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Hundertwasser – Ausstellung in Schrobenhausen
seit 18. April bis 14. Juni 2009 im Museum im Pflegschloss

Ausstellung Museum iM Pflegsschloss Schrobenhausen, Hundertwasser


















©Fotos: Martin Schmitz, Plakat: Museum im Pflegschloss Schrobenhausen

Das Museum im Pflegschloss der Stadt Schrobenhausen präsentiert in Zusammenarbeit mit der ExtraMax Art Exhibition die Ausstellung „Hundertwasser in Schrobenhausen“.

Vom 18. April bis zum 14. Juni 2009 zeigt die Schau einen Auszug aus dem grafischen Werk sowie zahlreiche Dokumentationen der Architekturprojekte des weltbekannten Künstlers.


FilmVideo: Impressionen Hundertwasser Ausstellung Schrobenhausen

Dieser in die Schönheit verliebte Maler, geboren am 15. Dezember 1928 in Wien, verbrachte den Großteil seiner Zeit als Architektur-Doktor, mit Predigten für ökologische Enthaltsamkeit sowie mit der Ablehnung der geraden Linie.

Neun Jahre nach seinem Tod durch Herzversagen auf einem Luxusdampfer, mit dem er von Neuseeland nach Europa übersetzte, widmet ihm jetzt die Stadt Schrobenhausen eine umfangreiche Ausstellung, in der die Intention und das Anliegen des Kosmopoliten deutlich werden.

Präsentiert wird ein Auszug seines graphischen Oeuvres von 1951 bis 1999. Friedensreich Hundertwasser zur Graphik: „..., ja schon, Graphik ist etwas viel, viel Schwereres, also Graphik ist keine direkte Kunst, so wie Malerei, wenn man ein Bild malt, so kann man sich in ein Zimmer setzen und malen, und ist niemand Rechenschaft schuldig, wann das Bild fertig ist. Man kann die Farbe auf das Papier so anbringen, wie man sich das vorstellt, man hat die Farbe direkt und malt sie aufs Bild. Hingegen bei der Druckgraphik ist alles viel komplizierter und schwerer und irgendwie auch seelisch aufreibender, weil man nicht nur mit sich selbst zu tun hat, man hat mit einem Team zu tun, mit vielen Menschen, mit Maschinen und Druckern, und anderen Technikern, und auch der Vertrieb ist viel komplizierter als in der Malerei, so dass es wirklich eine große seelische und körperliche Belastung ist, Graphik zu machen.

Man kann leider nicht direkt aufs Papier malen, auf dem dann die Graphik ist, sondern man muß auf andere Dinge malen, wie entweder auf einen Stein, von dem nachher abgedruckt wird, oder auf einer Folie, und es wird nachher übertragen, oder auf dem Sieb, das wird auch übertragen, oder auf dem Kupfer, und das Resultat ist nie so, wie man sich das vorstellt. Es ist eine Kunst ums Eck herum.

Natürlich, der große Vorteil der Graphik ist, daß man ein Werk, dadurch, dass man es mehrfach produzieren kann, vielen Menschen zugänglich macht.“

(aus Katalog der Ausstellung „Haus der Kunst“, München, 1975 S. 270 ff.)

Wer die Architektur von Hundertwasser kennen lernen will, muss die halbe Welt umrunden: von „Kid´s Plaza“ -  einem Kindermuseum in Osaka, Japan bis zur „Quixote Winery“ in der kalifornischen Weinregion Nappa Valley.

Zwischenstation ist Neuseeland, wo der international bekannteste Maler Österreichs 1978 in der Bucht von Islanda mit einem ökologischen Musterbau sein Hauptdomizil aufgeschlagen hat.

Aber auch in Deutschland ist die Architektur des Meisters präsent: der Bahnhof in Uelzen in Niedersachsen, eine Kindertagesstätte in dem Frankfurter Stadtteil Heddernheim, gefolgt von dem Bau der Wohnanlage „In den Wiesen“ in Bad Soden, Taunus.

