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2. Munich Slutwalk am 06.10.2012 - Niemand ist selbst schuld - Nein heißt Nein
Slut Walk München am 06.10.2012 (©Foto: Martin Schmitz)
Slut Walk München am 06.10.2012








©Fotos: Martin Schmitz

Am Samstag, 06.10.2012 fand in München wieder ein SlutWalk (Schlampenmarsch) statt, mit woh wie im Vorjahr einigen hundert Teilnehmern / Teilnehmerinnen, organisiert vor allem über Facebook http://de-de.facebook.com/SlutWalkMunich, aber natürlich mit einer ordenlichen Anmeldung als Demonstration, die dann gegen 13.30 Uhr am Sendlinger Tor begann... " Seid kreativ: ob nackt, komplett verhüllt oder irgendwas dazwischen – jedeR ist willkommen!"

Auf Slutwalks wird gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt sowie gegen Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen demonstriert. Auf denmitgeführten Transparenten waren Parolen zu lesen wie"Nein bedeutet Nein", "A dress is not a yes", "Legalize Slut, "Ich darf so viel trinken wie ich will heißt nicht: ffass mich an!" "Kein Trieb rechtfertigt Gewalt" oder "Hände weg! Mein Körper gehört mir".


Video: 2. Münchner Slutwalk startet am 06.10.2012 am Sendlinger Tor Platz

Fotogalerie Munich Slutwalk 2012, Teil 1, 2, (©Fotos: Martin Schmitz)

Die SlutWalk-Bewegung begann, nachdem ein kanadischer Polizist Frauen riet, sich nicht wie Schlampen zu kleiden, um nicht Opfer sexualisierter Gewalt zu werden. Neben München fanden vergleichbare Veranstaltungen auch in Hamburg, Berlin, Stuttgart, Leipzig und anderen Städten statt.

Im Februar diesen Jahres machte Rainer Samietz vom Kommissariat zur Bekämpfung von Sexualdelikten mit der Aussage auf sich aufmerksam, Frauen würden häufig "wahnsinnig viel trinken und dann nichts mehr wissen"- würde weniger getrunken werden, so gäbe es auch weniger Fälle von sexuellen Übergriffen.

Von einer münchenweiten Kampagne gegen K.O.-Tropfen zeigte er sich "überrascht", sei schließlich in vielen Fällen allein der Alkohol das Problem.

Mit dieser Aussage zeigte Rainer Samietz einmal mehr, wie sehr die vom "Slutwalk" thematisierte Problematik in unserer Gesellschaft präsent ist. Den Opfern wird weiter häufig die Schuld oder zumindest eine Mitschuld an Vergewaltigungen zugeschoben.

Die Veranstalter: "Wir fordern ein System, in welchem klar ist, dass allein der Täter die Schuld trägt, in welchem jeder das Recht und die Möglichkeit hat, seine Sexualpartner und seine sexuelle Identität frei zu wählen und in welchem der Begriff "Schlampe" kein Schimpfwort mehr ist!"

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rund  350 Teilnehmer(-innen) hatte der 1. Münchner Slutwalk am13.08.2011 (©Foto: Martin Schmitz)
zahlreiche Teilnehmer(-innen) hatte der 2. Münchner Slutwalk am 06.10.2012

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