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Ausstellung Peter Lindbergh "From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München vom 13. April – 27. August 2017
Peter Lindbergh zu Gast bei der Pressekonferenz zur Ausstellung »From Fashion to Reality« (©Foto. Matin Schmitz)
Peter Lindbergh zu Gast bei der Pressekonferenz zur Ausstellung »From Fashion to Reality«
Peter Lindbergh zu Gast bei der Pressekonferenz zur Ausstellung »From Fashion to Reality«

Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« (©foto: Martin Schmitz
Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality«
Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« (©foto: Martin Schmitz

Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« (©foto: Martin Schmitz

Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« (©foto: Martin Schmitz

Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« (©foto: Martin Schmitz

Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« (©foto: Martin Schmitz



Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« (©foto: Martin Schmitz

Nadja Auermann, Peter Lindbergh, Cosima Auermann:  Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / S.Brauer fuer die Kunsthalle Muenchen
Nadja Auermann, Peter Lindbergh, Cosima Auermann
Kim Riekenberg Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / S.Brauer fuer die Kunsthalle Muenchen
Kim Riekenberg
Max Wiedemann und Freundin Tina Kaiser Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke fuer die Kunsthalle Muenchen
Max Wiedemann und Freundin Tina Kaiser
Joana Danciu, Thomas Jirgens Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke fuer die Kunsthalle Muenchen
Designerin Joana Danciu, Juwelier Thomas Jirgens
Christiane Arp Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke fuer die Kunsthalle Muenchen
Christiane Arp
Oliver  Berben mit Frau Katrin Berben Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke fuer die Kunsthalle Muenchen
Oliver Berben mit Frau Katrin Berben
Natascha Grün und Quirin Berg Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke fuer die Kunsthalle Muenchen
Natascha Grün und Quirin Berg
Papis Loveday Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke fuer die Kunsthalle Muenchen
Papis Loveday
Clarissa Käfer, Marion Kiechle, Benjamin Lindbergh, Mon  Muellerschoen Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke fuer die Kunsthalle Muenchen
Clarissa Käfer, Marion Kiechle, Benjamin Lindbergh, Mon Muellerschoen
Verena Kerth Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke fuer die Kunsthalle Muenchen
Verena Kerth
Dr. Roger Diederen (Direktor der Kunsthalle München), Marlene Taschen Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / S.Brauer fuer die Kunsthalle Muenchen
Dr. Roger Diederen (Direktor der Kunsthalle München), Marlene Taschen.i
Am Ende der Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« - der Bookstore, in dem es vieles zu Peter Lindberghs Schaffen auch in gedrucker Form gibt (©foto: Martin Schmitz
Am Ende der Peter Lindbergh Ausstellung »From Fashion to Reality« - der Bookstore, in dem es vieles zu Peter Lindberghs Schaffen auch in gedrucker Form gibt

©Foto: Martin Schmitz, BrauerPhotos/ Goran Nitschke und Sabine Brauer für die Kunsthalle München (12)

Peter Lindbergh (geboren 1944 in Lissa*) ist einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten vierzig Jahre. Er lebt und arbeitet in Paris und New York. Kate Moss, Linda Evangelista, Naomi Campbell - er hat sie alle vor der Kamera gehabt und prägte in den 80er-Jahren die Ära der Supermodels.

Die spektakuläre Schau Peter Lindbergh "From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München zeigt über 220 seiner Fotografien.

Neben seinen ikonischen Bildern, mit denen Lindbergh das Supermodel-Phänomen der 1990er-Jahre begründete, werden bisher unveröffentlichte Fotografien und weiteres, nie gezeigtes Material präsentiert; darunter persönliche Notizen, Storyboards, Requisiten, Polaroids, Kontakt-Abzüge, Filme und großformatige Drucke.

Die Ausstellung wird von Thierry-Maxime Loriot kuratiert, der in der Kunsthalle München bereits die Mode von Jean Paul Gaultier in Szene setzte.

In einer Welt mit fest etablierten ästhetischen Codes bezog Lindbergh mit seinen wegweisenden Bildern klare Position zu gesellschaftlichen Themen: Er war der Erste, der den Fokus auf den einzigartigen Charakter seiner Modelle legte und so der oberflächlichen Künstlichkeit der Modefotografie eine Abfuhr erteilte.

