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Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel. Ausstellung vom 22.01.2010-16.05.2010 im Stadtmuseum München

Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel im Münchenr Stadtmuseum (Foto: Martin Schmitz)
Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel im Münchenr Stadtmuseum
Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel im Münchenr Stadtmuseum (Foto: Martin Schmitz)

Silhouettenwechsel (Foto: Ingrid Grossmann

Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel im Münchenr Stadtmuseum (Foto: Martin Schmitz)

Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel im Münchenr Stadtmuseum (Foto: Martin Schmitz)

Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel im Münchenr Stadtmuseum (Foto: Martin Schmitz)

Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel im Münchenr Stadtmuseum (Foto: Martin Schmitz)
Sissi trug dieses Kleid
Modenschau der Deutschen Meisterschule für Mode zum Thema Silhouettenwechsel am Abend desd 21.01.2010 (Foto: Ingrid Grossmann)
Modenschau der Deutschen Meisterschule für Mode zum Thema Silhouettenwechsel am Abend des 21.01.2010
Modenschau der Deutschen Meisterschule für Mode zum Thema Silhouettenwechsel am Abend des 21.01.2010 (©Foto: Ingrid Grossmann)

Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel im Münchenr Stadtmuseum (Foto: Martin Schmitz)

©Fotos: Martin Schmitz, Infgrid Grossmann (3)

Die Mode sprengt die Fesseln der Frau und befreit sie von Korsett und Schnürung – in der Kulturgeschichte der Mode geschieht dieses Phänomen immer und immer wieder.

Im Münchner Stadtmuseum ist vom 22. Januar bis 16. Mai 2010 die SonderausstellungMode sprengt Mieder – Silhouettenwechsel“ zu sehen.

Die Ausstellung thematisiert zeitlich breit gefächert die wechselhafte Linienführung in der Damenmode, die den Wandel der Silhouetten bestimmt.


FilmImpressionen: Ausstellung Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel.

In vier Stationen werden diverse Moden präsentiert, die jeweils einen extremen Silhouettenwechsel zur Folge hatten: die enge Korsettschnürung wird gesprengt und macht einer lose fallenden Kleidung Platz

Die farbenprächtigen, ausladenden Rokokokleider (1770 - 1785) werden von den schlichten leichten Chemisen des Empire (1795 - 1810) abgelöst.

Der eng taillierten S-Linie (1895-1905) zur Zeit des Deutschen Kaiserreiches werden die Reformmode (1905 - 1910) und der 20er-Jahre-Chic gegenübergestellt. Weiter Rock mit schmaler Taille der 50er Jahre muss dem geraden kurzen Schnitt des 60er-Jahre-Look weichen.

Der Ausblick hält eine aktuelle spannende Umsetzung der konträren Silhouetten aus heutiger Sicht bereit.

Gezeigt wird eine bunte und breit gefächerte Schau, welche die Sinnlichkeit von Mode in ihrer ganzen Vielfalt präsentiert, mit zirka 50 bis 60 originale Damenkleider, Korsagen und Unterbekleidung, diverse Accessoires, farbige Modekupfer, Plakate und Modefotografien sowie Puppen.

Fotogalerie: Impressionen Modenschau Silhouettenwechsel im Stadtmuseum München, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, (©Fotos: Ingrid Grossmann)

1. Station: Schnürmieder im Rokoko (1770 - 1785)

Die Damenmode treibt in dieser Zeit üppige Blüten, indem die barocke Silhouette durch Schnürmieder und Reifrock hervorgerufen wird. Das beträchtliche Gewicht der Kleider und die Steifheit des Fischbeinstäbchen-Stützwerks prägen Haltung und Gestik der Frau.

Das Schnürmieder ist vor allem ein pädagogisches Werkzeug in Sachen Anstand und Haltung, ein Vormund des Körpers. Gegen die Schnürleiber gibt es von Seiten der Ärzte und Philosophen (Rousseau) jedoch teils heftige Kritik.

Durch die französische Revolution wird das Modediktat des Ancien Regime schließlich gestürzt.

2. Station: Die luftigen Chemisenkleider des Directoire und Empire (1790 - 1810)

Bereits um 1780 kommt aus England der Anstoß zu einer bürgerlichen Mode, die den Reifrock, das Korsett und das gepuderte Haar allmählich ablösen soll. Auch die französischen Umstürzler von 1789 sehen in der an die Antike angelehnten Mode ihre freiheitlichen Ideale verwirklicht.

