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Bär „Bruno“ alias "JJ1" am Bienenstock
Ab dem 27.03.2008 zeigt das Museum Mensch und Natur Bayerns berühmten "Problembären"
Braunbär Bruno alias JJ1 am Bienenstock im Museum Mensch und Natur, München (Foto: MartiN Schmitz)
Braunbär Bruno alias JJ1 am Bienenstock im Museum Mensch und Natur, München




Dr. Michael Apel, Leiter des Museums Mensch und natur, vor Bruno (Foto: Martin Schmitz)
Dr. Michael Apel, Leiter des Museums Mensch und Natur, vor Bruno




©Fotos: Martin Schmitz
Nachdem die Präparation des Braunbären JJ1 alias „Bruno“ abgeschlossen ist, wird das Präparat von Donnerstag, den 27.3.2008, an in der Dauerausstellung zu sehen sein.

Informative Texte zur Chronologie der Ereignisse rund um „Bruno“, der Biologie von Braunbären, der Geschichte des Bären in Mitteleuropa sowie zu Fragen des Bärenmanagements und zu den mit dem Auftreten großer Beutegreifer einhergehenden Konflikten begleiten die Präsentation.

Fotogalerie von der "Bruno" Ausstellung (weiter)

Bilder, Filme und Exponate dienen als Rückschau auf die Wochen im Sommer 2006, in denen der Bär im Zentrum des medialen Interesses und vieler kontroverser Diskussionen stand.


Film ab: Problembär "Bruno" seit März 2008
im Museum Mensch und Natur

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine von Herrn Dieter Schön, Präperator des Museums Mensch und Natur, angefertigte Dermoplastik des Bären JJ1 alias "Bruno". Ingesamt hat Herr Schön etwa 5 Monate an der Dermoplastik sowie an dem Diorama, in das diese eingebettet ist, gearbeitet.

Unterstützt wurde er dabei von drei weiteren Präperatoren sowie Handwerkern des Museums, die für die Erstellung von Präperat und Diorama rund 1.400 Arbeitsstunden benötigte.

Vorlage für die im Diorama dargestellte Szene, in der "Bruno" einen Bienenstock räubert, ist der "Besuch" des Bären bei einem Imker in Kochel am See am Abend des 16. Juni 2006.

Um diese Szene möglichst realistisch nachstellen zu können, wurde der Originalschauplatz in Kochel besichtigt und photographisch dokumentiert.

Auch wurden Bienenkästen des Imkers als Vorlage ausgeliehen und nachgebaut. Neben dem Braunbären beinhaltet das fertige Diorama unter anderem etwa 1.400 Bienen sowie einige Dutzend Schnecken und Regenwürmer.

Die Entscheidung für die oben beschriebene Szene und gegen eine Darstellung des Bären "in freier Natur" fiel ganz bewußt, um bereits in der Darstellung des Bären selbst die mit seinem Verhalten verbundenen Konflikte deutlich zu machen.

JJ1, bekannt geworden als „Bruno“ oder „Problembär“, war ein Braunbär, der im Mai 2006 aus der italienischen Provinz Trentino bis in das Gebiet um die deutsch-österreichische Grenze wanderte und diese dann mehrfach überschritt.

Vier Wochen lang - ganz Deutschland fieberte der Fußball WM entgegegen - hielt er das Land in Atem. Genetische Analysen zeigten bald, um wen es sich dabei handelte: das erstgeborene Junge der beiden Bären Jurka und Joze aus dem italienischen Nationalpark Adamello Brenta.

Nach den Anfangsbuchstaben seiner Eltern und als erstes Jungtier trägt er die Bezeichnung "JJ1". Als gut zweijähriger Halbstarker ist er flügge geworden und hatte Mutter und Heimat auf der Suche nach einem eigenen Streifgebiet verlassen.

Er war der erste frei lebende Braunbär in Deutschland nach über 170 Jahren. Der bis dahin letzte Braunbär in Deutschland war 1835 im bayerischen Ruhpolding erlegt worden.

Während seiner Streifzüge erbeutete der wenig menschenscheue Bruno Haus- und Nutztiere, vor allem Schafe, plündet Bienenstöcke, zum Teil auch innerhalb von Siedlungen oder in deren Nähe.

Obwohl ein solches Verhalten bei Braunbären in Europa nicht ungewöhnlich ist, wurde er daraufhin von der Regierung Bayerns als „Problembär“ bezeichnet, als Bedrohung für den Menschen eingestuft und – trotz aufkommender Proteste – schließlich zum Abschuss freigegeben.

Diese Freigabe wurde aufgrund massiver Kritik von Experten und der Öffentlichkeit zeitweise zurückgezogen. Drei Wochen lang wurde dann mit verschiedenen Methoden versucht, JJ1 lebendig zu fangen.

Nach dem Abbruch der Fangversuche wurde er am 26. Juni 2006 in Bayern in der Nähe der Rotwand im Spitzingseegebiet erlegt. Der ausgestopfte Kadaver des Bären wird ab 27. März 2008 im Schloss Nymphenburg im Museum Mensch und Natur ausgestellt, wo auch das in Bayern 1835 zuletzt geschossene Exemplar der Art Braunbär zu sehen ist.

Das Münchner Museum Mensch und Natur ist die zentrale Ausstellungsplattform der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns – einem Verbund aus acht Naturkundemuseen in ganz Bayern, fünf naturwissenschaftlichen Forschungssammlungen in München und dem Botanischen Garten in München-Nymphenburg.

In der bayerischen Museumslandschaft hat sich das Museum Mensch und Natur zu einem Besuchermagneten (rund 200.000 Besucher in 2007!) entwickelt, der ein breites Publikum aller Altersschichten anzieht. Mit Hilfe von modernster Multi-Media und eindrucksvollen Naturobjekten kann sich der Besucher dort auf eine spannende Reise durch die Bio- und Erdwissenschaften begeben

Fotogalerie von der "Bruno" Ausstellung (weiter)

Ausstellung Abenteuer Eisscholle vom 14.3. bis 25.5.2008 im Museum Mensch und Natur (mehr)


Museum Mensch und Natur
Schloss Nymphenburg
80638 München
www.musmn.de


Braunbär Bruno alias JJ1 am Bienenstock im Museum Mensch und Natur, München (Foto: MartiN Schmitz)

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