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Ausstellung "Franz Marc" Ausstellung
vom 17.09.2005-08.01.2006 im Kunstbau des Lenbachhaus München


















Groß war das Interesse an der Ausstellung schon bei der Pressekonferenz

©alle Fotos: Martin Schmitz

Franz Marc in Sindelsdorf, 1913 Foto: Gabriele Münter- und Jonannes Eichner-Stiftung, München
Franz Marc in Sindelsdorf, 1913 Foto: Gabriele Münter- und Jonannes Eichner-Stiftung, München

oben gibt es Shops und Ticketverkauf,
Foto: Martin Schmitz

Anlässlich des 125. Geburtstages von Franz Marc (1880-1916), neben Wassily Kandinsky zweifellos der bedeutendste und mit seinen Tierbildern populärste Künstler des „Blauen Reiter“, zeigt die Städtische Galerie im Lenbachhaus eine großangelegte Retrospektive noch bis incl. Sonntag, 8.01.2006. Bis dahin werden rund 300.000 Besucher die einzigartige Ausstellung gesehen haben... Am letzten Wochenende 7.+8.1.2006 hatte die Ausstellung bis 24 Uhr geöffnet, um möglichst vielen Besuchern die Chance auf einen letzten Blick zu geben (mehr)

Seit der umfangreichen Franz Marc-Retrospektive von 1980, die ebenfalls im Lenbachhaus München stattgefunden hat, gab es keine Ausstellung mehr, die sich dem Gesamtwerk des Künstlers gewidmet hat.

Teilaspekte und thematische Schwerpunkte wurden auf den Schauen Zeichnungen und Aquarelle in Berlin/Essen/Tübingen 1989, zum Spätwerk in Franz Marc - Kräfte der Natur 1912-1915 in München/Münster 1993/94 sowie in Franz Marc - Pferde in Stuttgart 2000 gezeigt.

Mit dem aktuellen Unternehmen verwirklicht das Lenbachhaus nach 25 Jahren, auf der Grundlage inzwischen gewonnener Erkenntnisse und auf dem heutigen Stand erheblich erweiterter internationaler Kontakte, erneut eine Gesamtausstellung zu Franz Marc.

Damit setzt die Galerie auch ihren vielbeachteten Zyklus von Ausstellungen zu Künstlerpersönlichkeiten des „Blauen Reiter“ fort, die ihr seit der bedeutenden Schenkung von Gabriele Münter 1957 besonderer Auftrag und Verpflichtung sind.

Bei den Vorbereitungen der jetzt geplanten Ausstellung konnte sich das Museum auf die Ergebnisse der Arbeit am dreibändigen „Werkverzeichnis Franz Marc“ stützen, das als ein jahrelanges Sonderprojekt am Haus von Annegret Hoberg unter Mitarbeit von Isabelle Jansen erarbeitet wurde.

Durch diese Arbeit konnte ohne Zweifel eine neue und genauere Sicht auf Franz Marc gewonnen werden: Etwa ein präziser Überblick über seine künstlerische Entwicklung mit exakter Chronologie aller Werke, eine weitergehende Analyse bestimmter Werkgruppen und Motive sowie der Einflüsse, die Marc in ihnen aufgenommen hat.

Dabei konnten auch Ungenauigkeiten und Klischeebildungen korrigiert werden, die Marcs Werk im Laufe seiner Rezeption mehr als das anderer Künstler des „Blauen Reiter“ überlagert haben.

Nicht zuletzt konnte durch die Arbeit am „Werkverzeichnis“ die Kenntnis über die Standorte sämtlicher Werke, d.h. aller potentieller Leihgeber, mit in die Ausstellungsvorbereitungen einfließen. Nur diese längerfristig bestehenden und gepflegten Kontakte mit den zahlreichen Besitzern von Werken Franz Marcs erlaubten es, die Ausstellung im geplanten Umfang, mit gezielten Leihanfragen und in einem Vorbereitungszeitraum von anderthalb Jahren zu realisieren.

Die Ausstellung ist mit ca. 96 Gemälden und 145 Arbeiten auf Papier sowie einigen Skulpturen, Hinterglasmalerei und Kunstgewerbe die umfangreichste seit der großen „Franz Marc-Gedächtnis-Ausstellung“ von 1916. Auf dieser legendären Münchner Gedächtnis-Ausstellung bald nach dem Kriegstod des Künstlers im März 1916 konnten noch eine Reihe von Bildern gezeigt werden, die im 2.Weltkrieg zerstört worden sind. Durch die oben geschilderten Voraussetzungen ist die heutige Ausstellung jedoch in der Lage, von dem raren und umso wertvolleren malerischen Oeuvre Franz Marcs, das mit etwa 200 Gemälden sehr viel schmaler ist als von vergleichbaren Künstlern der Zeit, etwa die Hälfte zeigen zu können.