Anstatt hübsch ausstaffierter menschlicher ›Kleiderständer‹ zeigt er selbstbewusste, ausdrucksstarke Frauenfiguren, von der Femme Fatale bis zur Heldin; aber auch Tänzerinnen und Schauspielerinnen.

Anstatt hübsch ausstaffierter menschlicher ›Kleiderständer‹ zeigt er selbstbewusste, ausdrucksstarke Frauenfiguren, von der Femme Fatale bis zur Heldin; aber auch Tänzerinnen und Schauspielerinnen.


Preview: Peter Lindbergh "From Fashion to Reality" Ausstellung @ Kunsthalle München

Für sein Werk sind Porträts bestimmend, die Unbefangenheit und körperliche Anmut ausstrahlen. Lindbergh revolutionierte damit die Bildsprache der bekannten Magazine und Mode-Labels und führte mit seinen meist schwarz-weißen, den flüchtigen Moment einfangenden Fotografien einen neuen Realismus in die Modefotografie ein, deren Entwicklung er seit den 1980er-Jahren maßgeblich mitbestimmte.

Kurator Thierry-Maxime Loriot erklärt: »Diese Ausstellung bietet keinen chronologischen, sondern einen thematischen Überblick. Die Besucher können die Welt von Peter Lindbergh erkunden, seinen einmaligen Blick auf jene Themen kennenlernen, zu denen er immer wieder zurückkehrt, aber auch solche Werke entdecken, die zusammen mit anderen Künstlern wie Pina Bausch oder Jenny Holzer entstanden.

Zudem beleuchtet die Ausstellung die Bedeutung des Menschlichen in Lindberghs Werk. Sie verrät viel über seine Werte und über seine Einstellung zu Alter, Schönheit und Weiblichkeit sowie zu großen gesellschaftlichen Fragen. Dabei wird auch Lindberghs grenzenlose Kreativität und Imaginationskraft in seinen Fotos offensichtlich

Über die Ausstellung

Die Ausstellung »From Fashion to Reality« ist eine Hommage an Lindberghs facettenreiches OEuvre von 1978 bis heute.

Sie zeigt seine künstlerische Entwicklung anhand der Themen, die er über die Jahre mit besonderer Leidenschaft verfolgte: »Supermodels«, »Couturiers«, »Zeitgeist«, »Tanz«, »Die Dunkelkammer«, »Das Unbekannte«, »Silver Screen« und »Ikonen«.

SUPERMODELS

Models wie Naomi Campbell, Linda Evangelista, Kate Moss, Christy Turlington und Tatjana Patitz waren jung und unbekannt, als Lindbergh sie in den späten 1970ern und den 1980ern fotografierte; danach reichte es, ihre Vornamen zu nennen, um zu wissen, von wem die Rede war.

Stand bis dato in den einflussreichen Modemagazinen wie Harper’s Bazaar oder Vogue die Kleidung im Vordergrund, ging es nun um die Frauen, die diese Mode präsentierten.

Neben den Kultfotos der 1990er-Jahre werden in diesem Kapitel Interviews und Fotografien von der Wiedervereinigung der Supermodels (veröffentlicht in der italienischen Vogue im September 2015) gezeigt, die deutlich machen, dass sie auch 25 Jahre später nichts von ihrer Schönheit und ihrer ausdrucksstarken Persönlichkeit verloren haben.

COUTURIERS

1978 nahm Lindbergh einen Auftrag des Stern-Magazins an und porträtierte bekannte Couturiers wie Yves Saint Laurent, aber auch junge angesagte Designer wie Giorgio Armani oder Thierry Mugler.

Seitdem arbeitet er immer wieder mit wichtigen Personen der Modewelt zusammen: mit deutschen Größen wie Karl Lagerfeld, Jil Sander und Thomas Maier oder mit Azzedine Alaïa, Jean Paul Gaultier und Rei Kawakubo von Comme des Garçons.

Lindbergh gelang es, mit den starren Codes der Modeindustrie zu brechen und das Bild dieser Marken zu prägen. Im Kapitel »Couturiers« wird seine Zusammenarbeit mit 25 Designern aus vier Jahrzehnten vorgestellt, denen Lindbergh half, das Image ihrer Modehäuser zu formen.

TANZ

Immer wieder lässt Lindbergh seine Leidenschaft für den Tanz, eine seiner Hauptinspirationsquellen, in seine Modefotografie einließen. In mehreren Serien arbeitete er an einer visuellen Geschichte des Tanzes.

