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Erzbischof Marx weiht Bayern der Gottesmutter auf dem Marienplatz München
Festlicher Empfang im Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt
Kardinal Wetter begrüßte am 30.01.2008 seinen Nachfolger im Amts des Erzbischofs

der neue Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx (Foto: Ingrid Grossmann)
der neue Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx
herzlicher Empfang auf dem Marienplatz (Foto: Ingrid Grossmann)
herzlicher Empfang auf dem Marienplatz
herzlicher Empfang auf dem Marienplatz (Foto: Ingrid Grossmann)


OB Christian Ude und Marx Amtsvorgänger Kardinal Friedrich Wetter


©Fotos: Ingrid Grossmann
Mit einem Gebet an der Mariensäule im Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt hat der neue Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, sein Erzbistum, die Stadt München und das Land Bayern der Gottesmutter geweiht und anvertraut. Anlässlich seiner feierlichen Einholung im Erzbistum am Mittwoch, 30. Januar 2008, betete er zu Füßen der 1638 von Kurfürst Maximilian errichteten Mariensäule.

Die Säule mit der Darstellung Mariens mit Kind ist als ältestes Friedensdenkmal der Stadt, eines der Wahrzeichen Münchens und Mitte des bayerischen Landes.

Erzbischof Marx betete zum Marienbildnis gewandt: „Du führst uns zu Jesus Christus, deinem Sohn, unserem Herrn und Bruder, der uns den Zugang erschließt in die unendliche Liebe des Vaters. Deshalb können wir dir, Mutter Christi, unser Erzbistum, diese Stadt München und das Land Bayern weihen und anvertrauen. Du nimmst uns alle in deine Arme und unter deinen mütterlichen Schutz“.

Ähnlich hatte auch Papst Benedikt XVI. am 9. September 2006 zum Auftakt seines Besuches in der bayerischen Heimat gebetet: „Hilf uns, die Kraft des Versöhnens und das Vergeben zu finden“. Das Gebet des Erzbischofs an der Mariensäule hat eine lange Tradition. Hier haben auch die Amtsvorgänger von Marx immer wieder gebetet und die Gottesmutter in vielen Anliegen ihrer Zeit um Schutz und Hilfe angerufen.

Nach dem Weihegebet segneten Erzbischof Marx und Kardinal Wetter die Gläubigen gemeinsam auf dem Marienplatz, bevor der die Gläubigen angesichts des naßkalten Wetters riet, jetzt erst einmal nach Hause zu gehen und einenheißen Tee oder einen Obstler zu trinken.

Die Glocken Münchens begrüßen Erzbischof Marx

Mit dem vollen Geläut der Kathedrale der Erzbischöfe von München und Freising, dem Münchner Liebfrauendom und mit allen Glocken der Kirchen der Münchner Innenstadt war der neue Erzbischof bei seiner Ankunft auf dem Marienplatz empfangen worden. Mehr als fünf Tausend Gläubige aus allen Teilen des Erzbistums jubelten ihm zu. Sein unmittelbarer Amtsvorgänger, Kardinal Friedrich Wetter, und das Metropolitankapitel München begrüßten ihn.

Der Kardinal sagte: „Im Zeichen des Kreuzes Jesu Christi hast Du in Scheyern unser Erzbistum betreten. So steht über Deinem Wirken Christus, der gekreuzigte Herr. Nun sagen wir Dir ein herzliches Grüß Gott auf dem Münchner Marienplatz, inmitten Deiner neuen Bischofsstadt“.

Der Kardinal erinnerte daran, dass in der bäuerlichen Tradition des Landes früher die Dienstboten am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess, ihren Arbeitsplatz wechselten. Das würden er und Marx auch tun: „Als Dienstbote Gottes gebe ich mein Amt als Bischof dieser Diözese ab, und Du übernimmst diesen Dienst für Gott und seine Kirche von München und Freising“. Er wünsche dem neuen Erzbischof ein gutes Eingewöhnen und Geduld: „Die Leute sollen spüren, dass Du für sie da sein und ihnen als Bischof ein guter Hirte sein willst.