Darunter sind viele Hauptwerke, die zu Ikonen der modernen Kunst geworden sind, wie „Blaues Pferd I“ und „Blaues Pferd II“, „Die kleinen blauen Pferde“, „Liegender Hund im Schnee“, „Der Stier“, „Affenfries“, „Hund vor der Welt“, „Die Weltenkuh“, „Das arme Land Tirol“ oder „Kämpfende Formen“.

Daneben werden zahlreiche Papierarbeiten gezeigt, wobei der Bogen von den anatomisch genauen Tierstudien der Anfänge bis hin zu den großen farbenfunkelnden Gouachen der Reifezeit reicht. Von deren halbabstrakten Darstellungen geht oft ein märchenhafter Zauber aus, für den Künstler besaßen sie in ihrer durchkomponierten Bildhaftigkeit oft einen vergleichbaren Stellenwert wie die Gemälde.

Auch von ihnen  kann eine Fülle von bekannten und hochkarätigen Meisterwerken gezeigt werden, etwa „Drei Rehe an der Quelle“, „Schlafendes Reh“, „Sitzendes Fabeltier“, „Träumendes Pferd“ und „Drei Pferde an der Tränke“, ergänzt durch oft nicht minder bekannte Skizzenbuchblätter oder bemalte Postkarten, die teilweise in engem Bezug untereinander stehen.

So entsteht ein dichtes Geflecht von Zusammenhängen und auch experimentellen Phasen aus allen Schaffensperioden, wie es bisher in dieser Deutlichkeit nicht präsentiert worden ist. Besonders interessant ist es zu sehen, wie Franz Marc ein und dasselbe Thema in verschiedenen Techniken behandelt hat.

Es ergeben sich zahlreiche Verbindungen der Werkgruppen untereinander, zwischen Gemälden, selbstständigen Papierarbeiten, Skizzenbuchblättern, bemalten Postkarten und nicht zuletzt Druckgraphiken und Hinterglasbildern, die ein neues Licht auf sein Schaffen werfen.

Von dem eher schmalen malerischen Oeuvre Franz Marcs, das durch Kriegsverluste weiter dezimiert wurde, kann das Lenbachhaus einen großen Teil der wichtigsten Werke zeigen. Die farbigen Papierarbeiten, darunter berühmte Gouachen und Aquarelle, stehen dem malerischen Werk an Bedeutung keineswegs nach.

Die hochkarätige Gruppe der bemalten Postkarten Franz Marcs aus der Sammlung des Lenbachhauses wird durch weitere ausgesuchte, motivisch wichtige Stücke ergänzt.

Diese umfangreiche Gesamtschau zu Franz Marc (1880-1916), wird nur in München gezeigt und wäre ohne das Engagement des Partners E.ON Energie nicht realisierbar.

Weitere Informationen unter www.lenbachhaus.de und www.franz-marc-2005.com

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 336 Seiten im Prestel Verlag, München. Herausgegeben von Annegret Hoberg und Helmut Friedel mit Beiträgen von Barbara Eschenburg, Annegret Hoberg und Isabelle Jansen. Alle in der Ausstellung gezeigten Werke sind im Tafelteil farbig abgebildet; der Essayteil enthält zahlreiche Vergleichsabbildungen.

Den Katalog erhalten Sie im Museumsshop auf dem Platz und im Lenbachhaus für 28 EUR oder bestellen Sie ihn ebenfalls für 28 EUR + Versandkosten per Email: lenbachhaus@muenchen.de.

Öffnungszeiten: Di – So 10 – 20 Uhr, Fr 10 – 24 Uhr, Heilig Abend 24.12.05 / Silvester 31.12.05 geschlossen
Eintrittspreise (inklusive Ständige Sammlung und Sonderausstellung Phil Sims)
10 EUR / ermäßigt 5 EUR Kartenvorverkauf über München Ticket 089 54 81 81 81
Öffentliche Führungen: Di – So 16 Uhr / Fr 16 und 21 Uhr: 6 EUR pro Person
Museumscafé Di – So 10 – 20 Uhr, Fr 10 – 24 Uhr
Museumsshop auf dem Museumsplatz und im Lenbachhaus

Besucherrekord: 300.000 sahen die Retrospektive Franz Marc im Lenbachhaus (mehr)
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Alle Infos: Lenbachhaus, Annegret Hoberg

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