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Prinz Andrew zu Gast in München
Besuch der Siemens Unternehmensausstellung "Milestones" am 5.4.2005

Prinz Andrew bei Siemens vor dem Modell  des Kabelleger Spezialschiffes "Faraday (Foto: Martin Schmitz)
Prinz Andrew bei Siemens vor dem Modell des Kabelleger Spezialschiffes "Faraday"
Prof. Dr. Wilfried Feldenkirchen erläuert einige der Exponate (Foto: Martin Schmitz)
Prof. Dr. Wilfried Feldenkirchen erläuert einige der Exponate
Beeindruckt von High Tech Exponaten im Obergeschoß der Milestones Ausstellung (Foto: Martin Schmitz)
Beeindruckt von High Tech Exponaten im Obergeschoß der Milestones Ausstellung


Eintrag ins Gästebuch von Siemens (Foto: Martin Schmitz)
Eintrag ins Gästebuch von Siemens
Zum Abschied gabs Geschenke wie z.B. ein Stück vom Transatlantik Kabel von 1874 und ein modernes Siemesn Handy SF 65 (Foto: Martin Schmitz)
Zum Abschied gabs Geschenke wie z.B. ein Stück vom Transatlantik Kabel von 1874 und ein modernes Siemesn Handy SF 65
AGleich am Flughafen wird sich Prinz Andrew den Wasserstoffbus von MAN ansehen, bevor es weiter geht in die Münchner City (Foto: Martin Schmitz)
Gleich am Flughafen sah sich Prinz Andrew den Wasserstoffbus von MAN ansehen, bevor es weiter ging in die Münchner City

Wir haben für Sie eine mehrteilige Fotogalerie vom prinzlichen Besuch in der Unternehmensausstellung, Teil 1, 2, 3, 4

©alle Fotos: Martin Schmitz

Königlichen Besuch gab es in München: Seine Königliche Hoheit, der Herzog von York (Prinz Andrew), besuchte die Landeshauptstadt am Dienstag, 5. April 2005 in seiner Eigenschaft als Großbritanniens Sonderrepräsentant für internationale Handels- und Investitionsförderung (UK Trade and Investment).

Im Mittelpunkt des Besuchs standen die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern und Großbritannien. Das besondere Interesse der Herzogs galt dabei der intensiven bayerisch-britischen Zusammenarbeit im Forschungs- und Entwicklungsbereich.

Auf dem Programm standen Besuche bei MAN Nutzfahrzeuge Gruppe, der BMW Group sowie der Siemens AG. Diese drei Unternehmen gehören zu den größten Investoren in Großbritannien.

Gleich nach seiner Ankunft aus Hamburg informierte sich der Herzog auf dem Münchner Flughafen über die Betankung von Wasserstoff-Fahrzeugen.

Am Nachmittag war Seine Königliche Hoheit dann zu Gast bei Siemens. Am Wittelsbacherplatz wurde er vom Siemens Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus Kleinfeld begrüßt. Beim gemeinsamen Rundgang durch die Siemens Unternehmensausstellung "Milestones" im SiemensForum überreichte der Siemens-Chef dem Prinzen ein Exponat des historischen Transatlantik-Telegraphen Unterseekabels, das Siemens erstmals 1874 von England nach USA verlagt hatte.

Wir haben für Sie eine mehrteilige Fotogalerie vom prinzlichen Besuch in der Unternehmensausstellung, Teil 1, 2, 3, 4

Später im SiemensForum nahm Prinz Andrew am Abend am Empfang des Britischen Generalkonsul, Steve Plater teil, bei dem Prinz Andrew auf die Wichtigkeit des bilateralen Handels zwischen Deutschland und Großbritannien hinwies, der sich auf rund 80 Mrd. Euro beläuft. Andrew hob die außerodentlich wichtige Handelspartnerschaft zu Bayern hervor, in das sein Land im vergangenen Jahr Waren und Dienstleitungen für 5 Mrd. € exportierte, aus dem heraus aber auch bayerische Exporte nach Großbritannien in Höhe von stolzen 9,4 Mrd. € gingen.

Kein Wunder, daß er auch an diesem Abend neue Partnerschaften für technologische oder technische Zusammenarbeit anregte und zugleich daran erinnerte, dass die Universitäten und Forschungseinrichtungen in Großbritannien auch weiterhin Spitzenleistungen von Weltformat hervorbrächten, die zubedierseitigem Vorteil genutzt werden könnten.

