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16. Internationalen Frühjahrsbuchwoche München vom 27. Februar bis 7. März 2008
16. Internationale Frühjahrsbuchwoche München "Literatur baut Brücken: Gastland Kanada"

Vom 27. Februar bis 7. März 2008 findet in München die 16. Internationale Frühjahrsbuchwoche statt. Mit der Schwerpunktthematik Literatur baut Brücken: Gastland Kanada steht ein Länderthema im Fokus der Frühjahrsbuchwoche, die verteilt über merhere Locations, darunter das Literaturhaus, die Muffathalle und einige Buchhandlungen.

Zahlreiche kanadische Autoren aller Genres – vom Krimi über Sachbuch, Reiseliteratur bis hin zu den großen Romanen – stellen ihre Werke in München vor. Eine Vielfalt literarischer Stimmen, einen veritablen Querschnitt der kanadischen Gegenwartsliteratur gibt es zu entdecken – so polyphon wie Kanada, eines der klassischen Einwanderungsländer selbst.

Kanada verfügt über eine noch recht junge literarische Tradition, die sich allerdings durch eine besondere Vielstimmigkeit auszeichnet. Wird doch die kanadische Gegenwartsliteratur neben dem angelsächsischen und französischen Erbe auch von den Stimmen der zahlreichen Migranten und der indigenen Völker geprägt.

Insbesondere jedoch seit den 1960er-Jahren genießen Autoren wie Leonard Cohen, Margaret Atwood, Michel Tremblay, Alice Munro und Michael Ondaatje auch außerhalb Kanadas erhebliche Bekanntheit.

Familiengeschichten, Mord in den kanadischen Wäldern ...

Transkulturalismus und Ethnizität stehen thematisch traditionell im Zentrum vieler Romane kanadischer Schriftsteller. Nicht umsonst gilt Kanada hierzulande als Prototyp des Einwanderungslandes. Zu Gast sein werden daher nicht nur anglo- beziehungsweise frankokanadische Schriftsteller, sondern auch Vertreter der Migranten heutiger Generationen, wie beispielsweise Madeleine Thien (China), David Bezmozgis (Lettland) oder Dionne Brand (Trinidad).

Naturgemäß spielen kultureller Hintergrund und Herkunft eine nicht unmaßgebliche Rolle in den Werken dieser Schriftsteller, auch wenn sie bereits Einwanderer in der zweiten oder dritten Generation sind.

Aus der Sparte der Science-Fiction Literatur wird ein Könner des Genres, William Gibson, auf der Frühjahrsbuchwoche seinen neuesten – in der Gegenwart spielenden – Roman „Spook Country” (zu Deutsch: „Quellcode”) vorstellen, und auch die Kriminalliteratur wird mit den beiden Autoren Peter Robinson und Giles Blunt auf der Buchwoche prominent vertreten sein. Mit dem Schriftsteller Alistair MacLeod konnte ein anerkannter Meister der „Erzählung” gewonnen werden, der nachgerade als Pionier in dieser Paradedisziplin der kanadischen Gegenwartsliteratur gilt.

Schnittstellen zu Musik, Kino und Tanz

Ergänzend zu den klassischen literarischen Höhepunkten bietet die Frühjahrsbuchwoche zudem ein spannendes Zusatzprogramm. Zum Beispiel werden dabei die Grenzbereiche zwischen Literatur und Musik ausgelotet, wie bei einem „Glenn-Gould-Abend” oder der langen „Leonard-Cohen- Nacht”. Schließlich gehört Cohens Lyrik längst zur Pflichtlektüre kanadischer Schüler, während der Pianist und Komponist Gould sich auch als Autor zahlreicher Radiodokumentationen einen Namen gemacht hat.

In Kooperation mit dem Filmmuseum wird eine Reihe ausgewählter Literaturverfilmungen kanadischer Autoren zu sehen sein. Und auch die in Kanada so prominente Tanzkunst wird mit der Produktion „Les petits fantômes mélancoliques” vertreten sein.

München – Kanada: Ein Brückenschlag

Während der Frühjahrsbuchwoche werden auch zahlreiche „Brücken” zum Thema des 850. Geburtstags der Stadt München geschlagen. So wird eine Podiumsdiskussion stattfinden, die die wechselseitigen Beziehungen zwischen Kanada und München unter dem Motto: „Kultur und Wissenschaft im Austausch” darstellt. Münchner Übersetzer werden ihre kanadischen Autoren vorstellen, die Münchner Schriftstellerin Gisela Müller zeigt eine Leseperformance über ausgewanderte Kleider und ihre Geschichten, kanadische Historiker diskutieren ihre Veröffentlichungen zur deutschen Geschichte und zahlreiche Diskussionen zwischen kanadischen und Münchner Schriftstellern stehen auf dem Programm.

Zum Auftakt: Wissenswertes rund um Kanada und seine Literatur

Als Rahmenprogramm der Frühjahrsbuchwoche lädt seit 20. Februar eine Ausstellung in den Kunstarkaden mit Büchern, Fotos und Filmen unter dem Motto „Literatur baut Brücken: Gastland Kanada” zum Sehen, Hören und Schmökern ein. Die Ausstellung ist vom 22. Februar bis 7. März täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die 16. Internationale Frühjahrsbuchwoche wird am 27. Februar, 20 Uhr, im Literaturhaus durch Oberbürgermeister Christian Ude, den Botschafter Kanadas Paul Dubois und Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers eröffnet.

Im Anschluss liest Alistair MacLeod aus seinem Roman „Die Insel”. Die deutsche Lesung übernimmt Jörg Hube, es moderiert Verena Auffermann.

(Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft; eventuell gibt es noch Restkarten
an der Abendkasse).

Weitere Informationen zum gesamten Programm der Frühjahrsbuchwoche sowie zu den Eintrittspreisen unter www.fruehjahrsbuchwoche.de.

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