Willkommen in der „nördlichsten Stadt Italiens“

Der Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken, Professor Alois Baumgartner, begrüßte Marx, wie er sagte, „auf dem bayerischsten aller bayerischen Plätze“. Hier träfen sich Menschen zu Gebet und Gottesdienst, wie zu politischen Kundgebungen oder auch bei Sportereignissen. Auf diesem Platz könne Marx verstehen, weshalb man München zu Recht „die nördlichste Stadt Italiens“ nenne. „ Sie sind Rom viel näher gerückt, als Sie vielleicht ahnen“, sagte Baumgartner.

Der Platz sei auch Sinnbild für den Ort kirchlicher Gemeinschaft. Denn die Kirche sei für die Menschen bestellt und müsse ihr Zelt mitten unter ihnen aufschlagen. Marx solle jetzt in seinem bayerischen Erzbistum „tiefe Wurzeln schlagen und als Bischof das Leben mit uns teilen“, wünschte der Diözesanratsvorsitzende.

Willkommensgruß von Oberbürgermeister Ude und Minister Schneider

Auch der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude richtete an den neuen Erzbischof einen herzlichen Willkommensgruß. Er sagte, der Dialog und die Zusammenarbeit zwischen dem Rathaus, der Katholischen Kirche und auch den anderen Glaubensgemeinschaften gehörten seit eh und je zu den tragenden Säulen des städtischen Lebens.

Die unmittelbare Nachbarschaft des Münchner Rathauses zur Mariensäule und den Kirchen der Innenstadt spiegele die Verbundenheit zwischen Stadt und Kirche wider. Der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider bot dem neuen Erzbischof namens der Staatsregierung das Gespräch und die Bereitschaft zu kooperativer Zusammenarbeit an. Das Wort von Erzbischof Marx habe Gewicht und werde gehört.

Begrüßung der Ehrengäste, Gastgeschenk der katholischen Jugend

Zusammen mit der Münchner Dommusik unter Leitung von Domkapellmeister Karl-Ludwig Nies, sangen die Gläubigen auf dem Marienplatz ein altmünchnerisches, auf die Mariensäule bezogenes Lied aus dem Jahre 1637: „O himmlische Frau Königin“. In dem Lied heißt es an die Gottesmutter gewandt: „Halt deinen Mantel ausgespannt und schütze unser Bayernland!“. Die Feier an der Mariensäule schloß mit der Bayernhymne.

Anschließend begrüßte Erzbischof Marx die anwesenden Ehrengäste persönlich. Vertreter der katholischen Jugend überreichten ihm einen Geschenkkorb, dessen Inhalt dem Erzbischof die Vielfalt kirchlicher Jugendarbeit nahe bringen soll. Dazu gehören auch ein Original- Fußball des katholischen Sportverbandes Katholische Jugendkraft (DJK), ein von Berufsschülern des Braugewerbes gebrautes Bier mit einem eigens für den Bischof gestalteten Etikett, Liederbücher sowie Wort- und Tondokumente über die Arbeit von Jugendverbänden.

Erzbischof Marx: Alle Christen sollen mithelfen, christlichen Glauben zu bezeugen

Erzbischof Marx überbrachte, wie bereits zuvor schon in der Pfarrei St. Peter und Paul in Feldmoching, die Grüße und Segenswünsche von Papst Benedikt XVI. an die Gläubigen des Erzbistums. Er rief die Gläubigen des Erzbistums dazu auf, den christlichen Glauben beherzt zu bezeugen. Alle könnten dazu mithelfen, Menschen zu gewinnen, den christlichen Glauben als Intensivierung ihres Lebens neu zu entdecken.

Er vertraue sein bischöfliches Wirken im Erzbistum der Gottesmutter, dem Diözesanpatron St. Korbinian, aber dem 1987 von Papst Johannes Paul II. in München seliggesprochenen Jesuitenpater Rupert Mayer an, den ein Beispiel für ein zeitgemäßes christliches Lebenszeugnis gegeben habe.

Ausdrücklich vertraue er sich auch dem Vorbild und der Fürsprache von Papst Johannes Paul II. an. Sein unmittelbaren Amtsvorgänger Kardinal Friedrich Wetter dankte er für seinen 25-jährigen Dienst als Oberhirte im Erzbistum. Er freue sich darüber, in seine Fußstapfen zu treten, „auch wenn die Schuhe noch ein bisschen groß sind“. (wr/ua)


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