Sie basieren auf der Auseinandersetzung mit berühmten Choreografen und Tänzern, darunter Sergei Diaghilev, Georges Balanchine oder Blanca Li sowie die Ensembles vom Bolschoi Ballett, dem Berliner Staatsballett und dem New York City Ballet.

Über seine inzwischen verstorbene Freundin Pina Bausch drehte er den Film Pina Bausch. Der Fensterputzer (2001).

Madonna porträtierte er – eingekleidet von japanischen Designern – als Hommage an die große amerikanische Choreografin Martha Graham.

ZEITGEIST

Lindbergh unterlief die rigiden Konventionen des Mode-Business: Seine Werke zeugen von einer humanistischen Haltung und einem spielerischen Umgang mit Männlichkeit und Weiblichkeit.

Diese Auseinandersetzung mit geschlechtlichen und politischen Fragen wird im Kapitel »Zeitgeist« versammelt. Die Serie »Give Peace a Chance« zeigt beispielweise Models bei einer inszenierten Antikriegsdemonstration, die er 2004 für Harper’s Bazaar gestaltete.

Ähnlich die Serie »A New Age«, die er 2014 für die italienische Vogue in enger Zusammenarbeit mit der amerikanischen Konzeptkünstlerin Jenny Holzer schuf.

In Zeiten exzessiven Retuschierens bevorzugt Lindbergh natürliche Schönheit. Er betont die Persönlichkeit seiner Modelle anstatt sie auf ihr äußeres Erscheinungsbild zu reduzieren.

Durch diesen Ansatz veränderte er die Standards der Modefotografie nachhaltig. Er feiert die Eleganz und Sinnlichkeit reiferer Frauen, wie aktuell im Pirelli-Kalender von 2017.

In einem Interview erklärte er 2014: »Darin sollte heute die Verantwortung der Fotografen liegen: Frauen und letztlich jedermann vom Terror des Jugend- und Perfektionswahns zu erlösen

Lindbergh ist der festen Überzeugung, dass es mehr gibt, was eine Person interessant macht, als die Standardvorstellungen von Schönheit und Jugend.

DAS UNBEKANNTE

Als Erster nutzte Lindbergh Modefotograie, um Geschichten zu erzählen. Oftmals gleichen seine Fotograien Film-Stills, die mit ihrer Momenthaftigkeit den Betrachter dazu anregen, sich eine Story vorzustellen, die hinter dem Dargestellten liegt.

Das Kapitel »Das Unbekannte« bezieht sich auf Lindberghs Faszination für Science-Fiction-Filme. Gezeigt wird u.a. seine berühmte Serie von 1990 mit dem dänischen Model Helena Christensen und der Schauspielerin Debbie Lee Carrington.

Diese gilt als Vorläufer narrativer Bilderfolgen in Modemagazinen.

SILVER SCREEN

Lindbergh fand stilistische Inspirationen u.a. in der Ästhetik der internationalen Filmavantgarden der 1920er- bis 1950er-Jahre: Seine Kulissen zitieren die Maschinenräume aus Fritz Langs Metropolis ebenso wie das Kabarett aus Josef von Sternbergs Der Blaue Engel und die Filmsets von Alfred Hitchcocks Die Vögel oder Psycho.

Außerdem nutzt er immer wieder schroffe Industriearchitektur als Setting, wie er sie in seiner Kindheit und Jugend in Duisburg erlebt hatte, und setzt diese in ein spannungsvolles Verhältnis zu seinen Modellen.

Das Kapitel »Silver Screen« zeigt diese filmischen Einlüsse in Lindberghs Werk.

IKONEN

In der Presse wird Lindbergh als »Fotograf der Wahrheit«, aber auch als »Poet des Glamour« bezeichnet. Da er in seinen Bildern alle Anzeichen von sozialem Status vermeidet, empindet er seine Arbeit selber eher als anti-glamourös.

Er setzt keinerlei Hierarchien ins Bild, wodurch es ihm gelingt, wahrhaftige Momente einzufangen und die natürliche Schönheit und Eleganz der Person vor seiner Kamera zu zeigen.

Das Kapitel »Ikonen« nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch vierzig Jahre zeitloser Bilder: Lindbergh lichtete Größen der Popkultur ab: von Kate Winslet bis Charlotte Rampling, von Eddie Redmayne bis Christoph Waltz, von Tina Turner bis Pharrell Williams.

