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Manet Manet | Zwei Bilder, ein Raum
Manet-Ausstellung in der Neuen Pinakothek (21.01.-10.04.2005)

Neue Pinakothek: Manet Ausstellung (Foto: Martin Schmitz)
Neue Pinakothek: Manet Ausstellung
Zwei Bilder in einem Raum. Zwei Hauptwerke von Manet (Foto: Martin Schmitz)
Zwei Bilder in einem Raum. Zwei Hauptwerke von Manet


Röntgenbilder der Gemälde ergänzen die Ausstellung (Foto: MartiN Schmitz)
Röntgenbilder der Gemälde ergänzen die Ausstellung


Prof. Dr. Reinhold Baumstark, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen,  stellt den Katalog vor (Foto: Martin Schmitz)
Prof. Dr. Reinhold Baumstark, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, stellt den Katalog vor


©alle Fotos: Martin Schmitz
Die Neue Pinakothek in München zeigt in Zusammenarbeit mit der Courtauld Institute of Art Gallery, London, zwei der bedeutendsten Gemälde des 19. Jahrhunderts: Edouard Manets Le déjeuner (1868), bisher bekannt unter dem Titel „Frühstück im Atelier“, und Un bar aux Folies-Bergère (1881/82).

Zum ersten Mal werden in einmaliger und konzentrierter Form die beiden Meisterwerke Manets in einer eigenen Ausstellung präsentiert. Damit findet in München ein Kunstereignis von ganz außergewöhnlicher Bedeutung statt.

Vor nahezu einhundert Jahren (1910) waren die beiden Gemälde bereits als Teil der Sammlung Auguste Pellerin in der einflussreichen „Modernen Galerie“ Heinrich Thannhausers in München zu sehen. Im selben Jahr von Cassirer gekauft, gelangte Le déjeuner 1911 als Schenkung von Georg Ernst Schmidt-Reißig im Rahmen der Tschudi-Spende in die Neue Pinakothek. Un bar aux Folies-Bergère erwarb der englische Textilmagnat Samuel Courtauld 1926 für seine Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Malerei. Zuletzt waren die beiden Gemälde – wenn auch nicht im selben Raum - anlässlich des 100. Todestages Manets in der großen Retrospektive 1983 in Paris und New York gemeinsam ausgestellt.

Der damalige Ausstellungskatalog beschrieb Le déjeuner als Manets „first true ’naturalist’ scene“, die eine Serie von Bildern des modernen Lebens initiierte, die mit Un bar aux Folies-Bergère enden sollte. Tatsächlich verbindet eine Reihe von Gemeinsamkeiten die beiden Werke: Le déjeuner und Un bar aux Folies-Bergère haben ein ähnliches Format und weisen eine ähnliche Komposition mit einer Dreiviertel-Figur im Vordergrund einer zeitgenössischen Genre-Szene auf.

Jedes der Bilder ist bestechend, da die Figuren im Verhältnis zum Bildformat sehr groß und so gemalt sind, als seien sie der Bildebene sehr nah. Sie stehen regungslos da und schauen scheinbar in Richtung des Betrachters. Gleichzeitig wirken sie selbstbezogen und distanziert. Die innerbildlichen Ungereimtheiten geben bis heute Anlass für eine Vielzahl von Interpretationsversuchen.

Bei den beiden Gemälden handelt es sich nicht nur um zwei grandiose Werke im Schaffen des französischen Künstlers. Sie sind auch zwei Ikonen der Moderne, deren Faszination, aber auch deren Rätselhaftigkeit bis heute ungebrochen ist.

Die beiden Werke, die Anfang und Ende der reifsten und authentischsten Schaffensperiode Manets bezeichnen, werden dabei nicht im Tumult einer großen Ausstellung präsentiert, sondern als einmalige Konzentration auf die absolute Spitze europäischer Kunst.

Die Ausstellung überlässt dem Betrachter die Gemälde zur intensiven Betrachtung, allein um ihre visuelle Kraft, aber auch ihre Rätselhaftigkeit konzentriert erfahren zu können. Begleitet wird der intensive Blick auf die beiden Bilder durch Röntgenaufnahmen und durch einführende Texte, die die Entstehung und Entwicklung der Kompositionen erhellen.

Édouard Manet (* 23. Januar 1832 in Paris; † 30. April 1883 in Paris) gilt als einer der Wegbereiter der modernen Malerei.

1861 war Manet zum ersten mal mit einem Bild im Pariser Salon vertreten. In den kommenden Jahren stieß er dort aber auf große Ablehnung. Stattdessen wurden seine Werke im Salon des Refusés, im Salon der Zurückgewiesenen, ausgestellt und verursachten dort große Skandale, z.B. mit den Werken "Das Mittagsmahl (Picknick) im Freien" oder "Olympia".

Auf junge Künstler hatte Manet einen großen Einfluß, obwohl er offiziell sonst nur Ablehnung erfuhr. Diesen jungen Künstlern des Impressionismus war Manet freundschaftlich verbunden, betrachtete sich aber selbst dieser Stilrichtung nie zugehörig.

Das zentrale Thema in Manets Bildern war der Mensch, wobei er sich von der damals vorherrschenden Historienmalerei abwandte. Ihm lagen Motive aus dem Alltagsleben näher. Graphiken, Landschaften, Porträts und Stillleben komplettieren sein Werk.

Zur Münchener Manet-Ausstellung erscheint ein Katalog: Manet Manet | Zwei Bilder im Dialog. Mit Beiträgen von James Cuno, The Art Institute of Chicago; John House, Courtauld Institute of Art, London, und Joachim Kaak, Neue Pinakothek, München.136 Seiten, 19,90 Euro.

Der Eintritt für die Sonderausstellung Manet beträgt 4 Euro (ermäßigt 2,50 Euro).

Die Ausstellung war vom 14. 10.04 bis zum 09. 01.05 in der Courtauld Institute of Art Gallery, London, zu sehen.

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen danken Merck Finck & Co, Privatbankiers, für die großzügige Unterstützung, durch die diese Ausstellung ermöglicht wurde.

Ab 10.02.2005 erwartet sie jeden Donnerstag zudem noch ein Highlight: "Frühstück bei Manet" (mehr Infos folgen)

Bis 10.04.2005: Manet Manet | Zwei Bilder, ein Raum Hintergrund-Infos zu den beiden Bildern (mehr)
Manet Manet | Zwei Bilder, ein Raum. Rahmenprogramm der Ausstellung (mehr)
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(Quelle: Pressetext Bayer. Staatsgemäldesammlungen, Wikipedia, Fotos: Martin Schmitz)


Neue Pinakothek
Barer Straße 29,
Eingang Theresienstraße
80799 München
www.neue-pinakothek.de
Öffnungszeiten Neue Piakothek:
Do. bis Mo. 10 - 18 Uhr, Mi. 10 bis 20 Uhr
Di: Neue Pinakothek geschlossen, Alte Pinakothek geöffnet

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