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Bayerisches Nationalmuseum: neue Dauerausstellung "Barock und Rokoko" im Westflügel seit 09.07.2015


©Fotos: Martin Schmitz

Nach mehrjähriger Sanierung öffnete das Hauptgeschoss im Westflügel des Bayerischen Nationalmuseums am 9. Juli 2015 wieder seine Pforten.

Auf rund 1500 qm werden mehr als 600 einzigartige kunst- und kulturhistorische Glanzstücke des 17. und 18. Jahrhunderts in neuem Licht präsentiert.

Skulpturen, Möbel, Gemälde, Uhren, Porzellan, Goldschmiedewerke, Prunkwaffen und Tapisserien künden von den künstlerischen Vorlieben der Sammler und Auftraggeber jener Epoche. Internationale Künstler und Kunsthandwerker haben mit vielen dieser Werke Spitzenleistungen hervorgebracht.

Im Hauptgeschoss des Museums wird damit der kunst- und kulturhistorische Rundgang geschlossen, der in erster Linie an den Wittelsbacher Herrschern und ihren internationalen Kunstbestrebungen ausgerichtet ist.

Die Abfolge der Regenten, die Bayern zwischen Dreißigjährigem Krieg und Französischer Revolution maßgeblich geprägt haben, bietet hier die zeitliche Orientierung. Dies sind die bayerischen Kurfürsten Maximilian I., Ferdinand Maria, Max Emanuel und Karl Albrecht, der als Karl VII. die Kaiserkrone erhielt.

Eine weitere wichtige Sammlerpersönlichkeit ist Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, dessen Kunstschätze aus Düsseldorf durch Erbfolge im 18. und 19. Jahrhundert nach München kamen.

Bei den nun wieder ausgestellten Werken handelt es sich um einen Großteil der Objekte, die das Haus Wittelsbach dem Museum kurz nach dessen Gründung 1855 überwiesen hat. Hinzu kommen zahlreiche bedeutende Erwerbungen, durch die die Sammlungen seitdem systematisch erweitert wurden.

Ein eigener Saal ist Facetten des barocken Gartens und dem von der Natur inspirierten Kunsthandwerk gewidmet.

Ein weiterer Raum, das sogenannte Landshuter Zimmer aus dem Stadtpalais der Freiherren von Stromer in Landshut, veranschaulicht die Wohnwelt des Adels.

Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden die Skulpturen des Barock und des Rokoko, allen voran die Werke der Münchner Bildhauer Johann Baptist Straub und Ignaz Günther. Gefördert durch Kirchen und Klöster wie durch den Adel gelten ihre Meisterwerke heute als Inbegriff süddeutschen Rokokos.

Die Sanierung und die Ausstattung wurden vom Freistaat Bayern finanziert. Die Präsentation erfolgt nach den neuesten konservatorischen und technischen Standards.

Eine bisher in Deutschland einzigartige Vitrinentechnik bietet den kostbaren Objekten einen angemessenen Rahmen.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Lichtstrategie gelegt. Mit der weltweit arbeitenden Lichtmanufaktur – Luxam Lighting for Museums wurde ein Partner gefunden, der mit aufwendiger Glasfaser- und LED-Technik die individuelle Form, Farbigkeit und Textur jedes einzelnen Objekts äußerst differenziert und dabei konservatorisch unbedenklich ausleuchtet.

In der Vermittlung beschreitet das Museum ebenfalls neue Wege. Medienstationen ermöglichen den Besuchern Blicke hinter verschlossene Schranktüren, auf interessante Rückseiten oder tickende Uhrwerke.

Zur Eröffnung erscheint ein von der Ernst von Siemens Kunststiftung geförderter Auswahlkatalog mit 80 Werken: „Barock und Rokoko. Meisterwerke des 17. und 18. Jahrhunderts“ (Kataloge des Bayerischen Nationalmuseums. Neue Folge: Band 5), hg. von Renate Eikelmann, München 2015, 248 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, ISBN 978-3-944874-36-4, € 24,80.

Ein neuer Multimediaguide (deutsch und englisch) ist im Eintrittspreis inbegriffen und an der Museumskasse erhältlich.

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Sommerfest 2015 im Bayerischen Nationalmuseum, u.a. mit Modenschau "Inspriration Barock" von Studierenden der Mediasdesign Hochschule München (©Foto: Martin Schmitz)
Modenschau "Inspriration Barock" von Studierenden der Mediasdesign Hochschule München

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
80538 München
www.bayerisches-nationalmuseum.de
Tel. 089 - 211 24-01 (allgemein)
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Montags geschlossen
Das Bayerische Nationalmuseum erreichen Sie über die U-Bahnlinien 4 und 5 (U4 und U5) von der Station "Lehel" mit etwa 5 Minuten Fußweg.
Sie können ab Lehel aber auch mit Straßenbahn Linie 17 direkt zur Haltestelle "Nationalmuseum" fahren. Eine Alternative bildet die Buslinie 100 ("Museenlinie").

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