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Bayerisches Textil- und Industriemuseum (tim) in Augsburg. Eröffnung am 20.01.2010 mit Modenschau
Seit 21.01.2010 ein neuer Ort für Begegnungen und spannende Erlebnisse
Bayerisches Textil- und Industriemuseum (tim) eröffnete am 21.01.2010 in Augsburg
Bayerisches Textil- und Industriemuseum (tim) eröffnete am 21.01.2010 in Augsburg




Modenschau der Deutschen Meisterschule für Mode zum Auftakt (Foto: Martin Schmitz)
Modenschau der Deutschen Meisterschule für Mode zum Auftakt
Modenschau der Deutschen Meisterschule für Mode zum Auftakt (Foto: Martin Schmitz)



















©Fotos & Videos: Martin Schmitz
Die Stadt Augsburg ist um einen einzigartigen Veranstaltungsort reicher: das Bayerische Textil- und Industriemuseum (tim) in Augsburg eröffnete am 20.01.2010.

Die Feierlichkeiten am Eröffnungstag sind zweigeteilt. Zum Staatsempfang am 20.01.2010 mit dem Bayerischen Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Augsburgs Oberbürgermeister Dr.Kurt Gribl und dem Bezirstagspräsidenten Jürgen Reichert nahmen rund 1.000 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft teil, die auch eine zusammen mit der Deutschen Meisterschule für Mode aus München veranstaltete große Modenschau mit Entwürfen der Kollektion (SCHATTEN (=Licht) sowie einer Preview auf die Kollektion 2010 Afrika "Missions-Station" erleben durften.


Video: Impressionen tim - Bayerisches Textil und Industriemuseum Augsburg

Fotogalerie Impressionen tim, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, (©Fotos: Martin Schmitz)
Fotogalerie Modenschau Deutsche Meisterschule für Mode am 20.01.2010 im tim, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 1(©Fotos: Martin Schmitz)

Am 21. Januar 2010 startet dann der reguläre Museumsbetrieb.

Das tim kommt in die älteste Textilfabrik der Stadt, in die Augsburger Kammgarnspinnerei (AKS), gegründet anno 1835 von Friedrich Merz, einem Unternehmer aus Nürnberg, der in Augsburg für seine Kammgarnspinnerei die idealen Bedingungen vorfand.

Die Textilindustrie war es, die den Motor der Industrialisierung in Bayern in Gang brachte. In der Stadt Augsburg, als textilem Hauptzentrum, wurde eine Fabrik nach der anderen erbaut. Das Gesicht der Stadt und die Lebenswelt der Menschen veränderten sich im 19. Jahrhundert rapide. Heute ist die klassische Textilindustrie weitgehend nach Fernost gewandert.


Video: Impressionen tim - Modenschau Deutsche Meisterschule für Mode am 20.01.2010

Dort, wo Know-how, Ingenieurwissen und Kreativität gefragt sind, im Bereich der technischen Textilien und im Design, in diesen Sparten kann der Standort Deutschland am textilen Weltmarkt an führender Position nach wie vor mitmischen.

Heute liefert die AKS die idealen Bedingungen für ein innovatives Museumsprojekt.

Mit dem Bayerischen Textil- und Industriemuseum (tim) entstand auf einer Fläche von insgesamt 5.000 Quadratmetern nach den Plänen des Grazer Stararchitekten Klaus Kada eine Erlebniswelt, in der Web- und Strickmaschinen laufen, in der eigene Produkte hergestellt werden, in der zweihundert Jahre Mode- und Designgeschichte inszeniert werden und die letztendlich über einen eigenen Laufsteg verfügt.

Mensch – Maschine – Mode – Muster: Diese vier M werden im tim Programm sein. Sie machen die Geschichte von Textil und Industrialisierung im tim zu einer erlebnisreichen Zeitreise.

Von Aufbruch, Boom und Niedergang, von Wiederaufbau, Globalisierung und neuem Branchenbewusstsein der Textilindustrie erzählt das Bayerische Textil- und Industriemuseum (tim).

Im Mittelpunkt steht der Mensch. Es geht um die Tausenden von Arbeiterinnen und Arbeitern, deren Leben ab dem 19. Jahrhundert vom Takt der Maschinen bestimmt wurde. Es geht aber auch um all die politischen und wirtschaftlichen Drahtzieher, um Unternehmerpersönlichkeiten, Politiker und Bankiers, die die Geschicke der Textilbranche mit Erfindergeist und Innovationen lenkten.