Im Anschluss daran ludt die Bayerische Staatsregierung den Herzog zu einem Abendessen in das nahe gelegene Prinz-Carl-Palais in der Königinstraße ein. 'Ihren Besuch als Britischer Sonderbeauftragter für Handel und Investitionen verstehen wir auch als Ausdruck der großen Wertschätzung für Bayern. Er ist ein bedeutender Beitrag zur Pflege der britisch-bayerischen Beziehungen', betonte Innenminister Dr. Günther Beckstein in Vertretung von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber.

"Ich darf Ihnen aber versichern, dass die unternehmerische Basis des High-Tech-Standorts Bayern noch viel breiter ist. Die Bayerische Staatsregierung unternimmt alles, um die Attraktivität des Standorts zu sichern und zu verbessern', so Beckstein. Der Minister hob hervor, dass Bayern dazu insbesondere in Bildung, Wissenschaft und Technologie investiert und die Verwaltung noch effektiver organisiert. Zudem setzt Bayern auf die Vernetzung von Unternehmen und wissenschaftlicher Forschung in den Schlüsseltechnologien. Beckstein: 'Solche vernetzten Strukturen oder Cluster sind das Tor zur Hochtechnologiewirtschaft'.

Prinz Andrew besuchte bereits zum zweiten Male Bayern. Vor sieben Jahren eröffnete er in Coburg eine Ausstellung mit Aquarellen seiner Urururgroßmutter, Königin Viktoria.

Prinz Andrew kam ohne Familie, also ohne die Töchter Eugenie und Beatrice, und natürlich auch ohne Ex-Frau Fergie, und verließ auch schon am Abend wieder München, es ging wieder zurück nach England.

So erlebt München einen britischen Prinz, ganz und gar natürlich, freundlich, immer mit einem passenden Wort oder Scherz auf den Lippen. Sehr aufgeschlossen und interessiert, vertiefte er Themen, ließ sich einzelne Austellungsstücke erklären von Professor Dr. Wilfried Feldenkirchen, dem Leiter der historischen Siemens Archive, und erkundigte sich darüber hinaus bei Siemens Vorstand Dr. Kleinfeld u.a. nach dem Stand biometrischer Personen Erkennungsmöglichkeiten.

Ein „Sir“, dreihundert Züge und ein streng abgeschirmtes High-Tech-Center

Erste unternehmerische Aktivitäten von Siemens gab es in Großbritannien bereits vier Jahre vor der ersten Siemens-Unternehmensgründung in Deutschland. Schon 1843 vermarktete Wilhelm von Siemens in London ein Patent seines älteren Bruders Werner von Siemens, der „erst“ 1847 das Unternehmen Siemens in Deutschland gründete. Bei dem Patent ging es um ein elektrolytisches Verfahren zur galvanischen Vergoldung und Versilberung. Seitdem erlebte die Verbindung von Siemens zu Großbritannien immer wieder „goldene Zeiten“.

Wussten Sie beispielsweise,

  • dass Wilhelm von Siemens als Dank für sein Engagement in England von der englischen Queen Victoria 1883 in den Adelsstand erhoben wurde und sich fortan „Sir William Siemens“ nennen durfte?
  • dass Siemens bereits 1873 das erste Transatlantik-Telegraphenkabel zwischen Großbritannien und den USA verlegte?
  • dass Siemens 1890 die erste elektrische U-Bahn der Welt in London baute?
  • dass heute die Gas- und Stromzähler in über 5 Millionen britischen Haushalten von Siemens-Mitarbeitern gewartet und abgelesen werden?
  • dass Siemens im südenglischen Roke Manor ein streng abgeschirmtes Forschungsgelände unterhält, in dem zukunftsweisende Ideen und Technologien entwickelt und erprobt werden? Von hier stammen beispielsweise das weltweit erste Digital-Radio im Miniformat, Radarsysteme für das automatische Einparken von Autos sowie intelligente Überwachungskameras, die bei verdächtigen Aufnahmen automatisch Alarm schlagen.
  • dass Siemens unlängst einige seiner weltweit größten Aufträge von Kunden in Großbritannien erhalten hat? So etwa einen Vertrag im Wert von 2,7 Mrd. EUR mit der BBC über deren IT-Ausstattung und Service. Oder Verträge im Wert von insgesamt rund 3 Milliarden Euro über die Lieferung und Wartung von insgesamt über 400 Zügen.
  • dass Siemens in Großbritannien heute insgesamt über 20.000 Mitarbeiter beschäftigt? Mehr arbeiten für Siemens nur in China (30.000), in USA (70.000) und in Deutschland (164.000).
  • dass Siemens im Geschäftsjahr 2004 (1. Oktober 2003 – 30. September 2004) in Großbritannien rund 3,5 Mrd. Euro Umsatz erzielte? Der Auftragseingang stieg im letzten Jahr bereits auf über 5 Mrd. Euro.

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