EINBLICKE IN LINDBERGHS SCHAFFEN

Bedingt durch die Veröffentlichung in flüchtigen Printmedien, wie monatlich erscheinenden Mode-Zeitschriften, ist ein Teil von Lindberghs Werk trotz seiner historischen Bedeutung heute in Vergessenheit geraten; weitere Arbeiten wurden niemals der Öffentlichkeit gezeigt.

Lindbergh gestattete Thierry-Maxime Loriot uneingeschränkten Zutritt zu seinem Archiv: Mit Objekten aus diesem riesigen Fundus konnte der Kurator das ofizielle Werk Lindberghs z. B. um Making-of- und Behind-the-Scenes-Material ergänzen und gewährt damit einen neuen Einblick in die Geschichte der Fotograie der letzten Jahrzehnte.

Neben einer filmischen Biograie über Lindbergh ist seine Dokumentation Models. The Film (1991, 52 Minuten) zu sehen sowie Interviews mit Mitarbeitern, Models und Schauspielern, darunter Grace Coddington, Nicole Kidman, Cindy Crawford und dem deutschen Supermodel Nadja Auermann.

ÜBER DEN KÜNSTLER

Peter Lindbergh ist bekannt für seine einprägsamen ilmischen Bilder und gilt als einer der einlussreichsten zeitgenössischen Fotografen. Er wurde 1944 in Lissa (Polen, damals von Deutschland besetzt) geboren.

Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Duisburg. Dort arbeitete er für ein Kaufhaus als Schaufensterdekorateur, bis er sich in den frühen 1960er-Jahren an der Kunstakademie in Berlin einschrieb.

In Erinnerung an diese Jahre bemerkt er: »Statt die obligatorischen Porträts und Landschaften zu malen, wie sie an der Kunstschule unterrichtet wurden, suchte ich vielmehr die Anlehnung an mein Idol van Gogh ...«. Inspiriert von diesem Künstler zog er für fast ein Jahr nach Arles, bevor er per Anhalter nach Spanien und Nordafrika aufbrach.

Später studierte er freie Malerei an der Kunsthochschule in Krefeld. Dort lernte er die Werke von Joseph Kosuth und die Konzeptkunst-Bewegung kennen. Noch vor seinem Abschluss wurde er 1969 von der anerkannten Avantgarde-Galerie Denise René–Hans Mayer eingeladen, seine Arbeiten auszustellen.

1971 zog Lindbergh nach Düsseldorf, wo er sich der Fotograie zuwandte und zwei Jahre bei Hans Lux assistierte, bevor er 1973 sein eigenes Studio eröffnete. Durch ein Angebot des Stern-Magazins, für das vor ihm bereits Foto-Legenden wie Helmut Newton, Guy Bourdin und Hans Feurer gearbeitet hatten, wurde er in Deutschland bekannt. 1978 zog er nach Paris, um seine Karriere weiter voranzutreiben.

1988 erntete Lindbergh erstmals internationale Anerkennung als Fotograf und bahnte einer neuen Generation von Models, die er kurz zuvor entdeckt hatte, den Weg zum Erfolg – aufgrund eines ganz bestimmten Fotos, auf dem er sie in schlichten weißen Hemden zeigte.

Ein Jahr später fotograierte er Linda Evangelista, Naomi Campbell, Cindy Crawford, Christy Turlington und die in Hamburg geborene Tatjana Patitz erstmals zusammen für das legendäre Cover der amerikanischen Vogue vom Januar 1990.

Lindberghs Fotograien und insbesondere dieses Cover läuteten das Zeitalter der Celebrity-Models ein. Sie sollten das Bild der modernen Frau neu deinieren und inspirierten u.a. George Michael zu seinem legendären Musik-Video Freedom! ’90.

In der Ausgabe vom Mai 2016 des bekannten Magazins Art Forum erklärte Lindbergh in einem Interview mit der Journalistin Isabel Flower: »Ein Modefotograf sollte dazu beitragen, Bilder von Frauen und Männern in ihrer jeweiligen Zeit zu verorten und ihre soziale und menschliche Realität widerzuspiegeln. Ist die Absicht der Werbung, alle Zeichen des Lebens und der Erfahrung zu retuschieren, alle individuelle Wahrheit aus dem Gesicht zu löschen, nicht surreal?«

Seit den späten 1970er-Jahren arbeitete Lindbergh mit den prestigeträchtigsten Modelabels und Magazinen zusammen, sowohl für die internationalen Ausgaben der Vogue, wie auch für The New Yorker, Rolling Stone, Vanity Fair, Harper’s Bazaar US, Wall Street Journal Magazine, Visionaire, Interview und W.

