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Agfa Hochhaus Sprengung - spektakulärste Sprengungen in der Geschichte Münchens
Das AGFA-Hochhaus im Stadteil Giesing wurde am 17. Februar 2008 gesprengt

Sprengung AGFA Hochhaus am 17.02.2008 (Fotos: Martin Schmitz)
Sprengung AGFA Hochhaus am 17.02.2008












Sprengung Agfa Hochhaus aus anderer Perspektive (Foto: Ingrid Grossmann)
Sprengung Agfa Hochhaus aus anderer Perspektive
Sprengung Agfa Hochhaus aus anderer Perspektive (Foto: Ingrid Grossmann)

Sprengung Agfa Hochhaus aus anderer Perspektive (Foto: Ingrid Grossmann)

Sprengung Agfa Hochhaus aus anderer Perspektive (Foto: Ingrid Grossmann)

Sprengung Agfa Hochhaus aus anderer Perspektive (Foto: Ingrid Grossmann)

Sprengung Agfa Hochhaus aus anderer Perspektive (Foto: Ingrid Grossmann)

Fotos: Martin Schmitz, Ingrid Grossmann
Am 17. Februar 2008 wurde gegen 12.00 Uhr das 52 m hohe Gebäude auf dem AGFA-Gelände an der Tegernseer Landstraße in München/Giesing durch eine Sprengung zu Gunsten eines neu entstehenden grünen Viertels, dem „AGFA-Park“ in Giesing abgebrochen. Das Gebäude kippt dabei in Fallrichtung Nord-Osten in ein eigens erstelltes Fallbett.

Ab 9.00 Uhr wurde dafür bis zum Abschluss der Sprengung eine Sicherheitszone von 200 m rund um das Hochhaus errichtet, 200 Wohneinheiten und Gebäude wurden evakuiert und die Bewohner in nahe gelegenen Turnhallen untergebracht. Ab 11.00 Uhr wurde dann der mittlere Ring für den Autoverkehr gesperrt.


FilmFilm ab: Sprengung AGFA Hochhaus München am 17.08.2008

Fotogalerie A: AGFA Hochhaus Sprengung, Teil 1, 2, 3, 4, (@Film und Fotos: Martin Schmitz)
Fotogalerie B: AGFA Hochhaus Sprengung, Teil 1, 2, 3 (@Fotos: Ingrid Grossmann)

Rund 15.000 Münchner sahen zu, wie das Gebäude, fast 50 Jahre lang ein markanter Punkt in der Stadtsilhouette, in Sekunden in sich zusammensackte.

Die befürchtete Staubwolke hielt sich in Grenzen, es war nahezu windstill, und so sckte die Staubwolke in sich zusammen. Und das gar nicht einmal so laut, jedes Böllerschiessen kracht da mehr, es war mehr so ein dumpfer Knall, mit dem das Gebäude seinen Geist aufgab. Sprengmeister Eduard Reisch aus Andechs, genannt "Krater-Edi", konnte zufrieden mit seinem Werk sein.


noch ein Video von der Sprengung AGFA Hochhaus, 17.02.2008, aus anderer Perspektive

Neben dem etwa 50-köpfigen Arbeitsteam der Geiger Unternehmensgruppe waren zusätzlich circa 200 Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungsdienstmitarbeiter im Einsatz.

Bereits seit Anfang Oktober 2007 laufen die Sanierungsarbeiten des AGFA-Industrieareals an der Tegernseer Landstraße auf Hochtouren.

Unter Federführung der Allgäuer Unternehmensgruppe Geiger trafen die Reinthaler Tiefbau GmbH, Münchner Tochtergesellschaft der Geiger Unternehmensgruppe, das Münchner Ingenieurbüro Sakosta und der Sprengmeister Eduard Reisch, Sprengtechnik Reisch, alle notwendigen Vorbereitungen, damit die Sprengung am 17. Februar 2008 unter bestmöglichen Voraussetzungen stattfinden kann

Der Geschäftsbereichsleiter Umwelttechnik der Geiger Unternehmensgruppe und gleichzeitig Projektverantwortliche Wolfgang Fuchs, äußert sich folgendermaßen zu diesem besonderen Projekt: „Es ist uns ein Anliegen, als eines der führenden Unternehmen in Süddeutschland im Bereich Umwelttechnik das AGFA-Industrieareal professionell und fachgerecht zu sanieren und die anfallenden Materialien umweltgerecht zu entsorgen, damit in München ein Wohn- und Gewerberaum im Grünen entstehen kann und somit die Lebensqualität maßgeblich erhöht wird“.

