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"Großer Auftritt - Piloty und die Historienmalerei"
Ausstellung in der Münchner Neuen Pinakothek vom 4. April -27. Juli 2003

Neue Pinakothek innenDie Ausstellungsmacher vor Piloty's "Tusnelda"
Die Ausstellungsmacher vor Piloty's "Tusnelda"
Neue Pinakothek innen (Foto: Martin Schmitz)
Eingang zur Ausstellung


Pilotys Columbus (Foto: Martin Schmitz9

die Studenten und Prof. Dr. Büttner (Foto: Martin Schmitz)
Fotos: Martin Schmitz
"Großer Auftritt - Piloty und die Historienmalerei" heißt eine neue Ausstellung, die wir einem Studentenprojekt verdanken, in der 2003 ihr 150 Gründungsjubiläum feiernden Münchner Neuen Pinakothek.

Denn die Ausstellung wurde erarbeitet und vorbereitet im Rahmen des neugeschaffenen Promotionsstudienganges „Museums- und Ausstellungswesen“ am Institut für Kunstgeschichte der LMU München, geleitet von Prof. Dr. Reinhold Baumstark, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Professor Dr. Frank Büttner, Ordinarius für Kunstgeschichte an der LMU.

15 Studierende, die alle schon ihren Magister haben und zeitgleich auf ihren Doktor hin arbeiten, erhielten 3 Semester lang die Chance, „wirkliches“ Museumsleben zu erfahren.

Beim vorgegebenen Thema Piloty konnten sie die gesamte Vorarbeit, die Recherche, die Korrespondenz und Verhandlungen mit den Leihgebern, die konservatorische Betreuung, die Hängung der Bilder, die Katalogredaktion des stattlichen Ausstellungskataloges, die Bildredaktion, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Organisation der begleitenden Kulturveranstaltungen unter Anleitung ihrer Professoren erleben und eigenständig umsetzen.

Eine berufliche Annäherung und Schnuppermöglichkeit, die sonst immer erst nach Abschluss eines Studiums möglich ist, wird so erstmals in Deutschland über einen Studiengang ermöglicht. Der Erfolg macht es möglich: geplant ist schon ab dem Wintersemester eine Fortsetzung des Promotionsstudienganges mit neuen Teilnehmern.

Carl Theodor von Piloty (1826-1886) gehörte zu den berühmtesten Historienmalern seiner Zeit. Heute weitgehend in Vergessenheit geraten – in der kunsthistorischen Literatur unserer Zeit kaum mehr erwähnt – widmet die Neue Pinakothek dem bedeutenden Lehrer an der Münchner Kunstakademie eine umfangreiche Ausstellung.

Seine teils deckenhohen Gemälde finden sich in 2 Sälen der Neuen Pinakothek, ergänzt von einer Vielzahl teils erstmals zu sehenden Zeichnungen und Skizzen auch aus Privatbesitz. Ganz pragmatisch griffen die Studenten z.B. bei der Recherche zum Telefon und riefen alle im Telefonbuch gelisteten Pilotys an, was zu überraschenden (Wieder-) Entdeckungen manch vorbereitender Zeichnungen und Ölskizzen führte.

Die Ausstellung wird ergänzt durch einen Zyklus von Vorträgen und einer Reihe von Historienfilme. Die gezeigten Historienfilme als legitime Erben der Historienmalerei mit heutigen Mitteln greifen die Themen der Ausstellung wieder auf.

Piloty als Thema war und ist sicherlich nicht einfach zu erschließen. Manchem gilt er ja schlicht als vaterländischer Kitschmaler. Mit der sehenswerten Ausstellung soll auch nicht ein für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts die Münchner Malerlandschaft prägender Künstler als „Neuentdeckung“ hochgejubelt werden, erwähnten die Ausstellungsmacher. Doch das Wirken Pilotys erfährt hier eine sorgfältige Neubewertung.

Die Ausstellung und auch ihr Katalog (36 Euro) zeigen einen Maler, der in der Phase zwischen der gescheiterten Revolution und der Gründerzeit in der 2.Hälfte des 19. Jahrhunderts der Schaulust einer bürgerlichen Öffentlichkeit mit seinen Schaffen Nahrung bot. Bilder, die teils staatstragend sind, teils aber auch von einer gehörigen Portion Pessimismus, Skepsis gegenüber historischen Größen geprägt sind.

Zu sehen sind in der Neuen Pinakothek Bilder, die seinerzeit auf Weltausstellungen herumreisten und gepriesen wurden, Bilder, die zu den Gründungsbeständen der jetzt ihren 150 Gründsjubiläum feiernden Neuen Pinakothek gehörten.

MS

Piloty - der Maler und der Ausstellung (weiter)
Das Begleitprogramm zur Piloty Ausstellung
(weiter)
Die Neue Pinakothek - Hintergrund (weiter)

Nach Rom! Der Landschaftsmaler Johann Christian Reinhart . Ausstellung in der Neuen Pinakothek München 21.02.2013 - 26.05.2013 (mehr)


Neue Pinakothek
Barer Straße 29,
Eingang Theresienstraße
80799 München
Tel. 089 / 23 80 5-195
Fax 089 / 23 80 5-221
www.neue-pinakothek.de
Öffnungszeiten:
Do. bis Mo. 10 - 18 Uhr, Mi. 10 bis 20 Uhr
Di: Neue Pinakothek geschlossen, Alte Pinakothek geöffnet

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