2016 bekam Lindbergh den Auftrag, die 2017-Ausgabe des Pirelli-Kalenders zu gestalten – in der 50-jährigen Geschichte des Kultkalenders ist er der Erste, der dreimal gebucht wurde.

Seine Arbeiten sind Teil ständiger Sammlungen in vielen Kunstmuseen auf der ganzen Welt und wurden bereits in einigen renommierten Museen und Galerien gezeigt; u.a. in Gruppenausstellungen im Victoria & Albert Museum (London) oder dem Centre Pompidou (Paris), sowie in Einzelausstellungen im Hamburger Bahnhof (Berlin), dem Bunkamura Museum für Kunst (Tokio) und dem Puschkin-Museum (Moskau).

Zudem hat Lindbergh eine ganze Reihe an gefeierten Filmen und Dokumentationen gedreht: "Models. The Film" (1991), "Inner Voice" (1999), der 2000 den Preis für die beste Dokumentation auf dem Toronto International Film Festival gewann, "Pina Bausch. Der Fensterputzer" (2001) und "Everywhere at Once" (2007), der von Jeanne Moreau gesprochen wird und sowohl in Cannes als auch auf dem Tribeca Film Festival gezeigt wurde.

Lindbergh wird von der Gagosian Gallery und von 2b Management vertreten. Er lebt in Paris, Arles und New York.

Die Ausstellung »Peter Lindbergh. From Fashion to Reality« wurde von der Kunsthal Rotterdam in Zusammenarbeit mit dem Kurator Thierry-Maxime Loriot und Peter Lindbergh unter dem Titel »Peter Lindbergh. A Different Vision on Fashion Photography« entwickelt.

Im Taschen-Verlag erschien begleitend ein hochwertiges Buch mit 472 Seiten.

Anlässlich der Ausstellung hat Peter Lindbergh die Schaufenster von Ludwig Beck am Münchner Marienplatz gestaltet.

Nur wenige wissen, dass Peter Lindbergh eine Ausbildung zum Schaufensterdekorateur absolvierte, bevor er Malerei studierte und sich in den 1970er Jahren endgültig der Fotografie zuwandte. So kam es zu der besonderen Ehre, dass er zusagte, für LUDWIG BECK im Rahmen der Ausstellung exklusiv ein ganzes Schaufenster zu gestalten.

Diese Kooperation ist für LUDWIG BECK von besonderer Ehre, da die Kunsthalle München im Rahmen der Peter Lindbergh Ausstellung auf das Traditions-Kaufhaus zukam, um die Kooperation ins Leben zu rufen.

Andrea Weber, Bereichsleitung Store Kommunikation bei LUDWIG BECK, wurde in ihren frühen Berufsjahren von Peter Lindberghs Kunst geprägt, indem sie in den 1990er Jahren Kampagnen umsetzte, die von Peter Lindbergh geshootet wurden. Umso schöner ist es, dass sich ihre Wege nun wieder kreuzen.

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Thierry-Maxime Loriot (Kurator der Ausstellung), Dr. Roger Diederen (Direktor der Kunsthalle München), Peter Lindbergh, Nadja Auermann, Oliver Kasparek (Hypo Kulturstiftung), Emily Ansenk, Cosima Auermann, Anja Huber (Kunsthalle München) Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017 Foto: BrauerPhotos / S.Brauer fuer die Kunsthalle Muenchen
Thierry-Maxime Loriot (Kurator der Ausstellung), Dr. Roger Diederen (Direktor der Kunsthalle München), Peter Lindbergh, Nadja Auermann, Oliver Kasparek (Hypo Kulturstiftung), Emily Ansenk, Cosima Auermann, Anja Huber (Kunsthalle München) Eröffnung der Ausstellung "Peter Lindbergh. From Fashion to Reality" in der Kunsthalle München am 11.04.2017
MucBook Selfie mit Roger Diederen (Kunsthalle München), Peter Lindbergh, Emily Ansenk (Kunsthalle Rotterdam), und Therry Maxime Loriot (Kurator)   (©Foto.Martin Schmitz)
MucBook Selfie mit Roger Diederen (Kunsthalle München), Peter Lindbergh, Emily Ansenk (Kunsthalle Rotterdam), und Therry Maxime Loriot (Kurator)
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"Ausstellung Peter Lindbergh "From Fashion to Reality"
Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung
Theatinerstraße 8
80333 München 