Der Bereich der Maschinen ist im tim in einer eigenen Museumsfabrik zu erleben. Dort stehen Oldies aus dem 19. Jahrhundert neben modernen High-Tech-Maschinen. Die Lindauer Dornier GmbH unterstützt die tim-Museumswerkstatt mit zwei hochmodernen Webmaschinen und machte damit die Dokumentation der Technikgeschichte komplett.

Laut geht es hier zu, denn tim fertigt im Schaubetrieb seine eigene Museumskollektion an. Seit 2006 machen sich Produkte wie das Schlossertuch und hochwertige Frottierbadehandtücher als Verkaufsschlager und Kultartikel bayernweit einen Namen.

Für die Mode ist in der tim-Dauerausstellung ein eigener Laufsteg reserviert. In der Restaurierungswerkstatt geht es zurzeit um den Körper nach Maß. Auf Hochtouren wird hier an Figurinen gearbeitet, die für jedes Modell, das im tim in Szene gesetzt wird, individuell angefertigt werden müssen.

Die tim-Modekollektion besteht aus Stücken, die im Laufe der letzten drei Jahre von Bürgerinnen und Bürgern abgegeben und Bestandteil einer inzwischen einzigartigen Textilsammlung geworden sind. Die Kleider erzählen Geschichten.

Egal ob es sich um das Biedermeierkleid aus den 1830er-Jahren handelt, um das Hochzeitskleid aus Fallschirmseide aus der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, das Ballkleid für die Bayreuther Festspiele aus den frühen 1950er-Jahren, oder um das Flower- Power-Kleid aus einem Stoff der ehemaligen Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK) - ihre Trägerinnen haben darin viel erlebt und verbinden damit ein Stück persönliche Geschichte, die im tim auf dem Museumslaufsteg mit erzählt wird.

Von Zeit zu Zeit gibt es im tim auch brandaktuelle Trends zu erleben. Glamour zieht ins Museum ein, wenn junge Designer oder die Schülerinnen und Schüler der Deutschen Meisterschule für Mode aus München ihre neuesten Kollektionen im Scheinwerferlicht präsentieren.

Das Obergeschoß steht im tim für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung, wie beispielsweise für Modenschauen, Sonderausstellungen, Messe, Kongresse und Präsentationen.

Für kleinere Veranstaltungen eignen sich der Multivisionsraum sowie die kreative Schatzkammer mit ihren Musterbüchern und Grazien.

Hinter dem Stichwort Muster verbirgt sich im tim Nationales Kulturgut. Dazu wurde 1997 die Stoffmustersammlung der NAK erklärt, die ein Feuerwerk der Kreativität darstellt und über 200 Jahre europäische Mode- und Designgeschichte dokumentiert.

Über vier Meter große Frauenfiguren stehen in der kreativen Schatzkammer des tim Pate für die Stoffmuster. Sie erwarten den Besucher in ständig wechselndem Gewand, denn herausragende Muster aus der NAK-Sammlung werden wechselweise auf ihre Kleider projeziert.

Diese einzigartige Inszenierung ist eine der vielen Ideen des renommierten Ateliers Brückner aus Stuttgart, das die tim-Dauerausstellung gestaltet und Spannung garantiert.

Für die Sanierung des Museumsgebäudes zeichnet Architekt Prof. Klaus Kada aus Graz verantwortlich. Er geht behutsam mit dem historischen Erbe um und setzt mit einem neuen, zehn Meter hohen Mittelschiff und einem großen Multivisionsraum moderne und innovative Akzente.

Die Macher des Museums sind im Schulterschluss Stadt Augsburg und Bezirk Schwaben. Mit Eröffnung des tim übernimmt der Freistaat Bayern die Trägerschaft. Das tim wird das erste staatliche Museum in der Region Bayerisch-Schwaben und schließt somit eine Lücke

Menschen, Moden, Musen: Bereits vor Eröffnung ist das tim erprobt – erprobt in der Durchführung von Veranstaltungen und Modenschauen für bis zu 800 Besucher. Genau dafür kann das Museum genutzt werden.

Das Obergeschoß wird mit aufwendiger Veranstaltungstechnik ausgestattet und dient mit knapp 1.000 Quadratmetern sowohl als Fläche für hauseigene Sonderausstellungen, als auch für externe Events, von der Modenschau, über den Kongress bis zu Firmenevents und Kulturveranstaltungen.

