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31. Jüdische Kulturtage im Gasteig Kulturzentrum vom 18. bis 26. November: Jasmin Tabatabei, Sunnyi Melles und Christian Ude geben einen spannenden Einblick in die jüdische Kultur

31. Jüdische Kulturtage im Gasteig Kulturzentrum vom 18. bis 26. November

Faszinierende Geschichten, Musik und vor allem viele prominente Gesichter! Vom 18. bis zum 26. November 2017 finden die 31. „Jüdischen Kulturtage“ im Gasteig Kulturzentrum in München statt und geben einen interessanten Einblick in die jüdische Kultur und Tradition.

Mitgestaltet wird das Programm in diesem Jahr von zahlreichen Prominenten wie zum Beispiel von Alt-OB Christian Ude, Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabei, Schauspielerin und Bühnen-Star Sunnyi Melles, die sich auch erstmals im Vorstand der jüdischen Kulturtage engagiert.

Gleich zum Auftakt am 18. November erwartet die Besucher ein Konzert, das mit Musik multikulturell verbindet und Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander setzt: Jasmin Tabatabai, die beim „Echo Jazz“2012 als „beste nationale Sängerin“ ausgezeichnet wurde, eröffnet das Programm mit Liedern von jüdischen Literaten und Komponisten der 20iger und 30iger Jahre sowie Jazz- und Chanson-Arrangements mit dem David Klein Quartett.

Schauspielerin Sunnyi Melles liest am 23. November 2017 gemeinsam mit dem Schweiz-französischen Publizisten Yves Kugelmann (Verleger der JM Jüdischen Medien AG) aus der Novelle „Rausch“ der jüdischen Autorin Irène. Für sie eine Herzensangelegenheit: „München und die jüdische Gemeinde sind Teil meiner kulturellen Heimat. Mein ganzer Werdegang und gerade meine Schauspielerei sind eng mit der jüdischen Kultur verbunden. Die Texte, in denen ich lebe und spiele, stammen zu grossen Teilen aus dieser unglaublichen Erzähltradition. Irene Nemirwosky gehörte vor dem Zweiten Weltkrieg zu den bedeutendsten Autorinnen in Frankreich. Ihr Leben und Ihre Texte faszinierten mich schon seit langem. Nemirowsky war lange vergessen und durch die postume Veröffentlichung von „Suite Francaise“ mit einem Bestseller präsent. Ich möchte im Rahmen der Kulturtage dies unglaubliche und in Auschwitz ermordeten Autorin wieder in Erinnerung rufen - mit einem Text, der so sehr in unsere Zeit passt. Nach der Lesung werden wir im Gespräch mit dem Journalisten Yves Kugelmann Leben und Werk von Nemirowsky beleuchten.“

Für sie ist es eine wichtige und unbedingt zu unterstützende Veranstaltung: „Der Zivilisationsbruch der Schoa resultierte im systematischen Massenmord. Menschen wurden vernichtet. Nicht aber die Kultur. Daher ist wichtig, dieser reichen Kultur von einst und jene nach dem Krieg immer wieder in ihrer gelebten Vielfalt Formen und Plattformen in unserer Gesellschaft findet.“

Judith Epstein, Unternehmerin und seit kurzem Präsidentin der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition.e.V., die die jüdischen Kulturtage veranstalten: „Für mich ist dies eine große Ehre, denn die Veranstaltung ist mittlerweile fest verankert in der Gesellschaft und ich Münchner Stadtleben. Kultur ist die DNA einer jeden Gesellschaft. Mit den jüdischen Kulturtagen möchten wir jüdisches kulturelles Leben in die Mitte der Stadt Gesellschaft tragen.

Wir haben dieses Jahr ein facettenreiches Programm aufgestellt, das Einblicke in die jüdische Tradition und Lebensweisen ermöglicht und einem breiten interessierten Publikum Grundgedanken aus der jüdischen Kultur nahebringt und so zu einem Dialog von Miteinander und Toleranz anregt ."

Weitere Highlights des Programms: Der israelische Musiker Guy Mintus, der in New York lebt, brilliert am 20.11. mit multikulturellen Jazzinterpretationen - unterstützt vom Shooting-Star der jüdischen Musikwelt Kantor Yoed Sorek.

Alt-Oberbürgermeister Christian Ude erinnert tags darauf, also am 21.11., anlässlich des 150. Geburtstags des ersten Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern in einem Vortrag an den jüdischen Politiker, Journalisten und Revolutionär Kurt Eisner.

Einen Kabarettabend der besonders unterhaltsam-nachdenklichen Sorte geben Rabbiner Walter Rothschild und Pianist Max Doehlemann am 22.November.

Sandra Kreisler brilliert mit ihrem modernen-jüdischen Programm „Schum Davar – Nicht glatt koschere Lieder“ (25.11.).

„Unser Verein ist judenfrei“ heißt der Vortrag von Sporthistoriker Prof. Lorenz Peiffer im Jüdischen Museum München (26.11). Im Vorfeld wird eine Kuratorenführung der Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ angeboten. Weitere Infos: www.juedischekulturmuenchen.de

Andrea Vodermayr

Gasteig
Rosenheimerstr. 5 - 8
81667 München

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