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Die EuroGames 2004 in München (29.07.-01.08.2004)
Eurogames Munich 2004

©Foto: Georg Thum
©Foto: Georg Thum

Unter dem Motto „Munich s’ports the rainbow“ finden rund um das Münchner Olympiagelände vom 29. Juli bis 1. August 2004 die IX. EuroGames statt. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude kämpfen mehr als 5300 Sportlerinnen und Sportler aus 38 Ländern in 26 Disziplinen um Medaillen. Jeder ist willkommen, unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung, religiöser oder politischer Einstellung. Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung werden in die Wettkämpfe integriert oder treten in eigener Wertung an.

EuroGames gibt es seit 1992. Sie gastieren regelmäßig in europäischen Großstädten. Fast jedes Jahr vergibt der internationale Dachverband European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF) in Den Haag die lesbisch-schwulen Sportmeisterschaften an eine andere Stadt. Für 2004 hat München den Zuschlag erhalten. In den vergangenen Monaten haben über 200 Münchner ehrenamtlich die EuroGames organisiert. Dafür haben sie neun Projektgruppen ins Leben gerufen wie das Sport-Management, die Teams Kultur, IT/Logistik und Marketing. Ihre Mitarbeiter, die EuroTeamer, stammen zum großen Teil aus Münchens lesbisch-schwulen Sportvereinen, die mehr als 800 Mitglieder zählen. Koordiniert hat die Vorbereitungen das EuroBoard, der Vorstand der EuroGames München, der sich aus den Leitern der einzelnen Teams zusammensetzt.

Die Veranstalter haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: 26 Sportarten, 5000 Sportler, 20.000 Besucher – und das Ganze zum ersten Mal auf olympischem Grund. München soll die größten und schönsten EuroGames beherbergen, die es je gab. Ausgefallene Sportarten wie Golf, Luftgewehrschießen und Fechten sollen ebenso dazugehören wie Schwimmen, Volleyball oder Leichtathletik. Zwar musste die Sportart Line Dance aufgrund der wenigen Anmeldungen abgesagt werden, in allen anderen Sportarten aber haben sich mehr Sportlerinnen und Sportler registriert als erhofft. Insgesamt sind es genau 5.386 (Stand: 7. Juli 2004).

Wie erwartet kommen die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland. Zweitstärkste Nation sind die Niederlande, dicht gefolgt von Großbritannien, der Schweiz, Dänemark und Frankreich. Besonders beliebt sind Fußball, Volleyball und Leichtathletik. Für Fußball interessieren sich vor allem Frauen. Mit einer Beteiligung von 66 Prozent erreicht diese Disziplin die höchste Frauenquote unter den angebotenen Sportarten. Bis zum heutigen Tag haben sich fast 9000 Menschen für die Spiele registriert. Die meisten sind Sportler, alle anderen Helfer, Gastgeber und Besucher. Nie zuvor haben sich so viele Menschen für die EuroGames interessiert. Damit haben die Veranstalter quantitativ wie qualitativ ihr Ziel erreicht, Begeisterung für den lesbisch-schwulen Sport zu wecken.

Die Bedingungen dafür sind ideal: Zum ersten Mal in der Geschichte der EuroGames werden viele der über 200 Wettkämpfe auf olympischem Grund ausgetragen. Viele Sportstätten sind innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen. Die Schwimmer treffen sich in der Olympiaschwimmhalle, der Halbmarathon findet im Olympiapark statt, Leichtathletik im Dante-Stadion, für Beachvolleyball, Fußball und einige andere Hallensportarten bot sich die Zentrale Hochschulsportanlage (ZHS) an. In den Alpen organisieren die EuroGames – außerhalb der regulären Wettkämpfe – außerdem Wanderungen und Klettertouren.

Das umfangreiche Kultur- und Veranstaltungsprogramm macht die EuroGames schließlich auch für Nicht-Sportler attraktiv. Schon am 24. Juli, fünf Tage vor Eröffnung der Spiele, beginnt die Kulturwoche mit der Parade zum Christopher-Street-Day. Filme, Ausstellungen, Führungen durch Stadt und Museen, Partys und Konzerte sollen 20.000 Besucher nach München locken. Auf dem Programm stehen vier Konzerte zwölf lesbisch-schwuler Chöre, Sonderführungen durch das Gelände der Bavaria Filmstadt. Im Rahmen der lesbisch-schwulen Filmnacht präsentieren die EuroGames den Film „Sommersturm“ von Marco Kreuzpaintner.

Die Veranstalter organisieren Ausflüge nach Neuschwanstein und Herrenchiemsee, sogar eine Dampferfahrt auf dem Starnberger See. Die Kulturwoche endet am 1. August mit dem Abschlusskonzert im Prinzregententheater.

Höhepunkt der Kulturwoche ist die Eröffnungsfeier am 29. Juli in der Olympiahalle, in die die Sportlerinnen und Sportler nach olympischer Manier ab 20 Uhr einmarschieren. Internationale und nationale Stars wie Jimmy Somerville, Marla Glen, Georgette Dee und The Croonettes sorgen für Stimmung auf den 12.500 Plätzen der Halle. Auftreten wird im Übrigen auch die einzige schwule Schuhplattlergruppe weltweit, die Schwuhplattler. Tickets für alle Kulturveranstaltungen und Partys sind über München-Ticket (www.muenchenticket.de) buchbar. Soweit verfügbar wird es Tickets auch vor Ort noch im „Rainbow Village“ zu kaufen geben. Die Sportwettbewerbe sind grundsätzlich frei zugänglich.

Das „Rainbow Village“ ist der zentrale Anlaufpunkt für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Am Coubertin-Platz im Olympiapark erhalten Sportler, Zuschauer und Journalisten Welcome-Package und Ausweis. Hier gibt es Tickets für die Kulturveranstaltungen und Partys. Auch für das Catering ist gesorgt. Unter den berühmten Zeltdächern von 1972 informieren die EuroGames über die Wettkämpfe. Hier finden viele Veranstaltungen statt.

Die EuroGames richten sich an Sportlerinnen und Sportler, die sich für die Gleichstellung und Integration Homosexueller im Sport stark machen. Nach den Stationen Den Haag (1992, 1993), Frankfurt am Main (1995), Berlin (1996), Paris (1997), Zürich (2000), Hannover (2001) und Kopenhagen (2003) hat die Lizenz gebende European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF) aus Amsterdam München als Austragungsort für die Spiele bestimmt. Ausrichter ist der EuroGames München e.V. Die EuroGames finanzieren sich aus den Mitgliedsbeiträgen des EuroGames e.V., den Teilnahmegebühren und dem Ticketverkauf. Außerdem werden die Spiele von Sponsoren unterstützt. Sponsoren der EuroGames sind Aktion Mensch, Galeria Kaufhof München am Marienplatz, Bristol-Myers Squibb, Löwenbräu, das Forum am Deutschen Museum, die Stadtwerke München, die Deutsche Eiche, Granini und Webport.

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