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Olaf Martens - "Historistisches Fotoatelier"- Ausstellung vom 1. bis 19. April 2004
Im Rahmen von EdMeiers Art 2004 im U-Bahn-Zwischengeschoss Odeonsplatz / Feldherrnhalle
Peter Eduard Meier (li.) mit Fotograf Olaf Martens und Galeristin Nicole Stanner von f 5,6 (Foto: Martin Schmitz)
Peter Eduard Meier (li.) mit Fotograf Olaf Martens und f 5,6 Galeristin Nicole Stanner
Ausstellung Historisches Fotoatelier (Foto: Martin Schmitz)

Ausstellung Historisches Fotoatelier (Foto: Martin Schmitz)
alle Fotos: Martin Schmitz
Wieder mal musste der Zeitungsverkäufer im U-Bahn Zwischengeschoß am Odeonsplatz mal auf seinen Stammplatz verzichten. Hatten sich doch gerade hier am frühen Abend zahlreiche Menschen versammelt,ein Glas Wein in der Hand..

Eduard Meier ludt ein zu: "Olaf Martens - "Historistisches Fotoatelier"". Am 1. April 2004 wird die Fotoausstellung "Historistisches Fotoatelier, Halle/Saale" von Olaf Martens im U-Bahnhof Odeonsplatz eröffnet. Fünf Werke des renommierten Fotokünstlers aus Leipzig werden bis zum 19. April 2004 am Aufgang zur Feldherrenhalle für Kunstliebhaber, Zufallspublikum und Bahnfahrer zu sehen sein. Martens persönlich gab den Münchner Kulturfreunden an diesem Abend die Ehre und signierte sein Buch "Masks & Façades" , eine Publikation zu seiner derzeitigen Parallelausstellung in der Galerie f5,6.

In seinem „Historistischen Fotoatelier" reinszeniert Martens auf modernste und schräge Weise klassische Studio Fotografie. Hierfür sammelte er in der Nähe der Leipziger Bahnschienen Dekorationsmaterial (Zweige, Pflanzen, Gras, Dreck, alte Eimer), welches er in sein Atelier transportierte.

Vor den aus den Materialien selbst kreierten "historistischen" Hintergründen fotografierte Martens seine Modelle in Schwarz/Weiß. Die entstandenen Bilder kolorierte er anschließend per Hand und verlieh ihnen damit eine seltsame, fast surrealistische Farbe - und Unikatsqualität.

Am Ende des 19. Jahrhunderts war es üblich, Porträts im Studio vor gemalten Hintergründen zu fotografieren. Olaf Martens spielt mit dem Rückgriff auf dieses alte Gedankengut. Indem er historische Bildmanipulation zitiert, verweist er auf zeitgenössische Fotografie und deren digitale Manipulationsmöglichkeiten.

Die am Odeonsplatz ausgestellten Werke von Olaf Martens kreisen um folkloristisch-traditionelle, gleichzeitig aber auch um aktuelle Themen. Mit seinen Fotografien transportiert er die Themen auf verblüffende, oftmals witzige, - vor allem aber künstlerisch und technisch meisterhafte Weise in die zeitgenössische Kunst.

Alle fünf Exponate zeigen Frauen, die Eigenständigkeit und Stärke ausstrahlen und keineswegs nur dem männlichen Blick zugrunde liegen. Martens Frauen passen in unsere postmoderne Zeit. Sie strahlen über das Bild hinweg ein Vergnügen aus, das ansteckt und eine weitere Bildebene des Kunstwerks eröffnet.

Parallel zur Ausstellung "Historistisches Atelier" sind derzeit weitere Werkschauen von Olaf Martens zu sehen: In der Münchner Galerie f5,6 (Ludwigstr.7) werden Martens aktuelle Arbeiten ?Masken und Façaden" gezeigt, die Zeugnis von seinem siebenjährigen Aufenthalt in St. Petersburg ablegen. Im Museum für Kunsthandwerk im Grassi Museum, Leipzig, findet im Juli die große Einzelausstellung ?Olaf Martens Träume, Welten, Hintergründe" statt, zu der bereits im Juni bei Faber und Faber ein gleichnamiger Katalog erscheint.

Die Ausstellung wurde initiiert von Eduard Meier in Zusammenhang mit seiner Förderung "Junge Kunst in München."

Biographie Olaf Martens

Olaf Martens ist 1963 in Halle (Saale) geboren. Er lebt und arbeitet in Leipzig. Er studierte Fotografie an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig und arbeitet seit 1990 als freier Fotograf.

Ausstellungen (Auswahl): Von Körpern und anderen Dingen (2003/2004), Phantom der Lust (2003), Der schräge Blick (1998-2001), Tierische Lust (2001), Mode-Körper-Mode (2000), Bilder die noch fehlten (2000), Wiedersinnlich (1999), Lust & Spiele (1998), Frostiges Feuer (1996), Bildermode-Modebilder (1995), Erotica-Kunst & Erotik (1994), 150 Jahre Fotografie (1988) u.a. in Rotterdam, Berlin, Köln, Halle, Lyon, Moskau, Stuttgart, Bonn, Leipzig, Gera, München und Frankfurt.
Einzelpublikationen: Masken & Fassaden-St.Petersburger Perspektiven (2003), Lust&Spiele, Kunsthaus Dresden (1999), Frostiges Feuer, Edition Stemmle (1996), Olaf Martens-Fotografien, Edition Stemmple (1994)


Olaf Martens - "Historistisches Fotoatelier"
01.-19.04.2004
im U-Bahn-Zwischengeschoss Feldherrnhalle-Odeonsplatz
(zwischen Theatiner-Kirche und Eingang Hofgarten)
Logo MVG
MVV/MVG: U-Bahnen, Busse Odeonsplatz.

Ausstellung Historisches Fotoatelier (Foto: Martin Schmitz) Ausstellung Historisches Fotoatelier (Foto: Martin Schmitz)

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