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Ganghofer Musical am Königssee
die "Salzsaga" feiert am 12. April 2003 Premiere - Der Inhalt (Archivbeitrag aus 2003)

Im Theaterzelt am Königssee:
Vom 14.05. - 17.10.2004: Die salzsaga geht in ein neues Spieljahr (mehr)
In der Vorosterzeit und dann noch bis zum 18.04.2004: Musical "2000 Jahre Jesus" (mehr)

Salzsaga Logo

der Kommisar soll für Ordnung sorgen und sucht nach Hexen (Foto: Kai Kirchwitz / Theater am Königssee)

Johanna (Foto: Kai Kirchwitz / Theater am Königssee)
Fotos Musical: Kai Kirchwitz, Theater am Königsseee
Premierenapplaus (Fotos: Martin Schmitz)
Premierenapplaus (Fotos: Martin Schmitz)
Kartenübergabe (Fotos: Martin Schmitz)

durch den Salzstollen ins Theaterzelt (Foto: Martin Schmitz)
Das Wetter meinte es gut mit dem neuen Ganghofer-Musicals "Salzsaga". Sonne am Premierenwochenende:

am 12. April 2003 fand die Welturaufführung und am 13. April 2003 die Rot-Kreuz-Gala-Premiere in der Theaterzeltarena am oberbayerischen Königssee statt. Von da an folgen 180 Vorstellungen bis zum 26. Oktober.

Im imposanten Rund der eigens errichteten Theaterzeltarena – in unmittelbarer Nähe zum Königssee in Schönau und inmitten der oberbayerischen Berge – haben mehr als 1.300 Zuschauer Platz.

Das von aussen weiß und an der Innendecke in einem satten Blauton gehaltene Zelt bietet im Innenraum einen guten Blick auf eine Spielfläche, die im Verhältnis zu anderen Musicalbühnen mit "low-Tech" auskommt, dafür aber mit einem umfangreichen Live- Orchester aufwarten kann.

Muskelkraft und musikalisch überbrückte verdunkelte Szenenübergänge ändern flott das Bühnenbild, in dessen Mittelpunkt ein überdimensionales Buch steht. Äußerst wandlungsfähig, als praktischer Hintergrund für filmische Einfälle oder aber auch als Hexenturm.

Eine erste Pause nach circa einer Stunde führt den Besucher wieder ins großzügige Foyer, welches Bewirtung, Shops sowie ein Ganghofer-Forum bietet. Regionale Spezialitäten wie Enzian sind hier erhältlich, Infomaterial des Salzbergwerks und der Saline liegt aus, und auch das Feriengebiet Berchtesgadener Land informiert.

Vom Foyer aus führt ein von den Salzbergleuten errichtetet hölzener Stollengang stilecht zum Musiktheater-Zelt.

Die Besucher (zum Start schon 40.000 vor-verkaufte Tickets) können also kommen. Sprachlich ist das Stück über weite Teile fast dialektfrei jeder man verständlich, kürzere Teile mit etwas Dialekt lassen sich überbrücken, wenn man weiß, um was es im Stück geht. Die "salzsaga" ist damit "preußentauglich" und bereichert sicherlich das Besuchprogramm künftiger Urlauber im Berchtesgadener Land oder dem angrenzenden Salzburger Land. Für Kurzurlauber gibt es von der Tourist Information Schönau am Königssee günstige Pauschalarrangement mit Übernachtung und Eintritt für 89 bzw. 99 Euro p.P. (tourismus@koenigssee.com)

Um was geht es nun inhaltlich?

Auf Herzschmerz- und Heimatschnulze ist das Musical nicht reduzierbar: die „Salzsaga“ nach Ludwig Ganghofer soll bis Oktober 2003 Hundertausende an den Königssee locken.

Auf der Basis der literarischen Vorlage und vor dem Hintergrund einer Zeit die geprägt war von Religionskriegen spannt die Handlung des Musicals "Salzsaga" nach einem Roman von Ludwig Ganghofer einen actionreichen Bogen zwischen spannendem Drama und zarter Liebesromanze.

