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"Try me!" Afrikanische Reklamekunst
Ausstellung im Münchner Stadtmuseum bis 29.06.2003 (Archiv)








alle Fotos: Marikka-Laila Maisel
Afrikanische Reklame funktioniert anders als bei uns: Einfach und direkt wenden sich Produzent und Produkt an den Kunden.

Die Ausstellung Try me! Afrikanische Reklamekunst im Münchner Stadtmuseum zeigt seit 14.03.2003 u.a. über 100 Schilder von Frisören und Heilern aus Kinshasa, Dakar und Accra, dazu kritische zeitgenössische Kunst, die den afrikanischen Warenfetischismus hinterfragt und persifliert.

Die Ausstellung gibt Einblicke in die faszinierende Welt der afrikanischen Reklame und thematisiert die wechselseitigen Einflüsse von Werbung und Kunst.

Auch in Afrika gehören Reklame und Werbung längst zur Alltagskultur und bilden zugleich eine eigene Form der Kunst.

Ihre Ablagerungen, die Markenlabels, Logos, Billboards und Werbeslogans formieren sich zu einem kollektiven Bilder- und Erinnerungsfundus, der aus dem kulturellen Selbstverständnis Afrikas nicht mehr wegzudenken ist.

Dass sich die afrikanische Reklame aus den global verbreiteten Bilderströmen der Massenmedien nährt, liegt auf der Hand, dass sie dabei zu höchst originellen Lösungen gelangt, ist bislang noch kaum erforscht und gewürdigt.

Die Ausstellung ist ein „reklamearchäologisches“ Unternehmen: von den kolonialen Anfängen und Vorläufern über das Goldene Zeitalter der Schildermaler, den Markenzeichen und Verpackungen, den neuen lokal produzierten Werbespots und Prunkobjekten, bis hin zur Auseinandersetzung mit Werbung in der zeitgenössischen Kunst.

Gezeigt werden historische Bildzeugnisse aus der Kolonialzeit, ein Höhepunkt sind über 100 handgemalte Werbeschilder, Särge in Form von Konsumartikeln aus Ghana, ein Mercedes-Luxusbett aus Nigeria, ein Mami Wata-Warenaltar aus Togo, eine große Auswahl von Recycling-Objekten, Originaletiketten und Verpackungen, sowie Werbespots aus Ghana, Senegal, Elfenbeinküste, Zimbabwe und Südafrika.

In der abschließenden Sektion über Reklame und zeitgenössische Kunst folgende Künstler vertreten: Akinbode Akinbiyi (Nigeria), Philip Kwame Apagya (Ghana), Adam Jankowski (Deutschland), Bodys Isek Kingelez (Kongo, siehe auch Artikel über Ausstellung in der Stuckvilla 2002), Santu Mofokeng (Südafrika), Zwelethu Mthethwa (Südafrika), Chéri Samba (Kongo) und Iké Udé (Nigeria).

Zur Ausstellung erschien ein 180-seitiger Katalog mit zahlreichen, zum großen Teil farbigen, Abbildungen sowie 14 Textbeiträgen. Peter Hammer Verlag, Wuppertal. Preis: 24 EUR an der Museumskasse, 29.90 EUR im Buchhandel.

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14.03.-29.06.2003
try me! Afrikanische Reklamekunst
Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel: 089-233 22370
Fax: 089-233 25033
www.stadtmuseum-online.de

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