Öffnungszeiten
täglich 10–20 Uhr; 30.6.17 geöffnet 10–17 Uhr, jeden 3. Mittwoch im Monat 10–22 Uhr: 19.4., 17.5., 21.6., 19.7. und 16.8. | Sonderöffnungszeiten für Schulklassen: jeden Mittwoch 9–10 Uhr, Anmeldung erforderlich: kontakt@kunsthalle-muc.de

EINTRITTSPREISE
Regulär: € 12 | Ermäßigungen: Senioren (60+): € 11 | Schüler, Auszubildende, Studenten (< 30 Jahren) und Arbeitslose: € 6 | Kinder und Jugendliche (6–18 Jahre): € 1 | Kinder bis 6 Jahre: frei | angemeldete Schulklassen: € 0,50 p.P. | Familienkarte für 2 Erwachsene und ihre (Enkel-)Kinder (< 18 Jahre): € 22 | Montags 50% Ermäßigung auf alle Eintrittspreise (außer an Feiertagen)

FÜHRUNGEN
Führungen für Gruppen: Di–Sa, 10–20 Uhr; Anmeldung erforderlich: kontakt@kunsthalle-muc.de |

Öffentliche Führungen der VHS (max. 20 Pers.): Mo, Sa 11:30 Uhr; Di, Do, Fr 15:30 Uhr; Mi 18:30 Uhr, € 7 + Eintritt, Anmeldung nicht möglich, Tickets 30 Minuten vor Führungsbeginn erhältlich | Kinderführungen (6–10 Jahre) in den Ferien, jeweils 15 Uhr, € 5: 19.4., 7.6., 14.6., 2.8., 9.8., 16.8. und 23.8.2017, Anmeldung: T +49 (0)89 / 22 44 12 | Audioführung: € 5 / € 3,50 + Eintritt

BEGLEITPROGRAMM (AUSWAHL)

Book Signing mit Peter Lindbergh
12. April 2017, 13 – 14:30 Uhr
Es gilt: First come, first served. Wir können nicht garantieren, dass alle eine Unterschrift bekommen.
Peter Lindbergh signiert nur das bei TASCHEN erschienene Buch zur Ausstellung: »A Different Vision on Fashion Photography« – und zuerst die Bücher, die vor Ort gekauft werden.
Der Künstler signiert maximal zwei Bücher pro Person – wir wollen, dass möglichst viele Personen eine Unterschrift erhalten.
Bitte halten Sie € 60 für den Katalog bereit.

»RE-ACT!« – HARRY KLEIN GOES KUNSTHALLE am 4.5., 20:30– 24 Uhr, mit Musik von Meute live (Hamburg) und Stefanie Raschke (Harry Klein, München), Visual Arts von Sicovaja (Harry Klein, München). In der Ausstellung (geöffnet bis 23 Uhr): Tanzperformances von Alfonso Fernández, € 12 / 10, inkl. Aftershow-Party im Harry Klein

AFTERWORKKH jeden 3. Mittwoch im Monat: 19.4., 17.5., 21.6., 19.7. und 16.8.: Die Ausstellung bis 22 Uhr besuchen und den Abend in der Café–Bar–Brasserie Kunsthalle bei DJ-Musik ausklingen lassen. Für je € 7 sind Tickets für Afterwork-Führungen erhältlich.

KATALOG
Begleitend zur Ausstellung ist ein hochwertiger Katalog mit über 400 Abbildungen in der Kunsthalle erhältlich. Herausgegeben von Thierry-Maxime Loriot, erschienen im Taschen Verlag,
Hardcover 23,9 x 34 cm, 472 Seiten, € 59,99

Internet www.hypo-kunsthalle.de


MVV/MVG:
U4/U5: Odeonsplatz, U3/U6: Marienplatz und Odeonsplatz, S-Bahn: S1 - S8: Marienplatz, Straßenbahn Linie 19: Theatinerstraße, Bus Linie 100: Odeonsplatz


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