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Aschermittwoch der Künstler 2016 und andere Gottesdienste zum Aschermittwoch in München

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Seit Ende des elften Jahrhunderts werden die Katholiken an diesem Tag in den Gottesdiensten mit einem Aschenkreuz bezeichnet. Die aus geweihten Palmzweigen gewonnene Asche gilt als äußeres Zeichen für Trauer und Buße. Das Aschenkreuz symbolisiert den Beginn der Bußzeit und zugleich die Hoffnung der Christen auf die Auferstehung.

"Gedenke, Mensch, dass du Staub bist, und zu Staub zurückkehren wirst."

Seit dem fünften Jahrhundert rückte während der Vorbereitungszeit auf Ostern das Fasten in den Mittelpunkt. Da an Sonntagen jedoch nicht gefastet werden durfte und sie deshalb nicht als Fastentage gezählt werden, wurde der Beginn der Fastenzeit offenbar im sechsten oder siebten Jahrhundert vom sechsten Sonntag vor Ostern auf den vorhergehenden Mittwoch zurückverlegt.

Der Aschermittwoch ist neben dem Karfreitag der einzige Tag, der in der katholischen Kirche als strenger Fastentag gilt. Das Kirchenrecht schreibt Abstinenz und Fasten vor. Die deutschen Bischöfe sehen den Sinn der am Aschermittwoch beginnenden Zeit darin, sich selbst und seinen Lebensstil «so zu ändern, dass durch Besinnung und Gebet, heilsamen Verzicht und neue Sorge füreinander Christus wieder mehr Raum» im Leben gewinnen könne.

Zu rund 600 besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen laden die Pfarreien der Münchner Innenstadt in der Fastenzeit ein, die mit dem Aschermittwoch, 10. Februar, beginnt. Die Angebote wie Fastenpredigten, Bußgottesdienste und Passionskonzerte sind auf der Internetseite www.fastenzeit-in-muenchen.de zusammengestellt. Sie enthält auch Informationen zu regelmäßigen Gottesdienstzeiten, Beichtgelegenheiten, fremdsprachigen Gottesdiensten und Beratungsangeboten. Für die Zeit um Ostern wird zusätzlich ein gedruckter Kalender erscheinen, der die Gottesdienste und Veranstaltungen in kompakter Form präsentiert.

Viele Pfarreien widmen ihre Fastenpredigtreihen dem von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. In der Jesuitenkirche St. Michael in der Fußgängerzone eröffnet Kirchenrektor Pater Karl Kern die Reihe am Sonntag, 14. Februar, um 18 Uhr mit einer Predigt zum Thema „Jesus Christus, das barmherzige Antlitz Gottes“ (Fortsetzung der Reihe bis 13. März, jeweils sonntags um 18 Uhr). Die Predigtreihe „Weg der Barmherzigkeit“ in der Pfarrkirche St. Anna beginnt am Sonntag, 14. Februar, um 10 Uhr mit dem Thema „Mit dem Herzen glauben“ (bis 13. März, sonntags um 10 Uhr und 19 Uhr, am 6. März nur um 19 Uhr, am 13. März nur um 10 Uhr). Der Pfarrverband Isarvorstadt bietet „Herzhafte Predigten“, beginnend am Samstag, 20. Februar, um 18 Uhr in St. Andreas mit dem Thema „Offenherzig: vom Zugang zu Gott“ (bis 13. März, samstags um 18 Uhr und sonntags um 10 Uhr, wechselnd in St. Andreas und St. Anton). In St. Peter beginnt die Reihe mit einer Predigt von Pater Jochen Schumacher FSSP am Donnerstag, 11. Februar, um 18.30 Uhr zum Heiligen Hieronymus Ämiliani (bis 17. März, donnerstags um 18.30 Uhr).

In der 40-tägigen Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt, bereiten sich Christen auf das Osterfest, das höchste Fest des Kirchenjahres, vor. Ein bewusster Verzicht auf bestimmte Nahrungs- oder Genussmittel ist dabei eine Form des äußeren Fastens. Zur Fastenzeit gehören aber auch eine aufrichtige Bußhaltung, die Erneuerung der Taufentscheidung und die Bereitschaft, Notleidenden zu helfen und mit anderen zu teilen. (gob)


Beginn der 40tägigen Fastenzeit
„Aschermittwoch der Künstler“ im Liebfrauendom


Zum „Aschermittwoch der Künstler“ feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Aschermittwoch, 10. Februar, um 19 Uhr einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom, an dem traditionell besonders Kulturschaffende teilnehmen.

Inhaltlich steht das Thema Reduktion im Zentrum passend zur mit dem Aschermittwoch beginnenden 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern.

Künstlerisch bringt das die raumgreifende, aus 16 Stahlkreuzen bestehende Installation „Ohne Titel“/„Corona“ des zeitgenössischen griechischen Künstlers Jannis Kounellis zum Ausdruck. Die mehrere Meter hohen Kreuze werden an verschiedenen Orten im Dom aufgestellt.

Vor dem Beginn der Eucharistiefeier, ab 18.15 Uhr, wird bei einer Ouvertüre im Dom die von dem Kunstwerk inspirierte und eigens für diesen Tag geschaffene Komposition „Stationen“ der griechischen Musikerin Konstantia Gourzi uraufgeführt. Umgesetzt wird sie als Performance von Gourzis Ensemble opus21musikplus, bestehend aus Stanislava Stoycheva (Sopran), Slava Cernavca (Klarinette), Matthieu Bordenave (Saxophon), Anja Lechner (Cello), Dine Doneff (Kontrabass) und Mathias Lachenmayr (Schlagzeug).

Die Messe wird durch die Dommusik unter Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz musikalisch gestaltet. Es erklingen Teile aus der „Berliner Messe“ und „De Profundis“ von Arvo Pärt und damit eines Komponisten, der Reduktion ebenfalls als Wesenselement seiner Kunst begreift.

Der Gottesdienst ist auch Teil der Veranstaltungsreihe „Was geht? Kunst und Inklusion“ des Kulturreferates der Landeshauptstadt. So wird als besonderes Element nach der ersten Lesung der Bußpsalm 51 nur in Gebärdensprache vorgetragen, Mitfeiernde können den Text im Liedblatt mitlesen. Der Antwortvers dagegen wird gesungen. Der gesamte Gottesdienst wird von zwei Gebärdensprach-Dolmetschern gebärdet.

Der Aschermittwoch der Künstler wurde von dem katholischen Schriftsteller und Diplomaten Paul Claudel nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris begründet. Er wird mittlerweile in mehr als 100 Städten weltweit gefeiert. Wie bei allen katholischen Gottesdiensten an diesem Tag wird Kardinal Marx zusammen mit weiteren Geistlichen im Liebfrauendom mit dem Ritus der Aschenauflegung an den Beginn der österlichen Bußzeit als Zeit der Umkehr und Vorbereitung auf Ostern erinnern. Während sie den Gläubigen ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen, sprechen sie die Worte aus dem Buch Genesis: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ oder aus dem Markus-Evangelium: „Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium“. (uq)

Aschermittwoch gibt es in München zahlreiche Lokale, die voll auf Fisch setzen. Unser Faschingsplaner hält für den 05.03.2014 etliche Termine parat (weiter).

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Die Stadtspitze nimmt wieder teil am zum Aschermittwoch gegen 11.30 Uhr am traditionellen Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen teil, zu dem auch heuer wieder die Hacker- Pschorr-Brauerei einlädt und einen Durstlöschzug stellt (mehr)



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