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Bayerische Meisterschaften im Gruppen-Goaßlschnalzen am Sonntag, 29. Mai 2011 in Traunstein

Die heuer zum 22. mal ausgetragenen Bayerischen Meisterschaften im Gruppen-Preisschnalzen richten am Sonntag, 29. Mai 2011 die befreundeten Goaßlschnalzergruppen aus Übersee, St. Leonhard am Wonneberg, Seeon, Truchtlaching und Prien gemeinsam aus. Veranstaltungsort ist ab 10 Uhr die Chiemgauhalle in Traunstein, die Preisverleihung ist gegen 14 Uhr vorgesehen.

Geschnalzt wird nach den Miesbacher Richtlinien von 1989

Das Schnalzen wird nach den so genannten Miesbacher Richtlinien durchgeführt, die 1989 festgelegt wurden. Denen zu Folge hat das Musikstück, zu dem die Schnalzer auftreten, eine Länge von ca. drei Minuten. Jede teilnehmende Gruppe stellt einen Werter.

Bei gleicher Platzierung der Wertung wird innerhalb der ersten zehn Plätze nochmals gegeneinander angetreten („Rittern“), allerdings mit einem neuen Stück. Unzulässig ist das Schnalzen mit zwei Goaßln.

Wenn sich die Goaßln (ca. eineinhalb Meter langer Stecken mit geflochtener Schnur) von zwei Schnalzern verhängen, dann wird dies als Fehler gewertet. Keine Fehlerwertung dagegen gibt es, wenn der Stiel einer Goaßl bricht.

In der Tabelle der Wertungen finden sich unter anderem: Auftreten in Tracht (die Tracht der maximal drei Musiker muss mit der Tracht der Schnalzer übereinstimmen), musikalisches Zusammenstimmen der Schnalzer (gleichmäßiges, sauberes Schnalzen), besondere Schwierigkeiten (Triangel oder einfache Schläge, Taktwechsel, schwierige Melodien u.a.).

Um eine möglichst gerechte Wertung zu erreichen, fallen die beste und die schlechteste Benotung weg. Ein Wanderpreis muss dreimal gewonnen werden, um in den endgültigen Besitz der Sieger zu gelangen.

Priener waren 1963 die ersten, die in der Gruppe schnalzten

Der Ursprung des Goaßlschnalzens geht zurück auf die Zeit der Fuhrleute. Die Pferdefuhrwerke waren oft lange vom Hof oder Wald unterwegs zu einem Sägewerk.

Um sich Gehör zu verschaffen, ließen die Fuhrmänner lautstark ihre Peitschen knallen. Besonders an engen Stellen oder zwischen den Hauswänden war das Schnalzen besonders laut. 1963 war für das Zentrale Landwirtschaftsfest in München ein Schnalzer-Wettbewerb ausgeschrieben.

Hans Wallner vom Moar-Hof in Prien-Bruck und seine Freunde meldeten sich damals erstmals als eine gemeinsam auftretende Gruppe mit musikalischer Begleitung. Der Auftritt fand riesige Zustimmung und gleich mehrere Nachahmer. Zehn Jahre später fanden sich die ersten Gruppen zum Miesbacher Goaßlschnalzen ein. Seit 1989 wird dieser Wettbewerb als Bayerische Meisterschaft durchgeführt.

Traunstein (Anton Hötzelsperger )

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