Als entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen wurde eine vollständige Entkernung und Schadstoffsanierung des zu sprengenden Gebäudes notwendig. So wurden u.a. die Demontage der Fassadenelemente effektiv und sicher durch professionelle Industriekletterer durchgeführt und innerhalb von 6 Wochen 6000 qm Fassade demontiert.

Unmittelbar danach konnten die eigentlichen Sprengungsvorbereitungen beginnen: Mit einem Bohrgerät wurden rund 750 Löcher zur späteren Bestückung mit Sprengstoff gebohrt, die 2 m hohen Wandausbrüche im Kern des Gebäudes wurden mittels Sägetechnik hergestellt.

Des Weiteren wurden die einzelnen Etagen des Hochhauses am Sprengtag zur Staubunterdrückung gewässert, um der Bildung einer großen Staubwolke vorzubeugen. Mit der Bestückung des Gebäudes mit Sprengstoff wurde zeitnah vor der Sprengung begonnen:

Mit 125 kg Sprengstoff und Sprengschnüren von bis zu 100 g pro Laufmeter Nitropenta werden wir die wahrscheinlich größte Sprengung in der Geschichte Münchens durchführen!“ so Sprengmeister Eduard Reisch. Dem geplanten „AGFA-Park“ steht dann nichts mehr im Weg.

Auf dem rund zehn Hektar großen Gelände des ehemaligen "AGFA-Camerawerkes" an der Tegernseer Landstraße in München wurden etwa ab 1982 die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der AGFA-Gevaert Gerätetechnik und bis heute der AGFA-Gevaert HealthCare GmbH in Deutschland konzentriert.

Da die existierenden Gebäude modernen Anforderungen nicht mehr entsprachen und der Flächenbedarf der Firma AGFA über die Jahre merklich zurück gegangen war, wurde vom Grundstückseigentümer, der Bayer AG (Leverkusen), dem Nutzer, der AGFA-Gevaert NV (Mortsel, Belgien) und dem Projektentwickler, der BÜSCHL Unternehmensgruppe (München) unter Einbezug der Institutionen der Landeshauptstadt München beschlossen, das Areal den geänderten Anforderungen entsprechend neu zu strukturieren.

Aus diesem Grund wird auf dem bislang ausschließlich industriell genutzten Gelände künftig ein Wohn- und Gewerbepark entstehen.

Die Neustrukturierung sieht entlang der Tegernseer Landstraße einen Gewerbeneubau mit circa 38.000 m2 Geschossfläche vor, wovon die AGFA-Gevaert HealthCare GmbH wieder rund 1/3 nutzen wird. Bauherr, Architekt und Projektentwickler dieses zur Zeit größten Bauvorhabens der Stadt ist die Münchener Büschl Unternehmensgruppe, eines der führenden deutschen Unternehmen der Bauplanung und Projektentwicklung.

Zusätzlich zu der Gewerbebebauung an der Tegernseer Landstraße schließt sich eine umfangreiche Wohnbebauung mit circa 1.100 Wohnungen sowie Kindergärten und Nahversorgungseinrichtungen an.

Auf dem Areal werden großflächige, öffentlich zugängliche Grünanlagen entstehen – ein neues, grünes Viertel verspricht der bayerischen Landeshauptstadt einen weiteren Reiz. Die Wohngebäude und die Grünanlagen werden durch den Gewerbeneubau an der Tegernseer Landstraße vor dem Verkehrslärm geschützt.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Firmengeschichte und -philosophie unter:

www.auf-eine-gute-nachbarschaft.de

www.w-geiger.de

www.bueschl-unternehmensgruppe.de

Fotogalerie A: AGFA Hochhaus Sprengung, Teil 1, 2, 3, 4, (@Film und Fotos: Martin Schmitz)
Fotogalerie B: AGFA Hochhaus Sprengung, Teil 1, 2, 3 (@Fotos: Ingrid Grossmann)

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