Ein großer Shop und eine Erlebnisgastronomie machen tim zum Komplettpaket, zum Full-Service-Angebot.

Die Eröffnungsfeier fand am 20. Januar statt, der reguläre Museumsbetrieb startet am 21. Januar 2010.

In der Eröffnungswoche ist einiges geplant. Gemeinsam mit den bayerischen Justizvollzugsanstalten präsentiert das tim das soziale Projekt „Haftcouture“.

Unter Federführung der JVA Aichach waren Insassen aller bayerischen Gefängnisse aufgerufen, Mode zu kreieren. Die Gefängnisschneiderei in Aichach hat die Gewinnermodel- le inzwischen umgesetzt. Models werden die „Haftcouture“ bei einer großen Laufstegveranstaltung im tim zeigen. Schirmherrin ist Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk.

Wenige Tage später wird dann die Universität Augsburg eine öffentliche Vorlesung ins tim verlegen. Das Thema: Baumwolle. Prof. Armin Reller vom Lehrstuhl für Festkörperchemie und Materialwissenschaften wird spannende Einblicke ins Thema liefern. Anschließend stehen Musiker für ein Blueskonzert auf der Bühne im tim.

Fotogalerie Impressionen tim, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, (©Fotos: Martin Schmitz)
Fotogalerie Modenschau Deutsche Meisterschule für Mode am 20.01.2010 im tim, Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 1(©Fotos: Martin Schmitz)


Bayerische Landesausstellung Bayern-Italien

SEHNSUCHT, STRAND UND DOLCE VITA

21. Mai 2010 bis 10. Oktober 2010 von 9.00 bis 17.30 Uhr

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte, Stadt Füssen, Stadt Augsburg, Bayerisches Textil- und Industriemuseum

Eine lange Geschichte verbindet Bayern und Italien - eine Geschichte von Herrschern und Händlern, Heiligen und Künstlern, Reisenden und Gelehrten: Im Kloster St. Mang in Füssen, das am Fuß der Alpen und nahe Schloss Neuschwanstein sowie der Wieskirche liegt, werden die bayerisch-italienischen Verbindungen von der Antike bis ins frühe 19. Jahrhundert gezeigt. Über die Via Claudia kamen Waren und neue Götter nach Bayern. Bayerische Handelshäuser hatten ihren Sitz in Venedig, und die italienische Barockkunst hielt Einzug in Bayerns Kirchen und Klöster.

In Augsburg wird die Geschichte im Bayerischen Textil- und Industriemuseum bis in die Gegenwart fortgeführt: die Sehnsucht nach Kultur, Sonne und Meer zog die Italienreisenden seit dem 19. Jahrhundert gen Süden. Dagegen lockte das Versprechen eines besseren Lebens viele Italiener in den Norden.

Weiterhin werden im Maximilianmuseum „das Welsche und das Deutsche“ in der Kunst des 15./16. Jahrhunderts beleuchtet. Italienische Impulse prägten in der Reichsstadt Augsburg Kunst und Architektur und hinterließen nachhaltige Spuren, die vom Maximilianmuseum aus in der Stadt erschlossen werden können.

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Internet: www.tim-bayern.de

tim - Bayerisches Textil- und Industriemuseum
Augsburger Kammgarnspinnerei (AKS)
Provinostr. 46
86153 Augsburg
Tel:(0821) - 81001- 50

geöffnet: Täglich außer Montag 9 – 18 Uhr Geschlossen: Faschingsdienstag, Maifeiertag (01.05.), Heiligabend (24.12.), 1. Weihnachtstag (25.12.), Silvester (31.12.)

Per Bahn: Nach Ankunft am Augsburger Hauptbahnhof weiter per Taxi (knapp 10 Min. Fahrt, ca. 7 €), oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (zu Fuß erst einmal zum Königsplatz) ab Königsplatz Linie 31 Richtung Neuer Ostfriedhof und Linie 36 Richtung Friedberg Ost bis Haltestelle „Textilmuseum“ (Einzelfahrt 1 €). Fahrtdauer ab Königsplatz, Bahnsteig E/D: 8 Min. Taktung: 15 Minuten

Per PKW: Auf der Autobahn A8 (Von Stuttgart oder München kommend) bis Ausfahrt Augsburg-Ost. Anschließend immer Beschilderung „Zentrum“ folgen, dann blauer Wegweiser „tim“


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