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Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur
Sonderausstellung in der Münchner Glyptothek 15. Juni bis 5. September 2004

Paris aus der Figurengruppe des Aphaia-Tempels von Ägina
Paris aus der Figurengruppe des Aphaia-Tempels von Ägina
Dass die griechische und römische Antike sehr viel farbiger war als allgemein angenommen zeigt die Ausstellung "Bunte Götter. Die Farbigkeit der antiken Skulptur" in der Münchner Glyptothek, die im Winter 2003 schon einmal in München zu sehen war und zwischenzeitlich in Kopenhagen ausgestellt war.

Wegen der unerwartet hohen Nachfrage - es kamen 90.000 Besucher zur ersten Ausstellung - kommt es jetzt zu einer Neuauflage, bevor die Ausstellung ab November in Rom gezeigt wird.

"Die neue Sonderausstellung räumt mit der immer noch herrschenden Vorstellung von der antiken Skulptur in weißem Marmor gründlich auf", freute sich Wissenschaftsminister Thomas Goppel seinerzeit vor der ersten Eröffnung der Ausstellung.

Zwar wisse man schon seit dem 18. Jahrhundert, dass antike Architektur und Skulpturen farbig waren, die Hinweise auf Polychromie seien aber fast ungehört verhallt", sagte der Minister. Damit, so Goppel, stehe die Farbigkeit der Antike der Buntheit unserer Zeit recht nahe.

Die Glyptothek zeigt in ihrer neuen Sonderausstellung 12 farbig gefasste Skulpturen, die meisten vom äginetischen Aphaia-Tempel. Die Farbrekonstruktionen entstanden in Zusammenarbeit mit den Vatikanischen Museen und der Kopenhagener "Ny Carlsberg Glyptotek".

Im 19. Jahrhundert war die Farbigkeit antiker Architektur und Skulptur eines der großen Forschungsthemen, das Archäologen, Architekten und Bildhauer beschäftigte.

Das 20. Jahrhundert hat der Farbigkeit lange Zeit wenig Interesse entgegen gebracht. Erst in den letzten Jahrzehnten gelang es, durch neue Untersuchungsmethoden eine Fülle an Erkenntnissen zur Farbigkeit antiker Skulptur und Architektur zu gewinnen. Die Ergebnisse dieser Forschungen wurden experimentell erprobt, das heißt, man versuchte an Abgüssen, die ursprüngliche farbige Fassung zu rekonstruieren.

Die Ausstellung zeigt erstmals seit über 100 Jahren die überraschende und eindrucksvolle Buntheit antiker Plastik und Architektur. Herausragende Beispiele der ausgestellten farbigen Abgüsse sind die Ägineten und die Augustus-Statue von Prima Porta. Das Foto zeigt Paris, eine Skulptur der Ägineten.

Öffnungszeiten: Di - So 10 - 17 Uhr, Do 10 - 20 Uhr.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch, herausgegeben von Vinzenz Brinkmann und Raimund Wünsche (272 Seiten, ca. 430 zumeist farbige Abb., 24 Euro).

Glyptothek
Königsplatz 3
80333 München
Tel.: 089 / 28 61 00

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr-So 10 -17 Uhr; Do 10 - 20 Uhr

Verkehrsverbindung:
U-Bahn U2 und U8 bis Königsplatz
Tram 27 bis Karolinenplatz

Eintrittspreise:
Eintritt 3,00 Euro, erm. 2,00 Euro, Sonntag Eintritt frei

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