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Festabend 25 Jahre Herztransplantation
am Klinikum der Universität München-Großhadern (23.Juni 2006)
Karin Stoiber, Klezmer Klarinettist Giora Feidman, Charlotte Knobloch (Foto: Martin Schmitz)
Karin Stoiber, Klezmer Klarinettist Giora Feidman, Charlotte Knobloch
Karin Stoiber im Gespräch mit Prof. Dr. Bruno Reichart (Foto: Martin Schmitz)
Karin Stoiber im Gespräch mit Prof. Dr. Bruno Reichart

Inge Fürstin Wrede-Lanz mit Schwester Ilse
Petra und Frank Wössner
Petra und Frank Wössner

Starkoch Alfons Schuhbeck und Sänger Andreas Hauff
Frau Elke Reichart und der englische Herzchirurg Sir Terence English (Foto: Martin Schmitz)
Frau Elke Reichart und der englische Herzchirurg Sir Terence English

Lena Valaitis und Horst Jüssen

©alle Fotos: Martin Schmitz

Im Sommer 1981 führte Professor Bruno Reichart mit seinem Team an der Herzchirurgischen Klinik Großhadern die erste erfolgreiche Herztransplantation an der Ludwig-Maximilians-Universität durch. Damals eine medizinische Sensation.

Nicht nur der damals Transplantierte, insgesamt drei der ersten zehn Patienten erfreuen sich bis heute guter Gesundheit und gehören damit zu den Menschen, die weltweit am längsten mit transplantierten Herzen leben.

Seit 1990 leitet Prof. Reichart, der zuvor sechs Jahren als Chef der Kardiochirurgie am traditionsreichen Groote-Schuur-Hospital in Kapstadt gearbeitet hatte, die Großhaderner Herzchirurgie.

In den vergangenen 25 Jahren entwickelte sich das Großhaderner Transplantationsprogramm zu einem der national und international erfolgreichsten. "Nach einer Herztransplantation ist heute ein vollkommen normales Leben möglich", bestätigt Professor Reichart. "Wir hatten Patienten, die laufen Marathon".

Heute werden in Großhadern jährlich 50 Herzen transplantiert, außerdem noch 5 Herz-Lungentransplatationen. Transplantationen werden sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern, Kleinkindern und Säuglingen durchgeführt. Ein Problem ist aber nach wie vor vor allem der Mangel an Spenderorganen.

Während des letzten Vierteljahrhunderts hat sich das Transplantationsprogramm national und international erfolgreich entwickelt, seit damals konnten nahezu 1.000 Patienten von Professor Reichart und seinem Team gerettet werden.

Dieses bedeutende Jubiläum ist Anlass für ein hochkarätig besetztes Symposium über die Ursprünge der Herztransplantation, vor allem über die Langzeitverläufe.

In München treffen sich Pioniere der Herzchirurgie wie z.B. die Professoren Christian Chabrol (Frankreich), Egbert Bos (Holland), Primo, Margreiter und Sir Terence English, die in ihren europäischen Heimatländern jeweils die ersten Herztransplantationen durchführten.

Aufgrund des besonderen Anlasses wurde im Klinikum Großhadern am 23.06.2006 ein Festabend veranstaltet, an dem u.a. Bayerns First Lady Karin Stoiber, Charlotte Knobloch (neue Präsidentin des Zentralrats der Juden), Inge Fürstin Wrede-Lanz, Wirtschaftsmanager Frank Wössner, Sänger Andreas Hauff (14 x Platin ausgezeichnet für "Sag dankeschön mit roten Rosen"), Schlagersängerin Lena Valaitis ("Johnny Blue") mit Mann Horst Jüssen teilnahmen.

Nach einem Empfang mit Kulinarischem von Starkoch Alfons Schuhbeck (u.a. Geeiste Gazpacho mit Strauchtomaten, Schuhbecks getrüffelte Gnocci mit ein bisserl Gemüse oder Frische Waldpilze in Rahm mit sommerlichem Gemüse und Rosmarinkartoffel...) stand ein Konzert mit dem berühmten Klarinettisten Giora Feidman (u.a. oscargekrönte Filmmusik zu Steven Spielbergs „Schindlers Liste“ (gemeinsam mit Itzhak Perlman) und seinem Trio auf dem Programm.

Die Spenden ( rd. 30.000 €), die in Zusammenhang mit dem Besuch des Konzertes an diesem Abend erbeten werden, sind für die Benefiz-Organisation „SACH Germany - Rette ein Kinderherz e.V.“ bestimmt.

Der Verein (Vorsitzender: Prof. Bruno Reichart) bezahlt Operationen und die Nachsorge von herzkranken Kindern aus Drittweltländern, denen von den Spezialisten in Großhadern geholfen werden kann.

Zur Zeit wird in der Kinderklinik das 37. Kind medizinisch betreut.

SACH Germany e.V. holte es mit seinem Vater nach Großhadern, wo es demnächst operiert werden soll. Auch ein palästinensischer Gastarzt hält sich bis zum September 2006 in Großhadern auf. Er wird von den Münchner Kardiologen und Herzchirurgen auf SACH-Kosten ausgebildet.

Drei Ärzte aus dem Nahen Osten kamen bisher auf SACH-Kosten zur Fortbildung nach Großhadern: Dr. Alexander Sherman und Dr. Simon Yakobashvili aus Tel Aviv sowie Dr. Bashir Afana aus Gaza. Mediziner aus gegnerischen Lagern nach München zur Weiterbildung einzuladen – im Vorfeld gab es viele Stimmen, die davor warnten oder sogar abrieten. Doch die Optimisten behielten Recht, eine wichtige Brücke der Verständigung konnte gebaut werden.

Möglich wurde dieses alles, weil SACH von Anfang an tatkräftige Unterstützung, helfende Hände und großzügige Spender fand.

SACH gründete im Sommer 2001 die Schwesterorganisation in Deutschland mit Sitz in München, den Vorsitz übernahm Herzchirurg Prof. Dr. Bruno Reichart. Wenige Wochen zuvor besuchte Bayerns Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber in Begleitung einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation das Wolfson-Krankenhaus in Tel Aviv. Dort operieren SACH-Chirurgen seit 1995 herzkranke Kinder aus der Dritten Welt – inzwischen sind über 700 erfolgreich behandelt worden.

Prof. Dr. Reichart: „SACH rettet nicht nur Kinder, sondern baut auch eine Brücke der Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern.

Kinder, Eltern, Ärzte und Krankenhaus-Mitarbeiter beider Völker begegnen sich in der Intensiv-Station vorurteilsfrei und helfen sich in großer Not. So etwas bindet fürs Leben.

Von dieser Idee waren nicht nur Ministerpräsident Dr. Stoiber und seine Frau Karin begeistert. Noch vor ihrer Abreise aus Israel sagten die Vertreter der deutschen Industrie Spenden in Höhe von über 50.000 Euro zu. Damit werden in Tel Aviv und München herzkranke Kinder operiert sowie Ärzte und Krankenschwestern aus Israel und den palästinensischen Gebieten zur Fortbildung nach Bayern eingeladen.

Prof. Dr. Reichart: „Mit kleinen Spenden kann hier langfristig vielleicht mehr erreicht werden als durch die große Politik.“

Internet: www.rette-ein-kinderherz.de und www.saveachildsheart.com

Wenn sie spenden möchten, hier geht es zu einem Spendenformular (weiter)

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