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Utopia Station
Ausstellung im Haus der Kunst bis 16.01.2005

Utopia Station (Foto: Martin schmitz)

Utopia Station (Foto: Marion Vogel)

Utopia Station (Foto: Marion Vogel)

Utopia Station (Foto: Marion Vogel)
Fotos: Marion Vogel (3), Martin Schmitz (1)
Utopia Station ist keine Ausstellung im üblichen Sinn. Das Zentrum von Utopia Station in München ist das Haus der Kunst mit einer Installation von Rirkrit Tiravanija.

Dort finden, konzentriert an vier Wochenenden, Veranstaltungen unter dem Motto 'Auf dem Weg nach Porto Alegre' in Form von Aufführungen, Klanginstallationen, Vorträgen und Diskussionen statt.

Utopia Station ist ein interdisziplinäres und von Kooperationen getragenes Ausstellungsprojekt.

Zusammen mit der Akademie der Bildenden Künste München, dem Bayerischen Rundfunk / Hörspiel und Medienkunst, intermedium, dem Bayerischen Staatsschauspiel, dem Verlag der Buchhandlung Walther König, der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend / Iconic Turn, ICAF (International Child Art Foundation), dance 2004, dem Filmmuseum München und den Münchner Kammerspielen sind Co-Produktionen und eigene Arbeiten zum Thema Utopie entstanden.

Diese Programme und Veranstaltungen werden an unterschiedlichen Orten geboten.

Utoppia Station München wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und unterstützt von agnès b., BMW Group, Eduard Meier Hoflieferanten, Institut Français de Munich und Gerhard Müller-Rischart. 

Am 17. Dezember 2004, 19.30 Uhr findet in der Ausstellung ein Gespräch mit Zaha Hadid und Hans Ulrich Obrist statt, ermöglicht durch die Unterstützung der BMW Group.   

Auf dem Weg nach Porto Alegre

Utopia Events

07. > 10. Oktober 2004
04. > 07. November 2004
16. > 19. Dezember 2004
13. > 16. Januar 2005

Seit Jahrhunderten gilt Utopia als Bild für die bestmögliche aller Welten. Diese Idee — geprägt durch eine lange Geschichte starrer Ideologien — wird in Mobilität versetzt und soll nunmehr, abgelöst von vorgefertigten Begriffen, als Katalysator dienen. Sie wird dort wieder lebendig, wo sie in Aktion tritt und zur praktischen Anwendung gebracht wird. Utopia Station ist eine Zwischenstation auf der Durchreise, ein Ort zum Rasten, zum Schauen, Reden, auf dem Weg zu einer besseren Welt.

Utopia Station, kuratiert von Molly Nesbit, Hans Ulrich Obrist und Rirkrit Tiravanija, macht in München Halt. Andere Stationen gingen voraus; einige waren Zusammenkünfte, einige fanden an virtuellen Orten statt, andere wurden als Ausstellungen realisiert. Über zweihundert Künstler, Architekten, Schriftsteller, Musiker und Performer tragen zur Definition von Utopia Station bei; die einzelnen Beiträge variieren, ebenso wie sich die Kontur des Projektes dehnt und wendet.

Die bekannteste Utopia Station war eine erste große Ausstellung, die im Rahmen der Biennale in Venedig 2003 stattfand. Bereits im September 2003 wurde im Haus der Kunst München das Utopia Station Poster Project als Vorankündigung der diesjährigen Utopia Station eröffnet.

Die neue Utopia Station in München wurde speziell im Hinblick auf die ehemalige Ehrenhalle im Haus der Kunst entworfen: draußen, an einem ehemaligen Fahnenmast der Nationalsozialisten, flattert ein Banner, entworfen von Leon Golub, einem jüngst verstorbenen Utopia Station Gefährten.

