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Die einen sind im Dunkel, und die andern sind im Licht...
13 Tipps und Kniffe, damit das Lämpchen am Fahrrad immer brennt
Auf dem Tandem unterwegs (Foto: Pressedienst Fahrrad)
©Foto: pressedienst-fahrrad

"...und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht." Was Bert Brecht in seiner Dreigroschenoper auf Kriminelle und böse Kapitalisten gemünzt hat, gilt auch für Radfahrer.

Viele sind als "Dunkelmänner" unterwegs und nehmen Autofahrern jede Chance, sie rechtzeitig zu sehen.

Oft liegt es nur daran, dass man am helllichten Tag nie daran denkt, diesen blöden Wackelkontakt zu beseitigen oder das defekte Birnchen auszutauschen. Sitzt man dann in der Dunkelheit auf dem Rad, ist es dazu natürlich zu spät.

Was also tun, wenn das Licht nicht brennt? Meist sind nur Kleinigkeiten die Ursache.

Der pressedienst-fahrrad gibt Tipps zur Selbsthilfe:

1. Glühbirnchen prüfen. Durchgebrannte Birnen sind die häufigste Ursache für Lichtausfall. Oft brennt unbemerkt zunächst die Rücklichtbirne durch. Die ganze Dynamoleistung überlastet anschließend die Frontbirne.

Deshalb durchgebrannte Birnen umgehend ersetzen. Moderne Lampengehäuse lassen sich ohne Werkzeug öffnen.

2. Kabel prüfen. Manchmal ist ein Kabel gerissen oder so beschädigt, dass der Stromkreis unterbrochen ist. Dann muss es ausgetauscht werden.

3. Wackelkontakte, lockere oder gelöste Kabelanschlüsse an Lampe, Rücklicht und Dynamo unterbrechen den Stromkreislauf. Prüfen, ob alle Kabel festsitzen.

4. Wenn die Steck- oder Klemmverbindungen der Lichtkabel zwar fest sitzen, aber oxydiert sind, kann auch kein Strom fließen. Stecker lösen, das Metall mit Nagelfeile oder Schmirgelpapier blank reiben.

5. Ältere Lichtanlagen haben oft ein einadriges Stromkabel. Es leitet den Strom vom Dynamo zu den Lampen, die Rückleitung zum Dynamo ("Masseleitung") übernimmt der Fahrradrahmen. Eine häufige Fehlerquelle! Am besten durch ein zweiadriges Kabel ersetzen.

6. Steht der Sensorschalter richtig? Moderne, sensorgesteuerte Lichtanlagen schalten sich bei Dunkelheit automatisch ein.

Allerdings muss der Schalter (am Scheinwerfer) richtig stehen: "senso" oder (bei den verbreiteten Lumotec-Lampen) "S": brennt nur im Dunklen; "on" oder "1": brennt auch bei Tageslicht. Die Lumotec-Lampen haben noch eine dritte Schalterstellung, die das Licht komplett ausgeschaltet.

Übrigens: Bei Neonlicht reagiert der Sensor der Lichtautomatik nicht, das Fahrradlicht muss dann manuell eingeschaltet werden (auf "on" oder "1").

7. Das Standlicht funktioniert nicht? Dann steht meist die Vorderbirne kurz vor dem Durchbrennen (Fachleute sprechen vom "Teilkurzschluss in der Glühwendel") und verbraucht dadurch so viel Strom, dass der Stromspeicher des Standlichtes nicht mehr aufgeladen wird. Hier helfen ebenfalls neue Glühbirnen.

Doch auch eine funktionierende Lichtanlage lässt sich verbessern:

8. Zuverlässige Verkabelung. Ein Doppelkabel mit Hin- und Rückführung ist besser als die Masseleitung über den Rahmen. "Die ist veraltet, unzuverlässig und schluckt Strom", meint Lichtexperte Norbert Roth vom Beleuchtungshersteller Busch und Müller.

Noch besser und widerstandsfähiger als ein Doppelkabel ist laut Roth ein modernes Koaxialkabel (ca. 4 Euro). Vorbildlich ist die deutsche Fahrradmanufaktur Utopia Velo, die die Lichtkabel durch eine schützende Außenhülle ("Bougierrohr") führt.

9. Kontaktspray, regelmäßig auf die Anschlüsse an Lampen und Dynamo gesprüht, verhindert Korrosion der Anschlüsse.

10. Auf LED umrüsten. Halogenbirnen halten nur rund 100 Stunden und leuchten im Lauf ihres kurzen Lebens zudem immer dunkler. Leuchtdioden (LED) halten dagegen ein Fahrradleben lang.

Allerdings kann man die Leuchtmittel nicht einfach auswechseln, sondern muss die komplette Lampe austauschen, da Leuchtdioden eine spezielle Elektronik und Kühlung benötigen.

Bei den LED-Scheinwerfern gibt es große Qualitätsunterschiede (Helligkeit, Lichtkegel und Verarbeitung). Testsieger bei der Stiftung-Warentest: Die D-Lumotec-Modelle von Busch und Müller (www.bumm.de).

11. Vandalismus vorbeugen. Lose herumhängende Kabel reizen manche Mitmenschen dazu, daran zu ziehen. Deshalb die Kabel gut mit Kabelbindern am Rahmen fixieren.

Ein besonders flaches Rücklicht oben am Gepäckträger (etwa das "Toplight Flat" von Busch und Müller) ist gegen Beschädigungen besser geschützt als eins am Schutzblech. Wer Reservebirnchen dabei hat, ist auch gegen den gemeinen Birnchenklau geschützt.

12. Kein Platz für den Scheinwerfer am Mountain-Bike oder Faltrad? Der Fahrradhersteller Riese und Müller (www.r-m.de) bietet einen pfiffigen Halter zur Montage der Lampe direkt am Lenker an.

13. Reflektoren nicht vergessen: Die verbreiteten gelben Speichenreflektoren gehen oft verloren. Besser sind Reflexreifen, die zudem stärker auffallen, weil man dank ihrer runden Silhouette auch im Stand den Radfahrer erkennt. Hersteller wie Schwalbe bieten alle gängigen Reifenmodelle auch mit reflektierenden Flanken an. Reflexmaterial nützt nicht am Rad, sondern auch beim Fahrer: reflektierende Hosenbänder oder Armbinden machen Radfahrer von weitem sichtbar.

Für Kinder (z.B. auf dem herbstlichen Schulweg) gibt es den TT-Reflex Sicherheitskragen (ca. 15 Euro) von TipTop (www.rema-tiptop.de) im Programm.

Übrigens: Wer in der dunklen Jahreszeit seine Kids per Kinderanhänger zum Kindergarten bringt, muss den Anhänger mit einem eigenen Rücklicht versehen.

Die "Trailermatic" Lichtkupplung (ca. 20 Euro) leitet den Strom zum Anhängerlicht, das Fahrradrücklicht bleibt dunkel und blendet die Kinder nicht unnötig.

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