Die 17 Wohnungen sind nach dem Motto „das Haus im Haus“ konzipiert und bieten individuelle Grundrisse mit jeweils einer begrünten Terrasse oder einem Dachgarten. In Darmstadt entstand von 1998 bis 2000 die „Waldspirale“ – ein kolossales Gebäude mit 102 Wohnungen.

Und nicht zuletzt das weltbekannte bunte und ungewöhnliche Hundertwasserhaus in Wien, welches aus 52 Wohnungen, vier Geschäftslokalen, 16 privaten und drei gemeinschaftlichen Dachterrassen besteht. 250 Bäume und Sträucher begrünen das meistbesuchte Haus Österreichs in außergewöhnlicher und markanter Weise. Der Entstehung dieses Hauses ist ein ausführlicher Bereich mit Handschriften und Fotos des Künstlers in dieser Ausstellung gewidmet.

Briefmarken, die Hundertwasser schon als kleines Kind so sehr geliebt und gesammelt und die er später mit großer Begeisterung für Österreich, Liechtenstein, Luxemburg, Senegal, Kapverdischen Inseln und die Vereinten Nationen entworfen hat, geben einen ausführlichen Einblick in diesen Kunstbereich Hundertwassers.

Im Jahr 1974 entwirft Friedensreich Hundertwasser für eine Naturschutzkampagne in Neuseeland sein erstes Plakat „Conservation Week“ (Naturschutz Woche). Der Entwurf ist ein großer Erfolg und erweist sich als Glanzstück der Veranstaltung.  Es bestätigt ihm die Wirksamkeit der Aufsehen erregenden Tat eines einzelnen für seine Reformationsstrategie und wird der Beginn seiner Plakatkampagnen zugunsten des Naturschutzes.

Auf Einladung des Bürgermeisters von Washington D.C. und Ralph Nader, dem großen ökologischen Aktivisten, reist der „Maler-König“ in die USA. Er plant die Pflanzung von 100 Bäumen am Judiciary Square. Der 18. November 1980 wird zum „Hundertwasser-Tag“ erklärt.

Der Künstler pflanzt die ersten zwölf Bäume und überreicht Ralph Nader ein Exemplar des Plakats „Plant Trees – Avert Nuclear Peril“ (Pflanzt Bäume – Verhindert die nukleare Gefahr), das er eigens für seine Antiatomkampagne entworfen hat.

Es folgen weitere Plakataktionen, unter anderem für die Umweltorganisation „Arche Noah 2000“ (You are a guest of nature – behave), für Greenpeace (Save the whales) sowie für die Cousteau Stiftung (Save the seas).

Diese und andere Plakate für verschiedene Events runden die Ausstellung Hundertwasser in Schrobenhausen im Museum im Pflegschloss ab.

Die Ausstellung ist seit 18. April bis 14. Juni 2009 im Museum im Pflegschloss in Schrobenhausen zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr

Die Eintrittspreise pro Person betragen für Erwachsene EUR 5,00 € (Ermäßigt 3,00 €), für Gruppen ab 10 Personen 2,50 €, Schülergruppen und Kindergärten ab 10 Personen 2,00 € inkl. zwei Begleitpersonen frei.

Zusätzlich gibt es die Familienkarte I (1 Erw. + 2 Kinder bis 14 Jahre) zum Preis von 6,00 € sowie die Familienkarte II (2 Erw. + 4 Kinder bis 14 Jahre) zum Preis von 11,00 €.

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung finden am 1. und 2. Sonntag im Monat jeweils um 14.30 Uhr statt. Hierfür sind zusätzlich zum Eintrittspreis 3,00 € zu entrichten.

Gruppen-Sonderführungen für Erwachsene (30,00 € pauschal zzgl. Eintritt) und Schulklassen (20,00 € pauschal zzgl. Eintritt) nach Reservierung unter Tel.: 08252 – 90985-0 möglich.

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Museum im Pflegschloß
Am Hofgraben 3
86529 Schrobenhausen
(0 82 52) 8252-90214
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Information und Anmeldung

Gleich nebenan im südwestlichen Teil der Altstadt das besuchenswerte Euopäische Spargelmuseum.

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