleichzeitig wird dabei die Diskrepanz zwischen diesen beiden immer enger. Es entwickelt sich eine Erlebnis-Systemgastronomie, wie sie international beispielsweise schon seit Jahren von erfolgreichen Ketten wie dem Hard-Rock-Café oder TG Friday´s praktiziert wird. Trotzdem hoffe ich, dass trotz allem die kleine Kneipe ums Eck auch weiterhin ihren Platz bei uns hat, denn sie ist ein Stück Kultur und Lebensqualität. Aber auch die Besitzer dieser Kneipen müssen umdenken und ihr Angebot den aktuellen Bedürfnissen der Kunden entsprechend anpassen."

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MVV/MVG: Die U-Bahn-Linie U2 (Feldmoching – Hauptbahnhof – Messestadt West und Ost) fährt im 10-Minuten-Takt, zu den Hauptverkehrszeiten im 5-Minuten-Takt (abwechselnd U2/U7) direkt zur Neuen Messe München. Besucher der 2nd European Bar World fahren bis zur Endstation, Messestadt WEST bzw. OST. Von dort aus fährt ein Shuttlebus zum neuen Eingang NORD der Messe. Dauer vom Hauptbahnhof zur Endstation Messestadt WEST bzw. OST ca. 20 Minuten

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