Die ehemalige Ehrenhalle im Haus der Kunst hat bekanntlich mehrere Vergangenheiten. Die erste ist berüchtigt: die Halle wurde als Plattform für Propagandareden der Nationalsozialisten entworfen.

Die jetzige Direktion des Haus der Kunst hat sich zur Priorität gesetzt, das Haus und die Halle zu rekonstruieren, um ihre Vergangenheit sichtbar zu machen, Tabula Rasa, und um dieser eine neue, ebenfalls mächtige Nutzung der Räume entgegenzusetzen. Utopia Station will ihren Teil beitragen, indem sie das Mikrophon übernimmt und den Raum mit einem Turm und einem Weg auflädt. Nennen wir ihn einen Rednerturm; der Weg führt nach Porto Alegre.

Porto Alegre ist Veranstaltungsort (mit einer Ausnahme) der jährlichen Treffen des Weltsozialforums, einer weltweiten Bewegung von non-governmental organisations, die sich seit vier Jahren unter der Parole: "eine andere Welt ist möglich" mobilisiert haben. Bei dem nächsten Treffen vom 26. > 31. Januar 2005 wird auch Utopia Station teilnehmen.

Auf dem Weg nach Porto Alegre im Haus der Kunst sollen auch die großen Fragen globaler Politik diskutiert werden. Teilnehmer sind u.a. John Bock, Stefano Boeri, Jay Chung und Takeki Maeda,

Olafur Eliasson, Hans-Peter Feldmann, Yona Friedman, Edouard Glissant, Joseph Grigely, Zaha Hadid und Patrik Schumacher, Karl Holmqvist, Enzo Mari, Jonas Mekas, Antonio Negri, Anatoly Osmolovsky, Martha Rosler, Tino Sehgal, Allan Sekula, Andreas Slominski, Dj spooky, Bruce Sterling, Agnès Varda und Yang Fudong.

Die Aktivitäten, Diskussionen, Performances, die wechselnden Erfahrungen — charakteristisch für alle Utopia Stations — sind dazu gedacht, die Echtzeit auszudehnen, d.h. die Geschichte zu dehnen, zu bewegen, abzuwägen und zu verändern. Das sind große Worte; sie sind jedoch in der Mikro-Ökonomie des Zufußgehens zu verstehen. Wir sprechen zueinander. Wir hören einander zu. Wir legen ausführlich dar. Wir gehen gen Süden. Schritt folgt auf Schritt, Worte folgen auf Worte, Handlungen folgen auf Handlungen: eine permanente Demonstration. Text Molly Nesbit, 2004

Die detaillierten Programme der Utopia Events finden sie jeweils in einem gesonderten Prospekt und unter www.hausderkunst.de.

In Kooperation mit International Child Art Foundation (ICAF) und mit freundlicher Unterstützung von Eduard Meier gestaltet Enzo Mari die "ed-meiers art" Schaufenster im Zwischengeschoss der U-Bahnstation Odeonsplatz. Er zeigt dort Utopia Plakate von Kindern aus aller Welt. Im Haus der Kunst wird ICAF ausgewählte Werke von Kindern aus 70 Nationen präsentieren (mehr).

Überblick und Archiv: aktuell und vergangene Ausstellungen im Haus der Kunst (mehr)


Text : Haus der Kunst.

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München

MVG/MVV U-Bahn Lehel oder Odeonsplatz
Eintritt:
Euro 7,00 / erm. Euro 5,00 / Jugendliche unter 18 J. Euro 2,50 // Dauerkarte:
Euro 15,00 / erm. Euro 12,00 // Kinder unter 12 Jahren: freier Eintritt

Kostenlose Führungen: Sonntag 15 Uhr/ Mittwoch 18 Uhr (an diesem Tag Führungen durch Designexperten wie Konstantin Grcic und Dominik Wichmann; Info: 211 27 123). Sonderführungen: Euro 80 nach VereinbarungTel 089 / 211 27 - 113, Fax 089 / 211 27 157



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