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Herbsttipps für München:
Tipps zum Drachen steigen lassen

Drachen steigen lassen (Foto: Joze Projbiz)

Drachensteigen (Foto: Sonny Ashean)

Drachensteigen im Westpark (Foto: Marikka-Laila Maisel)
Fotos: Marikka-Laila Maisel (1), Sonny Ashean (1), Joze Pojbiz (1)
Das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München gibt zum Drachensteigenlassen einige Hinweise, die Ärger und auch Unfälle vermeiden helfen sollen:

Aus Sicherheitsgründen ist das Steigenlassen von Drachen nur an Leinen, die nicht länger als 100 Meter sind, erlaubt. Allerdings kann die Regierung von Oberbayern, Luftamt Südbayern, auf Antrag eine längere Drachenschnur zulassen.

Die Drachenschnur sollte aus Nylon oder festem Bindfaden sein; keinesfalls darf sie ganz oder auch nur teilweise aus Metall bestehen.

Drachenleinen von Lenkdrachen werden heute üblicherweise aus Dyneema/ Spectra oder Kevlar hergestellt (Letzteres ist verpönt, da es wegen seines hohen Schmelzpunkts einen Ruf als „Leinenkiller“ hat). Im Gegensatz zu den Leinen ungelenkter Drachen wird kein Reck gewünscht, darum wird kein Nylon verwendet, weil sich dieses unter Zug zu sehr längt, was den Drachen schwerer steuerbar machen würde.

Für die Leinen von einleinigen, ungelenkten Drachen verwendet man das elastischere Nylon oder Polyester. Es längt sich unter Zug, was dazu führt, dass die Leine Windschwankungen ausgleichen kann. Traditionell fanden Flachs- und Hanfkordeln Verwendung.

Drachenleinen können durch ihren geringen Durchmesser, verbunden mit der starken auf ihr lastenden Zugkraft, schneidend wirken.

Deswegen dürfen sich keine Zuschauer in der Viertelkugel (auch: Windfenster), die Drachen und Piloten zusammen mit den Leinen beschreiben können, aufhalten; selbst die Drachenlenker vermeiden es mit bloßen Händen unter Zug stehende Leinen zu halten.

Im Bauschutzbereich von Flughäfen sowie in einer Entfernung von weniger als drei Kilometern von der Begrenzung von Landeplätzen und Segelfluggeländen ist das Steigenlassen von Drachen verboten.

Im Westen ist das Münchener Stadtgebiet durch die Bauschutzbereiche des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen und des Bundeswehrflugplatzes Fürstenfeldbruck betroffen.

Im Norden berührt die Verbotszone um den Flugplatz Oberschleißheim das Münchener Stadtgebiet.

Zusätzlich gibt es in München Hubschrauberlandeplätze bei Krankenhäusern, um die in einem Radius von 600 Metern das Drachensteigenlassen verboten ist.

Diese Hubschrauberlandeplätze befinden sich an folgenden Krankenhäusern: Krankenhaus München-Harlaching, Krankenhaus München-Neuperlach, Chirurgische Privatklinik Dr. Rinecker, Kreiskrankenhaus München-Perlach, Krankenhaus München-Schwabing, Kreiskrankenhaus München-Pasing, Klinikum Rechts der Isar, Klinikum Großhadern, Deutsches Herzzentrum und Krankenhaus
Bogenhausen.

Außer diesen Verbotszonen ist zu beachten, dass Drachen nicht mit Hochspannungsleitungen, Bahnanlagen usw. in Berührung kommen beziehungsweise auf öffentlichen Straßen niedergehen.

Der Abstand von solchen Einrichtungen sollte deshalb mindestens das Doppelte der Drachenschnurlänge betragen.

Der Ursprung der Drachen ist heute nur noch schwer feststellbar. Es gibt Hinweise, dass die Drachen bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. erfunden wurden. Die erste geschichtliche Erwähnung von Drachen als Flugobjekt wurde aber erst im 5. Jahrhundert v. Chr. in China offiziell bestätigt. Jüngste Funde im indonesischen Raum lassen jedoch die Möglichkeit offen, dass Drachen als Flugobjekt noch wesentlich älter sein können.

Infos u.a. auch Wikipedia zum Thema Drachen

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