Den Roman Ganghofers "Der Mann im Salz" und seine Handlung in eine Musicalfassung zu bringen, das heißt, die Besucher mit Musik, Licht und eindringlichen Choreografien in die Welt des frühen 17. Jahrhunderts zu versetzen.

Es geht um die Bedeutung der Salzgewinnung, um Aberglauben, um Hexenwahn und Intoleranz gegenüber Andersgläubigen, um große Gefühle - Liebe und Hass-, um Mitleid und Verzicht und um die Schönheit, aber auch die zerstörende Kraft der Natur, daher wählte der Komponist Klaus Ammann den Untertitel "Ein Alpenmythos wird Musik".

Der von Hexenverfolgung und Bigotterie angewiderte Jäger Adelwart (Martin Morchiné) kommt auf seiner Suche nach einer besseren und vor allem friedvolleren Welt von Salzburg ins Berchtesgadener Land. Doch auch hier trifft er zunächst nur auf Zwietracht und Hexenwahn.

Einziger Lichtblick ist die zunächst unbekannte Schöne, Madda (Erstbesetzung: Isabella Prühs), die Tochter des Wildmeisters, die sein Liebeswerben jedoch nicht erwidern möchte.

Dagegen verliebt sich die geächtete Johanna (Erstbesetzung: Sandra Kosslik), die Tochter des Freimanns, unsterblich in Adelwart. Durch ihn lernt die Verfemte und Verächtete, zum ersten Mal Hilfe und Schutz kennen. Doch als dieser erfährt, dass sie die Tochter des Henkers (= Freimann) ist, wendet er sich trotz ihres Flehens ebenfalls von ihr ab.

Als Adelwart, der noch immer die Nähe von Madda sucht, bei seiner ersten Sprengung im Salzbergwerk "den Mann im Salz" freilegt, wird er von den anderen verdächtigt, mit dem Teufel im Bunde zu sein.

Nur der besonnene Dekan (Christoph Wettstein) kann die rasende Meute aufhalten und Adelwart vor dem Hexenturm bewahren. Sein Appell, der den Jäger Adelwart vor der Inquisition rettet, ist aktueller denn je, schreibt dazu die SZ. Im Hexenturm wird später Madda eingesperrt, die von der fallsüchtigen Magd Marei unter Qualen der Hexerei bezichtigt wurde.

Am Ende gelingt es mit Hilfe von Johanna, die um Adelwarts Zuneigung zu Madda weiß, Madda vor dem Hexentod zu befreien. Gemeinsam machen sich Adelwart und Madda auf in eine schönere und friedlichere Zukunft, die frei ist von Aberglauben, Ketzerei, Glaubenskriegen und Zwietracht.

Wir waren bei der Premiere und der anschließenden Premierenparty dabei, einige Bilder illustrieren bereits den Text, weitere folgen hier (weiter).

Die Salzsaga - die Musik (weiter)
Die Salzsaga - Komponist, Autoren, Investoren (weiter)
Ludwig Ganghofer - Leben und Werk - (weiter)
Die Salzsaga - Premiere und Premierenparty (Fotos Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4)

In der Vorosterzeit und dann noch bis zum 18.04.2004: Musical 2000 Jahre Jesus (mehr)
vom 14.05. - 17.10.2004: Die salzsaga geht in ein neues Spieljahr (mehr)


Kartenübergabe (Fotos: Martin Schmitz)
Kartenübergabe (Fotos: Martin Schmitz)
Kartenübergabe (Fotos: Martin Schmitz)
Archiv:

Am 27. März 2003 wurde das Musical der Presse im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz vorgestellt, und erste Premierenkarten überreicht an den Schauspieler Michael Roll, die Bob-Weltmeisterin Susi Erdmann, Patric Leitner und Alexander Resch, Rennrodel Olympiasieger, Adolf Dinglreiter (MdL) und Christa Prinzessin von Thurn und Taxis (Vizepräsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes)


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