Das wahrhaft revolutionäre aber ist das Fehlen der Schnürmieder und Korsetts; hat man doch in der französischen Mode seit über 200 Jahren nicht auf diese unbequemen und Figur beherrschenden Körperstützen verzichten können.

Diese plötzliche Liberalisierung der Damenkleidung stößt im gesellschaftlichen Kontext oftmals auf heftige Ablehnung. Die Beseitigung der entstellenden Gerüste wie Reifrock und Korsett öffne der Unmoral Tür und Tor, so lautet die Sorge der Gesellschaft. Um 1815 kommen die Chemisenkleider im Stil der Antike endgültig aus der Mode.

6. Station: Schick und schlank im Sechziger Jahre Look (1960 - 1968)

Die Sechziger stehen im Zeichen der Jugend, die sich ihrer selbst bewusst wird: Frechheit, Spott und Freiheit heißt das Motto! Bereits Ende der Fünfziger Jahre entwirft die Engländerin Mary Quant ein kurzes Hemdkleidchen in Sack-Linie, das in krasser Ablehnung zur Wespentaille steht.

Es geht um den neuen selbstbewussten Frauentypus, der das Leben selbst bestimmt, die Freiheiten auslebt und der Berufstätigkeit nachgeht. Kleidung soll funktional und bequem, darf aber auch verspielt und Aufsehen erregend sein. André Courrèges ist es, der den Minirock in die Haute Couture einführt.

Durch eine Mischung aus Weltraum-Look und Op-Art-Mode kreiert er seinen unvergleichlichen Stil. Die neuen Stoffe aus Chemiefasern bieten viele neue Möglichkeiten, den im Trend liegenden futuristischen und synthetischen Stil des Minimalismus in der Mode zu verwirklichen.

1964 landet ein bis dahin völlig unbekanntes Gesicht mit blondem Bubikopf auf dem Titel eines Modemagazins. Das Bild des spindeldünnen Mädchens macht weltweit Furore. Mit schlaksigen, langen Gliedern und kindlich naivem Gesichtsausdruck präsentiert sie den neuen Look der Sechziger Jahre in perfekter Weise.

Eine kritische Entwicklung in Sachen extrem schlanker Vorbilder bleibt nicht aus, denn die normale Durchschnittsfrau kann bei Twiggys Maßen unmöglich mithalten. Durch die Ablegung des Korsetts wird das Schlankheitsdiktat demnach keineswegs reduziert, sondern bleibt Schönheitsideal.

Ausblick 2010

Wie geht die Mode heutzutage mit den Körperformen um: wo nimmt sie etwas weg, wo fügt sie etwas hinzu, wo engt sie ein, wo lässt sie locker?

Das Thema Schnürung übt nach wie vor eine Faszination auf die Modemacher und das Publikum aus und kehrt regelmäßig auf die Laufstege und in die Modejournale zurück.

Zweifellos dominiert nicht nur eine einzelne Modesilhouette den Bekleidungsmarkt, denn den Kombinationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist was gefällt!

Der Ausblick 2010 wurde gestaltet und umgesetzt von der Deutschen Meisterschule für Mode München.

Fotogalerie: Impressionen Modenschau Silhouettenwechsel im Stadtmuseum München, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, (©Fotos: Ingrid Grossmann)

Publikation

Zur Ausstellung erscheint beim Hirmer Verlag ein gleichnamiges Katalogbuch mit 144 Seiten, 69 Farbtafeln, 86 überwiegend farbigen Abbildungen, 24 x 28 cm, Klappenbroschur, Gestaltung von Katja Durchholz, zum Preis von 19,50 €.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr
montags geschlossen.

Eintritt

EUR 4,-; ermäßigt EUR 2,-; Familienkarte EUR 6,-; Jahreskarte EUR 20,-;
.
an Sonn- und Feiertagen: Eintritt frei (ausser Kino und Sonderausstellungen mit erhöhten Eintrittpreisen wie Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel.)

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Fotogalerie: Impressionen Ausstellung Non plus ultra! im Stadtmuseum München, Teil 1, 2, 3, 4, (©Fotos: Martin Schmitz)

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St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel: 089-233 22370
Fax: 089-233 25033
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