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Abschied in die Schweiz
Christoph Vitalis letzte Ausstellung im Haus der Kunst (2003)

Christoph Vitali, Direktor Haus der Kunst München, wechselt 2003 noch an die Fondation Beyeler nach Riehen/Basel (Schweiz)
Christoph Vitali, Direktor Haus der Kunst München, wechselt im April 2003 an die Fondation Beyeler nach Riehen/Basel (Schweiz)

Mit der Ausstellung "Barocke Sammellust" eröffnet Christoph Vitali am Abend des 6.2.2003 seine letzte Ausstellung im Haus der Kunst. Nach 10 Jahren und mehr als 100 Ausstellungen wechselt er im April 2003 als neuer Direktor zur Fondation Beyeler nach Riehen/Basel.

Christoph Vitali wurde 1940 in Zürich geboren. Er studierte Jura, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaften in Zürich, Princeton (USA) und Granada (Spanien) und promovierte 1968 an der Universität Zürich zum Lizentiaten beider Rechte. 1969 trat er eine Stellung beim Kulturreferat der Stadt Zürich an, wo er von 1971 bis 1978 als verantwortlicher Leiter in allen Bereichen der Kulturförderung und Kulturpolitik tätig war: Theater, Bildende Kunst, Literatur, Musik und Film.

1979 ging er als Verwaltungsdirektor der Städtischen Bühnen nach Frankfurt am Main und betreute hier neben Oper und Ballett auch das Schauspiel und Kammerspiel. Von 1985 bis 1993 leitete er als Direktor und Geschäftsführer das Frankfurter Theater am Turm, das Künstlerhaus Mousonturm, die kulturellen Aktivitäten OFF-TAT und die Schirn Kunsthalle.

1994 wechselte Christoph Vitali als Direktor an das Haus der Kunst München, das er nach einer mehrjährigen Umbauphase mit der Ausstellung "Elan Vital oder Das Auge des Eros" im Mai 1994 wiedereröffnete.

Seitdem realisierte er mit Hauptkurator Hubertus Gaßner (seit 10/02 Direktor des Folkwang Museums, Essen) und den Kuratoren Bernhart Schwenk (seit 1/02 Konservator für Gegenwartskunst an der Pinakothek der Moderne) und Stephanie Rosenthal, Kuratorin am Haus der Kunst, mehr als 100 Ausstellungen.

Neben zahlreichen monografischen Ausstellungen wie Roy Lichtenstein (1994), Francis Bacon (1996), Frank Stella (1996), Emil Schumacher (1998), Max Ernst (1999), Paul Klee (1999/2000), Lyonel Feininger (2000) oder Neo Rauch (2001)präsentierte er auch erstmals so spektakuläre private Kunstsammlungen wie die Barnes Collection (1995), die Sammlung Buchheim (1998), die Sammlung Barbier-Mueller (Ausstellung Kunst über Grenzen, 1999) oder die Sammlung Dr. Gustav Rau (2001).

Vor allem die großen Themenausstellungen, die unter Christoph Vitali konzipiert und realisiert wurden, zeigten neue Perspektiven auf: Elan Vital oder Das Auge des Eros (1994), Der Geist der Romantik in der deutschen Kunst 1790-1990 (1995), Deep Storage (1996), Die Nacht (1998), TALK.Show (1999), Beauty Now (2000), Dinge in der Kunst des 20. Jahrhunderts (2000), Kurt Schwitters &Mac246; Aller Anfang ist MERZ (2001) oder Stories (2002).

Mit besucherfreundlichen Öffnungszeiten "jeden Tag von 10-22 Uhr" und Nachtveranstaltungen, die sich thematisch auf die Ausstellungen bezogen und großen Zulauf fanden, beschritt Christoph Vitali neue Wege und konnte vor allem auch das junge Publikum für seine Ausstellungen begeistern:

In der Amerikanischen Nacht (1996) legten DJ&Mac226;s Jazz-Musik zu Bildern von Frank Stella auf, in der Ausstellung Francis Bacon (1996) setzte der Choreograph William Forsythe Bacons Motiv der körperlichen Deformation in eine Tanz-Performance um.

Zur Richard-Lindner-Ausstellung veranstaltete das Haus der Kunst 1997 eine Pop-Art-Night mit Musik und Filmen der 60er Jahre und lud 1998 zur Ausstellung Die Nacht Prominente ein, um ihre Lieblingsbilder zu erklären oder Kurzgeschichten zum Thema der Nacht zu lesen. Im Januar 2002 entführte die Lange Nacht von Pawlowsk die Besucher mit Konzerten und Lesungen in das späte 18. Jahrhundert.

In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Medienforum München veranstaltete das Haus der Kunst im April 2002 die Long Long Story Night in der Ausstellung Stories; sie bot den Besuchern u.a. ein interaktives Storywriting, das über mehrere Projektionen im Haus verfolgt werden konnte.

Christoph Vitalis Haus der Kunst stand stets für innovative Konzepte und fand auch im Ausland große Resonanz. Viele Ausstellungen des Vitali-Teams zeichneten sich durch ungewöhnliche Konzeptionen und Präsentationen aus und wurden von internationalen Museen und Ausstellungshäusern übernommen.

Barocke Sammellust: Die Sammlung Schönborn-Buchheim, Wien und die Sammlung des Baron Samuel von Brukenthal, Sibiu. Ausstellung vom 07.02.03 - 11.05.03 im Haus der Kunst (weiter)
Beschreibung: Die Sammlung Schönborn-Buchheim, Wien
Beschreibung: Die Sammlung Brukenthal, Sibiu (Hermannstadt)
Überblick und Archiv: aktuell und vergangene Ausstellungen im Haus der Kunst (mehr)

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Text: Haus der Kunst.

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