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Wirte Demo gegen Nichtraucherschutz am 10.12.2007 beim Löwenbräukeller

Eigentlich sollten möglichst viele Gegen-Demonstranten erscheinen, sind nicht etwa 2/3 aller Münchner ohnehin Nichtraucher? Die sich ab 2008 schon darauf freuen, endlich unbelästigt von den ach so toleranten Rauchern endlich einmal Münchens Gastronomie geniessen und teils auch kennenlernen zu können...

Denn manche Orte waren und sind einfach schlicht unbesuchbar, nicht nur für Familien mit Kindern, vor allem aber für alle diejenigen, die einfach ungeräuchert abends wieder nach Hause kommen wollten.

Irland hat es vorgemacht: seitdem 2004 dort ein noch strikteres Rauchverbot eingeführt wurde, haben zwar die „typischen Tweedtragenden älteren Besucher, die nur ein Bier, aber 10 Zigaretten konsumierten“ nach Einsetzen des Rauchverbotes deutlich weniger die Lokale besucht, stattdessen haben sich ganz andere Zielgruppen aufgemacht:

Jüngere, Singles, Familien mit Kindern, die Masse der Nichtraucher, die sich einfach in der Vergangenheit eher ungerne sich dem Zigarettenrauch aussetzen wollte und zuvor mit den Füssen abgestimmt hatte, schlicht und einfach einfach als Gast nicht in Erscheinung trat.

Und somit im Vorfeld des Rauchverbotes auch nicht im Visier der Wirte waren. Denn wen man nicht sieht, den vermisst man (noch) nicht. Daß in Irland ein Verstoß gegen das Verbot 3.000 € kostet, hängt überall aus. Und wirkt.

Unterm Strich sind heute erheblich mehr Menschen unterwegs in Kneipen, Pubs und Gastronomie Irlands, als noch vor dem Rauchverbot, die Umsätze sind deutlich gestiegen.

In einem Land, in dem noch 70-80% des Alkoholkonsums via Gaststätten passiert, hierzulande gehen 2/3 der Alkoholsumsätze über Getränkemärkte und Handel. Warum wohl? Vielleicht auch, weil so viele die Gastronomie meiden, weil es ihnen von der Luft her einfach „stinkt“. Von den Wirten sind die, die einfach mit den Füssen abstimmt haben, natürlich nicht als Gast zu erkennen.

Die Raucher in Irland jedenfalls schienen alles zu tolerieren, und den Nichtrauchern, also der deutlichen Mehrheit der Gastronomiebesucher, gefällt es. Wer will, kann außen rauchen. Trotzdem konnten wir es erleben an einem milden Freitagabend in Dublin, dass sich stets nur eine Handvoll Raucher vor den Lokalen aufhielt, während innen das Leben weiterging, nur eben ohne Zigarette zwischen den Fingern.

Wenn man dann nach einem langen Abend, 7 besuchten Lokalitäten, darunter dem kleinsten Pub Dublins tief untem am Ende einer Treppe, bei dem man sich gar nicht vorzustellen wagt, wie die Luft vor dem Rauchverbot da unten ausgesehen hat, und der trotzdem auch heute noch gepackt voll war, wenn man also nach einem solchen Abend heimkehrt und am nächsten Morgen Null Geruch in seiner Bekleidung hat, dann weiß man, was für positive Seiten so ein Rauchverbot hat.

Nun denn, am Montag, den 10.12.2007 hat der neu gegründete Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK) zu einer Protestveranstaltung gegen das geplante Gesetz geladen.

Der VEBWK schlägt eine Annäherung an die sogenannte „spanische Lösung“ vor bzw. an den Gesetzesentwurf Österreichs vor. Hier dürfen kleine Gaststätten selbst entscheiden, ob sie sich als Raucher- oder Nichtraucherlokal deklarieren möchten. Größere Gaststätten müssen einen separaten Raum für Raucher bereitstellen und/oder für eine leistungsstarke Ventilation sorgen.

Schon zuvor war der Verein aufgefallen durch die wohl in der Konsequenz nicht ganz durchdachte Kampagne „Rauchen erlaubt“ .

Die blauen Erlaubnisschilder, die man schon auf manchen Tüten sieht, signalisieren zwar dem Raucher, das er hier erwünscht ist, doch zeigen sie auch dem Nichtraucher, welche Lokale er tunlichst meiden kann.

Was er vorher gar nicht wissen konnte möglicherweise, womit er ein potentieller Gast war. Der er nun nicht mehr sein wird bei solchen Lokalen.

Der VEBWK und seine Mitstreiter laden also ein zur Protestveranstaltung in München, am Montag, 10.12.2007 um 19:00 Uhr in den Löwenbräukeller am Stiglmairplatz.

Erwartet werden Redner aus der Gastronomie und von den Brauereien: Gastronomen, Gastronomie-Mitarbeiter, Zulieferer, Gäste, Raucher, Nichtraucher - alle sind willkommen, heißt es.

Vielleicht sollten hier die Nichtraucher die Einladung auch wirklich einmal aufnehmen, das Wort ergreifen, mit Plakaten signalisieren, das es eine schweigende Mehrheit  gibt, die sehr wohl mit einem Rauchverbot leben kann und möchte.

Martin Schmitz

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